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Gott gibt - der Teufel will nehmen

Meine Abkehr vom Christlichen Glauben

Ich muss mich nochmals dafür entschuldigen, dass in letzter Zeit hier selten neue Artikel erschienen sind. Zurzeit arbeite ich noch an vielen anderen Projekten, aber demnächst werden hier wieder regelmäßig und auch täglich neue Artikel erscheinen.

"Zuletzt: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke!" (Eph. 6,10)

-Tobias Richter

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In Deinem Leben hast Du mit Sicherheit schon zahlreiche Segnungen und Gaben Gottes erfahren. Wie oft hat Er Dir aus nach menschlichem Ermessen ausweglosen Situationen geholfen. Du hattest gebetet, gefleht und empfangen. Du wirst zugeben: Du hast schon so oft gesehen und erlebt, dass Gott es mit Dir gut meint. In Deinem Kopf weisst Du das ja auch, doch wie steht es um Dein Herz? Gott hat dir reichlich gegeben! Dennoch haderst, verzagst Du vor jeder neuen Herausforderung. Anfechtung! Nein, Du hast nicht vergessen was Gott Dir Gutes getan hat. Aber die täglichen Lasten und Pflichten überrollen Dich und Du beginnst erneut zu zweifeln. Anfechtung! Ist es so, dass Dir der Teufel das Wort Gottes, das sind die vielen guten Verheissungen, nachdem Du sie empfangen hast, wieder entreisst?

 

Die aber an dem Wege sind, das sind, die es hören; darnach kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihrem Herzen, auf daß sie nicht glauben und selig werden. (Lukas 8,12)

Oder ist es so, dass Du aufgrund äusser Umstände, Anfechtungen Dein ursprünglich vorhandenes Vertrauen auf die felsenfesten Zusagen Gottes aufgeben hast? Hast Du etwa doch vergessen, was Gott Dir Gutes getan hat? Die aber auf dem Fels sind die: wenn sie es hören, nehmen sie das Wort mit Freuden an; und die haben nicht Wurzel; eine Zeitlang glauben sie, und zu der Zeit der Anfechtung fallen sie ab. (Lukas 8,13) Gehörst Du vielleicht zu denen, die sich von den Wertvorstellungen Welt mehr leiten lassen, als von den Massstäben des Wortes Gottes? Das aber unter die Dornen fiel, sind die, so es hören und gehen hin unter den Sorgen, Reichtum und Wollust dieses Lebens und ersticken und bringen keine Frucht. (Lukas 8,14) Oder gehörst Du zu den Glücklichen, die das Wort Gottes über alles stellen und allein darauf vertrauen:

 

Das aber auf dem guten Land sind, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld. (Lukas 8,15)

Ich wünsche so sehr, dass Du zu den letztgenannten gehörst, die felsenfest auf Gottes Zusagen vertrauen und Du mit der nötigen Geduld auf Seine Zeit wartest, da Er Dich von aller Plage erlöst? Wir wissen aus der Bibel, dass Gott keinen Gefallen am Tod [des Sünders!] hat. Vielmehr will Er, dass wir Menschen das [ewige!] Leben haben. Das Leben in dem, der das Leben ist, Jesus Christus. Der Teufel, der der Mörder von Anfang an und der Widersacher Gottes ist, will genau das Gegenteil von dem, was Gottes Wille ist. Er will uns das wegnehmen, was Gott uns in Seinem Sohn Jesus Christus gegeben hat: das Leben. Wohl kann er uns das geistliche, ewige Leben, das wir durch die Wiedergeburt in dem Herrn Jesus Christus empfangen haben, nicht mehr nehmen, aber er sucht uns zu traktieren, bis wir unseres irdischen Lebens müde sind und es wegwerfen wollen. Wie auch immer es Dir gerade gehen mag, ich bitte Dich in Christi Namen: lass Dich nicht vom Teufel entmutigen, sondern höre das Wort und behalte es in einem feinen, guten Herzen und bringe Frucht in Geduld. Lass Dich nicht durcheinanderbringen. Es ist wahrhaftig ein Kampf um Leben und Tod. Es ist ein Leiden, durch das alle Geschwister in der Welt gehen (siehe 1. Petrus 5, 9) Ich bitte Dich, lieber Bruder, liebe Schwester in dem Herrn Jesus Christus, lass Dich nicht berauben vom Widersacher Gottes und Menschenmörder von Anfang an. Halte fest an dem, was Gott, der Vater und Sein Sohn, der Herr Jesus Christus Dir gegeben haben: den einfältigen Glauben, das Vertrauen in Seine guten Zusagen. Lass Dich der Krone nicht berauben, die Dir von Gott verheissen ist.

 

Der Herr Jesus Christus wird bald kommen und die Werke des Teufels ein für alle Mal zunichte machen. Hab Geduld, warte auf das mächtige Eingreifen Gottes. Richte wieder auf die lässigen Hände und die müden Kniee und tut gewisse Tritte mit Deinen Füssen, daß Du nicht strauchlest wie ein Lahmer, sondern vielmehr gesund werdest. 

 

-K. Ted Reischle

 

Neue Umfrage

Für neue, weitreichende Projekte, die viel von meiner Zeit in Anspruch nehmen, gibt es eine neue Umfrage. Ich hoffe, dass Sie mir werte Leser verzeihen, dass in letzter Zeit wenige neue Artikel erscheinen, dies ist den neuen Projekten zu verschulden. Ihre Meinung ist mir sehr wichtig! Ich bin auf ihre Hilfe und Meinung angewiesen. Sie können mir bei meinen neuen Projekten helfen, indem Sie die neue Umfrage ausfüllen:

 

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In Christi Liebe,

Tobias Richter

 

Leidensweg Christi: Ansporn zur Liebe und Mission

“Aber er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünden willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihn, auf das wir Frieden hätten durch seine Wunden sind wir geheilt.”

(Jes. 53,5) Ja, durch Christi Wunden, durch seinen Tod, sind wir geheilt. Wir sind

geheilt von der schrecklichsten Krankheit, die die ganze Welt überzieht und an der schon viele Menschen laienhaft rumgedoktort haben, nämlich der Sünde. Christi hat bezahlt, er hat den Schuldschein zerrissen. Der Herr Jesus Christus ist den harten Weg zum Kreuz gegangen, auch für uns! Er ist den Weg der Verwerfung gegangen, er wurde verachtet: “Er war der Allerverachteste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet.” (Jes. 53,3). Es war ein Weg voller Schmerzen, ein Weg der Mühsal, er kam unter den Fluch der Sünde. Aber es war auch ein Weg der Hingabe, er widerstand nicht, als sie ihn zum Kreuz brachten. Er nahm die Sünden der Welt auf sich und übergab sich dem, der gerecht richtet

(vgl. 1. Petr. 2,21-23): “Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.” (Jes. 53,7). Der Herr Jesus Christus durchlitt Geißelung, Dornenkrone, Schläge und die Kreuzigung. Er erlebte Stunden der Qual, nicht nur der körperlichen Qualen, sondern auch der geistlichen Qualen, denn er trug die Sünden der Welt auf dem Kreuz und an seinem Leib. Er durchlitt als Sohn Gottes Schmach und Schande: “Alle, die mich sehen, verspotten mich, sperren das Maul auf und schütteln den Kopf: >>Er klage es dem HERRN, der helfe ihm heraus und rette ihn, hat er Gefallen an ihm.<<” (Psalm 22,8-10) “Die aber vorübergingen, lästerten ihn und schütteln ihre Köpfe und sprachen: Der du den Tempel abbrichst und baust ihn auf in drei Tagen, hilf die selber, wenn du Gottes Sohn bist und steig herab vom Kreuz!” (Matt. 27,39-41). Der Herr Jesus Christus durchlebte dies alle auch für uns! Er stand auch für uns von den Toten auf, zur Bestätigung des Neuen Bundes. Er hat den alten Tempel, den alten Bund abgebaut und den Neuen Bund mit seiner Auferstehung erbaut, drei Tage nach seinem Tod am Kreuz. Er hat den Tempel des Heiligen Geistes in den Herzen der Gläubigen erbaut. Er hat für unsere Sünden bezahlt, sodass jeder, der an ihn glaubt errettet wird: “Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.” (Joh. 1,12) Wie dankbar sind wir für dieses riesige Opfer? Wir sollten unser Leben dafür einsetzen, dass noch viele Menschen diese herrliche und frohe Botschaft hören. Die Liebe, von der Christi getrieben wurde übersteigt unseren Verstand bei weitem, doch sollten wir uns von dieser Liebe anstecken lassen, viele Menschen zum Glauben an ihn zu führen. Lassen wir uns doch von der Liebe treiben, die uns Christi erwiesen hat. Der Herr Jesus Christus, der Herr aller Herren und König aller Könige (vgl. Off. 19,16) hat sich unter die Menschen, ja selbst unter seine Peiniger erniedrigt zur Vergebung der Sünden, für alle, die an ihn glauben. Danken wir ihm dafür! Und führen wir noch mehr Menschen zum heilsbringenden Glauben an den Herrn Jesus Christus!

 

“…der mich geliebt hat und sich selbst dahingegeben.” (Gal. 2,20)

 

Nehmen wir uns diese Textstelle doch zur Motivation, zur Ermutigung, zur Stärkung und zum Trost! Wir dürfen immer auf den Herrn Jesus Christus vertrauen und daran denken, dass er sich selbst auch für uns dahingegeben hat.

Tempelreinigung

Zweimal geschah es im Leben Jesu Christi, dass Er hart durchgriff. Ja, Er wendete damals im wahrsten Sinne des Wortes Gewalt an. Was war der Grund? Beide Male ging es um die Ehre Seines Vaters. Als es darum ging, Seinen Kelch zu trinken, lehnte unser Herr jeden Widerstand entschieden ab. Doch als es um die Ehre des Vaters ging, war unser Herr sehr radikal und griff zweimal tatkräftig ein. Die Rede ist von den beiden Tempelreinigungen. Die erste Tempelreinigung fand ziemlich am Anfang des Wirkens Jesu statt, die zweite kurz vor Seinem Sterben auf Golgatha (Joh 2; Mt 21). Beide Tempelreinigungen führte der Herr unter Anwendung von Gewalt durch. So heisst es zum Beispiel in Johannes 2,15: «Und er machte eine Geissel aus Stricken und trieb sie alle zum Tempel hinaus …» Folgendes ist bemerkenswert: Sowohl die erste als auch die zweite Tempelreinigung fand unmittelbar vor einem Passahfest statt. Es ist, als ob der Herr vor dem Passahfest noch den Tempel reinigen wollte. Darin steckt eine ganz persönliche Botschaft des Herrn an uns. Wir feiern dieser Tage das Osterfest. Wir gedenken dabei an unser Osterlamm, Jesus Christus, das für unsere Sünden geschlachtet wurde. Die alles entscheidende Frage lautet nun aber: Wie feiern wir Ostern? Im Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit oder im ungesäuerten Teig der Lauterkeit und Wahrheit (1.Kor 5,8)? Sollten wir vielleicht eine Tempelreinigung – eine Reinigung unseres Herzens – vornehmen, damit wir Ostern in Lauterkeit und Wahrheit feiern können? Neutestamentlich gesehen sind wir nichts weniger als ein Tempel Gottes: «Wisset ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?» (1.Kor 3,16). Und weil wir ein Tempel Gottes sind, ist die Frage durchaus berechtigt: In welchem Zustand befindet sich dieser Tempel? Nachdem Paulus den Korinthern diese Worte geschrieben hatte, fügte er folgende ernste Warnung hinzu: «Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr» (1.Kor 3,17; vgl. 2.Kor 6,16). Wir sollten neu bedenken, dass wir alle berufen sind, ein Tempel Gottes zu sein. Das bedeutet: Jesus Christus möchte durch Seinen Geist in uns wohnen. Er möchte uns mit Seiner ganzen Herrlichkeit erfüllen. Deshalb werden wir in 1. Korinther 5,7-8 aufgefordert: «Darum schafft den alten Sauerteig weg, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja ungesäuert seid. Denn auch wir haben ein Passahlamm, das ist Christus, der geopfert ist. Darum lasst uns das Fest feiern nicht im alten Sauerteig, auch nicht im Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern im ungesäuerten Teig der Lauterkeit und Wahrheit.» Das bedeutet: Wir sollten eine Tempelreinigung vornehmen. Dabei sollten wir nicht zimperlich sein, sondern uns von ganzem Herzen in das Licht Jesu stellen. Immerhin finden wir im Neuen Testament viermal den Aufruf: «Habt acht auf euch selbst» (Lk 17,3; Apg 20,28; 1.Tim 4,16; 2.Joh 8). Natürlich stehen diese vier Aufrufe jeweils in einem besonderen Zusammenhang, trotzdem wollen wir diese Worte ganz persönlich auf uns anwenden. Fragen Sie sich ernstlich: Wie steht es momentan mit meinem geistlichen Tempel? Nehmen Sie sich dabei die Worte Jesu zu Herzen: «Machet nicht meines Vaters Haus zu einem Kaufhaus!» – das sprach Er bei der ersten Tempelreinigung. Oder: «Mein Haus soll ein Bethaus heissen! Ihr aber macht es zu einer Räuberhöhle …» – das sagte Er bei der zweiten Tempelreinigung. Paulus schreibt über den Antichristen: Er ist «der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens … der Widersacher, der sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heisst, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt und sich selbst als Gott erklärt» (2.Thess 2,3-4). Theologen diskutieren schon lange über die Bedeutung dieses Verses (s. Frage/ Antwort). Wir brauchen uns diesem Disput nicht anzuschliessen, sondern wollen bedenken, dass auch wir ein Tempel Gottes sind und imstande sind, diesen zu verderben (1.Kor 3,17). Gehen wir deshalb mit uns selbst ins Gericht. Das mag vielleicht schmerzen; aber schliesslich wollen wir ja das Osterfest feiern, und das nicht im alten Sauerteig, auch nicht im Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern im ungesäuerten Teig der Lauterkeit und Wahrheit. Von Marcel Malgo (Mitternachtsruf)

Ist der christliche Dienst armselig?

In der Arbeitswelt, sowie den christlichen Tätigkeitsgebieten gibt es ganz unterschiedliche Arbeiten, die zu erledigen sind. Der Buschauffeur bringt „seine“ Fahrgäste an ihr Ziel, der Manager ist um eine gute Betriebsführung bemüht und die Krankenschwester kümmert sich um das Wohl ihrer Patienten. Der Evangelist predigt den Menschen die gute Botschaft, die Gemeindangestellte kümmert sich um die Einladungsschreiben für den nächsten speziellen Gemeindeanlass und jenes Gemeindeglied, welches Dienst im Reinigungsteam der Gemeinde hat, kümmert sich um die Sauberkeit der WC-Anlagen.

 

Es gibt wichtigere und weniger wichtige Tätigkeiten, die täglich anfallen. Der Mensch ist hierin nicht selten bemüht, sich irgendwann von den einfachen Dingen zu den wichtigeren wenden zu können. Dabei orientiert er sich nicht selten an den Massstäben der Welt, um zu entscheiden, was eine Aufgabe sich von der anderen abheben lässt.

 

Der Stamm Levi, aus dem Volk der Israeliten, hatte eine eigenartigen Auftrag zu erfüllen. Er musste beispielsweise während der 40jährigen Wanderschaft des Volkes Israel die Stiftshütte von Lagerplatz zu Lagerplatz tragen. Damit beauftragt waren die Männer zwischen dreissig und fünfzig Jahren. Betrachten wir beispielsweise eine Schriftstelle aus der Bibel, die den Auftrag der Söhne Kehats beschreibt, welche auch aus dem Stamm Levi waren:

 

4.Mose 4,1-3

Und der HERR redete zu Mose und zu Aaron und sprach:

Nimm die Summe der Söhne Kehats aus der Mitte der Söhne Levis auf, nach ihren Sippen, nach ihren Vaterhäusern, von dreissig Jahren an und darüber bis zu fünfzig Jahren, alle, die in den Dienst treten, um die Arbeit am Zelt der Begegnung zu verrichten!

 

Männer im besten Alter hatten sich mit dem sicheren Transport von Zeltdecken, Stangen, Leuchter, etc. zu befassen. „Was für eine niedrige und unbedeutende Arbeit“, mögen da Aussenstehende gedacht und gesagt haben. „Was für eine Verschwendung von Manneskräften und Ressourcen“, mag der Leser vielleicht heute noch denken, wenn er die Verse im 4. Buch Mose liest. Hätte Gott da den Leviten keine – von der Welt her gesehen – ehrenvollere Aufgabe geben können?

 

Wie erwähnt, das sind Fragen, die der Unglaube und die Welt stellen mögen. Der Gläubige, der im Rat Gottes steht, darf die herrliche Erhabenheit dieser Dienste sehen. Die Leviten trugen nämlich nicht einfach irgendwelche Zeltdecken und Geräte mit, sie trugen das Zelt der Begegnung. Dieses Zelt war die Wohnstätte Gottes bei seinem Volk. Dort übte Israel den Gottesdienst aus und begegnete dem Allerhöchsten. Ohne dieses Zelt hätte Israel keinen Ort gehabt, wo es hätte hingehen können um Sündenvergebung und neue Weisungen Gottes zu erhalten. So gesehen trugen die Leviten den Schlüssel des Lebens des Volkes Israel überall dorthin, wo sich Israel aufzuhalten hatte. Ist das nicht die höchste Berufung, die überhaupt ein Mensch erhalten kann? Hätte die Welt, und wenn es der Thron des Pharao gewesen wäre, einen erhabeneren Dienst anbieten können? Ganz sicher nicht!

 

Durch diese Begebenheiten aus dem unerschöpflichen Reichtum des Wortes Gottes können wir Christen viel lernen. Uns, den jesusgläubigen Christen, sind nämlich Christus und die Priesterschaft gegeben.

 

Christus:

Röm 8,10

Ist aber Christus in euch, so ist der Leib zwar tot der Sünde wegen, der Geist aber Leben der Gerechtigkeit wegen.

 

Priesterschaft:

1.Petr 2,5

lasst euch auch selbst als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, ein heiliges Priestertum, um geistliche Schlachtopfer darzubringen, Gott wohlannehmbar durch Jesus Christus!

 

Uns sind genau jene Dinge gegeben, die sinnbildlich damals von den Leviten und den Priestern getragen und gebraucht wurden. Christus und die Dienste der Priester werden von den Menschen zum Leben benötigt. Christus ist der Weg zum Vater. Durch Christus allein kann der Mensch dem Allmächtigen begegnen. Kein anderer Weg führt zu Gott. Kein Mensch erreichte und erreicht auf einem andern Weg die Seligkeit, wie geschrieben steht:

 

Joh 14,6

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

 

Uns ist, wie bereits beschrieben, der ganze Reichtum des Lebens durch Christus gegeben. Mit diesem Reichtum dürfen wir jetzt auch arbeiten, wie die Leviten damals. Wir sind in Gottes Werk ausgesandt. Jeder Christ hat diese Aufgabe empfangen, in dieser Hinsicht unterscheidet uns nichts von den Leviten. Wir tragen die Herrlichkeit Gottes in uns durch die Welt. So gesehen können wir sagen, dass wir für andere Menschen ein „Zelt der Begegnung“ sind. Bei jedem Christ sollte die Möglichkeit, Gott zu begegnen, vorhanden sein, da Christus selbst in ihm wohnt. Ganz egal in welcher Position er sich innerhalb des Reiches befindet, ganz gleich, an welchen Platz ihn Gott gestellt hat, die Aufgabe und der Dienst der Christen ist einzigartig und herrlich. Die Welt kann uns – wie den Leviten damals – keine erhabenere Position oder Stellung geben.

 

Eph 1,3

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! Er hat uns gesegnet mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt in Christus, …

 

Oft versuchen uns unsere eigenen Gedanken zu betrügen, indem sie uns sagen, wir würden ein sehr niedriges Amt ausüben. Wir würden uns sinnbildlich nur mit Zeltdecken und Befestigungspflöcken auseinandersetzen – und das im besten Alter, mag uns der Unglaube vorhalten. Dass dies schlicht eine Lüge ist, ist offensichtlich im Licht der Bibel. Und dass unser Dienst der erhabenste überhaupt in der Welt ist, entspricht allein der Wahrheit. Es ist ganz gleich, liebe Leserin und lieber Leser, wo Dich der HERR hingestellt hat, da ist Dein Platz. Und dieser Platz ist ein sehr schöner, denn Du darfst Dich mit Christus beschäftigen, ganz gleich, was zu Deinen gegebenen Aufgaben gehört. Vielleicht besuchst Du alte oder kranke Menschen und lässt sie einwenig teilhaben an der Herrlichkeit Christi. Dieser und andere Dienste im Namen Gottes, sind viel erhabener als alles andere, was die Welt bieten kann. Lass Dich daher nie von irgendetwas oder irgendeiner Person entmutigen in diesem, deinem Dienst. Mögen uns noch so viele mit Lügen bombardieren und sagen, unser Dienst sei gar kein wertvoller: Höre niemals auf solche Lügen.

 

Lass Deine Hände nicht schlaff werden, arbeite in Gottes Werk und vollbringe den Dienst, mag er noch so klein und unbedeutend aussehen. Es ist ein Dienst von Gott für die Menschen. Diese Arbeit kann durch nichts ersetzt werden, denn Christus ist das Leben und die Existenz der Menschen. Ohne ihn hat alles keinen Sinn, denn was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne, er aber am Schluss im wahrsten Sinn zum Teufel, in die Hölle geht? Harre an Deinem, Dir gegebenen Platz aus, liebe Schwester und lieber Bruder, auch wenn die Umstände manchmal sehr widerlich sind. Der HERR wird es Dir vergelten! Amen.

 

Offb 22,12

Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist.

 

Autor: Tobias Frei

Quelle: cxFlyer

Fürchte dich nicht!

Mitten in der Verbannung bekam der Prophet Daniel vom Herrn persönlich ein so wunderbares Wort zugerufen: “Fürchte dich nicht, du von Gott Geliebter! Friede sei mit dir! Sei getrost, sei getrost!” Und Daniel antwortete ihm: “Mein Herr, rede; denn du hast mich gestärkt” (Daniel 10,19). Wie viel Furcht herrscht heute unter den Menschen. Wir beobachten, dass es immer schlimmer damit wird. Doch nun ruft der Herr heute auch dir zu: “Fürchte dich nicht!” Ich weiß ja nicht, in welcher schwierigen Situation du steckst. Aber sag mal: Lässt du dir nicht oft Furcht einjagen, wo es gar nicht nötig wäre? Wenn ich mich fürchte, bin ich unruhig und nervös. Man kann vor Furcht und Angst sogar krank werden. Deshalb wird Daniel und auch dir zugerufen: “Friede sei mit dir! Sei getrost!” Mit anderen Worten: Du hast gar keinen Grund, dich zu fürchten, sondern der Herr will dir Frieden schenken. Er will dich innerlich zur Ruhe bringen. Ja, auch du darfst trotz aller Bedrängnis inneren Frieden haben. Jesus Christus selbst hat diesen Frieden gebracht. Er ist ein Geschenk unseres Herrn und Heilandes. Danken wir ihm auch immer wieder dafür? Es ist etwas Wunderbares, Frieden im Herzen zu haben und all die beunruhigenden Dinge dem Herrn Jesus zu überlassen! Dann kann man sogar mitten im Sturm dem Herrn danken und ihn loben. Hast du diesen Frieden in deinem Herzen? Oder musst du zugeben: ich bin zwar ein Gotteskind, aber eigentlich fehlt mir dieser Friede, diese tiefe Geborgenheit in ihm. Vielleicht hast du die tägliche Gemeinschaft mit dem Herrn, die „Stille Zeit“ vernachlässigt! Man wird ja im Berufsleben bis zum Letzten gefordert. Wie kann man da noch Zeit haben, Gottes Wort zu lesen, ihn anzubeten, ihn zu loben. Doch die tägliche vertraute Gemeinschaft mit dem Herrn und seinem Wort ist die Voraus­setzung dafür, dass mein Herz mit Frieden erfüllt werden kann. Auch als ich noch im Berufsleben war, stand ich immer eine Stunde früher auf, um “Stille Zeit” zu halten. An manchen Tagen fiel es mir sehr schwer, das Bett zu verlassen. Unser Feind, der Satan, versucht alles, um uns von der Stille mit dem Herrn abzuhalten. Wenn wir sie vernachlässigen, werden wir kraftlos und sehr anfällig gegenüber den Einflüsterungen Satans. Deshalb: Nie die Stille vor dem Herrn vernachlässigen! Wir wissen, dass Daniel sogar dreimal am Tag das Angesicht des Herrn suchte und seine Knie vor Gott beugte. Was mag er Gott alles im Gebet dargebracht haben? Alle Lasten und Sorgen, die mit seiner verantwortlichen Stellung zusammenhingen. Seine Freunde und die ungewisse Zukunft. Es ist so wichtig und tut so gut, wenn wir unser Herz vor dem Herrn ausschütten und dann alle Lasten in seine starke Hand legen. Und wenn wir gleichzeitig die gute, kräftige Speise des Wortes Gottes aufnehmen. Gott antwortet uns dann: “Sei getrost, sei getrost!” Brauchen wir nicht alle diesen Zuruf: “Habe Mut und verzage nicht. Der Herr Jesus selbst geht mit dir. Er ist stärker und größer als alles, was dich niederdrückt.” Ich glaube, dass wir als Wiedergeborene diesen Zuspruch heute ganz besonders nötig haben. Und darum gilt es, fest am Wort Gottes zu bleiben. Aber das können wir nur dann, wenn wir auch in der Bibel zu Hause sind. Liest du regelmäßig Gottes Wort? Oder begnügst du dich mit dem Besuch des sonntäglichen Gottesdienstes oder dem Losungsheft? ich darf dir sagen: Dann wirst du nicht festbleiben können. Dann wirst du auch nicht Gottes Kraft erfahren können. Es gilt doch, stark im Glauben zu sein, damit wir den Anläufen Satans widerstehen können. Der Herr Jesus ist da, um uns dabei zu helfen. Stark sein im Glauben, stark sein im Vertrauen kann ich nur, wenn ich in engster Verbindung mit Jesus Christus bleibe. Wenn er in mir ist und ich in ihm, dann kenne ich auch keine Furcht und Angst, weil ich mein ganzes Vertrauen in ihn setze und der Friede Gottes mein Herz erfüllt. Und nur so kann ich ein helles Zeugnis in einer zunehmend dunkler werdenden Welt sein. Die Menschen um uns herum vergehen vor Angst und Furcht. Sie können oft gar nicht begreifen und verstehen, dass wir als Kinder Gottes gelassen und ruhig in die Zukunft schauen. Weil wir eben auf das Ziel schauen! Unser Ziel ist Jesus Christus, der bald wiederkommen wird, um die heimzuholen, die an ihn glauben und ihm vertrauen. Ich möchte dir noch einmal zurufen: “Fürchte dich nicht, du von Gott Geliebter! Friede sei mit dir! Sei getrost, sei getrost!” Von uns aus können wir das nicht sein. Aber im Herrn sind wir stark und können den Sieg über Satan erfahren. Nach solch einem Zuspruch können wir mit Daniel sagen: “Mein Herr möge reden, denn du hast mich gestärkt.” Ich wünschte, wir alle könnten das auch an jedem Tag schon frühmorgens sagen. Diese Stärkung brauchen wir ständig. Es stürmt so vieles am Tag auf uns ein. Wir werden mit so vielem konfrontiert, so dass wir diese Stärke unseres Herrn immer nötig haben. Wehe aber, wer sich auf seine eigene Stärke verlässt, der wird bald feststellen, dass er sehr schwach ist und immer wieder versagt. Deshalb schauen wir auf den Herrn, und wir werden Sieg erleben! Von Werner Klotz

Seid mit eurem Herzen ungeteilt beim Herrn!

"So war Salomo Herr über alle Königreiche, vom Euprahtstrom bis zum Philisterland und bis an die Grenze Ägyptens; die brachten ihm Geschenke und dienten ihm sein Leben lang." (1.Könige 5:1) "Und Gott gab Salomo sehr große Weisheit und Verstand und einen Geist, so weit, wie Sand am Ufer des Meeres liegt, dass die Weisheit Salomos größer war als die Weisheit von allen, die im Osten wohnten und als die Weisheit der Ägypter."

(1. Könige 5:9-11) "Und er dichtete dreitausend Sprüche und tausendundfünf Lieder. Er dichtete von den Bäumen, von der Zeder an af dem Libanon bis zum Ysop, der aus der Wand wächst. Auch dichtete er von den Tieren des Landes, von Vögeln, vom Gewürm und von Fischen. Und aus allen Völkern kam man, zu hören die Weisheit Salomos und von allen Königen auf Erden, die von, seiner Weisheit gehört hatten." (1. Könige 5:12-15) König Salomo war ein reich gesegneter Mann, er hat große Weisheit und viele irdische Besitztümer. "Aber der König Salomo liebte viele ausländische Frauen: die Tochter des Pharaos und moabitische, ammonitische, edomitische, sidonische und heitische -- aus solchen Völker, von denen der HERR den Israeliten gesagt hatte: Geht nicht zu ihnen und lasst sie nicht zu euch kommen; sie werden gewiss eure Herzen ihren Göttern zuneigen. An diesen hing Salomo mit Liebe. Und er hatte siebenhundert Hauptfrauen und dreihundert Nebenfrauen; und seine Frauen verleiteten sein Herz. Und als er nun alt war, neigten seine Frauen sein Herz fremden Göttern zu, sodass sein Herz nicht ungeteilt bei dem HERRN, seinem Gott, war wie das Herz seines Vaters David. So diente Salomo der Astarte, der Göttin derer von Sidon und dem Mikom, dem gräulichen Götzen der Ammoniter. Und Salomo tat, was dem Herrn missfiel und folgte nicht völlig dem HERRN wie sein Vater David." (1. Könige 11:1-7) Der König Salomo ist uns ein mahnendes Beispiel. Gerade jetzt, wo die Entrückung ziemlich nahe ist, gilt es, mit seinem Herzen ganz bei Gott zu sein. Das Herz von König Salomo war nicht ungeteilt beim Herrn. Er wurde zum Abfall verleitet durch seine heidnischen Frauen. Lassen wir uns auch verleiten durch die vielen Ablenkungen in dieser Welt? Teilen wir unser Herz mit unnützen Dingen? Vernachlässigen wir das Bibelstudium, weil wir noch Fernsehschauen wollen, oder Staubsaugen wollen? Kann man nicht morgen auch Staubsaugen? Muss man wirklich Fernsehschauen? Ist unser Herz in solchen Situationen ungeteilt bei Gott, oder nicht? Viele folgen ihrem Vergnügen nach, oder es geht alles nach ihrem Wollen. Lasst euch doch vom Herrn führen! Und vor allem seid mit eurem Herzen beim Herrn, räumt den unnützen Krempel aus eurem Herzen. Seid mit euren Herzen beim Herrn! Es ist keine Zeit mehr, um noch sinnlosen Aktivitäten nachzugehen, jetzt ist die Zeit gekommen, im Herzen aufzuräumen und die richtigen Prioritäten zu setzen! Viele der Endzeitakteure sind schon bereit, der Antichrist sitzt in den Startlöchern, Putin wurde wiedergewählt und wird später den Magog-Gog-Krieg durchführen und Israel wird bald den Iran angreifen, die Wirtschaft ist auch weiter am Untergehen, es wird nicht mehr lang dauern. Wenn die Entrückung in diesem Jahr, 2012, stattfindet, so wäre dies ideal für viele falsche Propheten und Christusse zum Auftreten. Es wurde in den Medien doch schon genug Wirbel um das Jahr 2012 gemacht, durch den Mayakalender und die Esoterik usw. Man könnte also den Menschen viele Lügen auftischen, wenn die Entrückung 2012 stattfindet. "Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen." (Matt. 24:11) Würde die Entrückung im Jahre 2012 stattfinden, würden sofort viele Esoteriker usw. auf der Bühne auftauchen, die vielen Menschen ihre Lügen auftischen würden. Es gilt: Seid mit eurem Herzen ungeteilt beim Herrn Jesus Christus und seid wachsam!

 

Maranatha!

Glaube, Hoffnung und Liebe

"Nun aber bleiben: Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die Größte unter ihnen." (1.Kor. 13:13) Glaube, Hoffnung und Liebe sollten das Leben und Streben eines Gläubigen in Christus durchziehen. Ein Gläubiger in Christus lebt durch den Glauben an den auferstandenen Herrn, er handelt durch den Glauben an die Wiederkunft Christi. Durch Glauben wurde der Gläubige in Christus gerecht. Der Glaube enthält Hoffnung und gibt Hoffnung. "Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht." (Hebr. 11:1) Die Liebe ist ein Antrieb für den Gläubigen in Christus, die Liebe Christi sollte ihn treiben, die Liebe, die ihm der Herr Jesus Christus erwiesen hat. "Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingeborenen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden." (1.Joh. 4:9-11) Diese drei: Glaube, Hoffnung und Liebe, sind wichtig, der Glaube zur Rettung und als Antrieb, die Hoffnung, als Antrieb und Trost und die Liebe, um Gott zu gefallen. Zum Glauben: "Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus; durch ihn haben wir auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben wird." (Röm. 5:1-3). Zur Hoffnung: "Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das aufbewahrt wird im Himmel für euch, die ihr aus Gottes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zur Seligkeit, die bereitet ist, dass sie offenbar werde zu der letzten Zeit." (1.Petr. 1:3-6). Zur Liebe: "Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." (Joh. 3:16) "Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt." (1.Joh. 4:19). Wie wir sehen, bauen Glaube, Hoffnung und Liebe aufeinander, aber die Liebe ist die Größte, weil Gott die Liebe ist (1.Joh.4:8) und Christus von der Liebe getrieben sich als Sühneopfer gab. Glaube, Hoffnung und Liebe, diese Begriffe durchziehen die Bibel. Auch diese drei: Glaube, Hoffnung und Liebe deuten auf Jesus Christus, den Sohn Gottes. Lasst euer Leben erfüllt sein, mit dem Glauben an den Herrn Jesus Christus, den Sohn Gottes, der Hoffnung und der Liebe!

Maranatha!

Weckruf: Wacht auf!

"Der ließ zehn seiner Knechte rufen und gab ihnen zehn Pfund und sprach zu ihnen: Handelt damit, bis ich wiederkomme!" (Luk. 19:13) Diesen Befehl zum Handeln, gilt auch für uns, er wird im Gleichnis vom Herrn Jesus Christus benutzt. Handeln! Wir müssen handeln, bis der Herr Jesus Christus wiederkommt! Lasst euch nicht in die Irre führen! Wir müssen handeln! Es ist ein Befehl, ein Muss! Der Herr Jesus Christus sagte nicht: "Wenn ihr möchte handelt, bis ich kommen, wenn ihr nicht wollt, dann lasst es." Nein, das sagte er nicht. Wir sehen doch die vielen Zeichen, die sich häufen, aber viele handeln immer noch nicht! Es kann sein, dass manche die Zeichen gar nicht sehen und deswegen nicht handeln. Aber der Herr Jesus Christus sagte doch: "Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet!" (Mark. 13:37) Wieder ein Aufruf, ein Befehl des Herrn Jesus Christus. Hier noch mehr Aufrufe zur Wachsamkeit vom Herrn Jesus Christus: "Darum wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt." (Matt. 24:42), "Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde." (Matt. 25:13). Es ist wichtig zu wachen und aus diesem aufmerksamen Wachen kommt das Handeln. Der Herr Jesus Christus sagte: "Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausvater wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen." (Matt. 24:43) Aus dem Wachen kommt also die Aktion, wir wissen weder Tag noch Stunden, aber dass es nicht mehr lange dauert, dass sieht man anhand der Zeichen doch schon deutlich. Darum wachet und handelt. Es ist Zeit zum Handeln, Zeit zum Aktiv werden! Lassen wir uns doch von der Liebe antreiben, von der Liebe, die uns Christi erwiesen hat. Möchten Sie, dass Menschen verloren gehen, möchten Sie, dass gläubige Christen lauwarm werden und abfallen oder fruchtlos werden? Wenn Sie es nicht wollen, dann handeln Sie! Der Apostel Paulus schrieb kurz vor seinem Tod an Timotheus: "Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe Glauben gehalten; hinfort liegt für mich bereit die Krone der Gerechtigkeit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tage geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb haben." (2.Timotheus 4:7-9) Der Apostel Paulus hat den guten Kampf gekämpft, er hat gegen den Teufel, die Sünde, für die Gläubigen in Christus und gegen die Irrlehrer gekämpft. Warum kämpfen und handeln wir nicht, obwohl es doch so lohnenswert und wichtig ist? Was gibt es für Gründe? Ein häufiger Grund lautet schlicht und einfach: "Ich habe keine Zeit!" Ich bin der Meinung man hat genug Zeit, viele wichtige geistliche Dinge am Tag zu schaffen. Man darf sich nicht ablenken, es heißt doch "So steht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise und kauft die Zeit aus; denn es ist böse Zeit." (Eph- 5:15-17). Man sollte seine Zeit nicht verschwenden! Diese drei Aufforderungen: Wachet, handelt und kauf die Zeit aus, gehören zusammen. Wer wacht, handelt und kauf die Zeit aus. Nun ist es aber so, dass oft der Einwand kommt, der lautet: "Ich würde gerne handeln, doch mit was, ich kann doch nichts! Mir ist doch nichts anvertraut!", dass stimmt so nicht, egal, wie wenig einem anvertraut ist, eins hat man immer zum Handeln, nämlich das Evangelium, was jedem Gläubigen in Christus anvertraut ist. Das Lehren, der Hirtendienst uns manche andere Dinge sind nicht jedem Gläubigen in Christus anvertraut, aber das Evangelium schon. „Handelt", lautet der Befehl, also ist jeder Gläubige in Christus aufgefordert zu handeln, warum handeln denn so viele nicht? Vielleicht weil sie diesen Aufruf nie gehört haben, vielleicht, weil sie mit Absicht ungehorsam sind, oder vielleicht, weil sie nicht wirklich glauben, sondern nur Mitläufer, ohne Glauben an den Herrn Jesus Christus sind. Lasst euch nicht gefangen nehmen, von der Welt und ihren "Angeboten". Der Herr Jesus Christus sagte: "Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei." (Joh. 8:36) Seid frei vom Weltlichen! Kauft die Zeit aus und handelt, lasst euch dabei von der Liebe antreiben! Es ist traurig, wie wenig getan wird, von vielen Gläubigen, seid ihr nicht so träge und lau, sondern wachet, handelt und kauft die Zeit aus! Ich kann diese Punkte nicht oft genug betonen, weil sie so wichtig sind. Vergesst nicht Gutes zu tun! "Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an den Glaubens Genossen." (Gal.6:9-11) Handelt!

Maranatha!

Die Wichtigkeit der Liebe

"Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. Und wenn ich all meine Habe den Armen gäbe und meinen Leib hingäbe, um Ruhm zu gewinnen und hätte die Liebe nicht, so wäre mir`s nichts nütze." (1.Kor. 13:1-4) Der Apostel Paulus beschreibt, wie wichtig die Liebe ist. Ohne Liebe sind wir nichts, egal was wir für große geistliche Dinge tun. Wir können noch so große Dinge vollbringen, ohne Liebe wären sie nichts wert. Die Liebe muss unsere Motivation sein, nicht das Ansehen, oder der Lohn, sondern die Liebe muss uns treiben. Die Liebe Christi muss uns treiben. "Und daran merken wir, dass wir ihn kennen, wenn wir seine Gebote halten. Wer sagt: Ich kenne ihn und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner und in dem ist die Wahrheit nicht." (1. Joh 2:3-5) Das Gebot des Herrn Jesus Christus lautete: "Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe." (Joh. 15:12) Die Liebe ist so wichtig, dass es heißt: "Wer sagt: Ich kenne ihn und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner und in dem ist die Wahrheit nicht." (1. Joh. 2:4) Vor allem jetzt in schwieriger werdenden Zeiten, vor der Entrückung müssen wir noch mehr lieben, nicht nur die Glaubensgeschwister, sondern auch die Ungläubigen. Die Liebe Christi, die auch wir erfahren haben muss uns treiben, unsere Glaubensgeschwister zu stärken und den Ungläubigen das Evangelium zu bringen. Der Herr Jesus Christus sagte: "Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten." (Matt. 24:12) Wir sehen, wie die Liebe in den meisten Menschen immer mehr erkaltet. Die Menschen werden immer: egoistischer, selbstliebender, geldgieriger, liebloser und gottloser. Beachten wir die Textstelle 2.Timo. 3:1-6! Alle dieser Eigenschaften sehen wir bei den meisten Menschen zunehmen. Aber die Schlimmsten dieser Eigenschaften sind die Gottlosigkeit und Lieblosigkeit. Wie viel mehr sollten wir jetzt lieben! Lasst uns in der Liebe Christi wandeln. Wir, die wir an Christus glauben und ihm vertrauen sind das Salz der Erde. "Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt von den Leuten zertreten." (Matth. 5:13) Unsere Aufgabe als Salz der Erde ist es, den Ungläubigen an Christi statt zu zurufen: "Lasst euch versöhnen mit Gott!" (2.Kor. 5:20) und unsere Glaubensgeschwister zu stärken und zu lieben. Wir müssen uns dabei von der Liebe Christi leiten lassen. Wir müssen mehr lieben! Es ist erschreckend, dass manche Menschen sich mehr Zeit nehmen für einen Hund, als für einen Menschen. Ja, es ist krank, dass manche Eltern lieber mit ihrem Haustier spielen, als mit ihren Kindern. Die meisten Menschen nehmen sich keine Zeit für ihre Mitmenschen und schon gar nicht für Gott. Wir sollten so aber nicht handeln! Ich sage: "Nehmt euch Zeit für eure Glaubensgeschwister, für eure Ehepartner, für eure Kinder, für eure Mitmenschen, für die Ungläubigen! Nehmt euch Zeit für die Anderen! Seid nicht egoistisch, sondern opfert eure Zeit, um Christi zu verherrlichen durch die Liebe, die ihr ausüben sollt!" Oder mit den Worten des Apostel Johannes: "Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe. Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden. Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben. Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat. Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt. Wer nun bekennt, dass Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Darin ist die Liebe bei uns vollkommen, dass wir Zuversicht haben am Tag des Gerichts; denn wie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe. Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt. Wenn jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, der kann nicht Gott lieben, den er nicht sieht. Und dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe." (1. Joh. 4:7-21)

Maranatha!

Auf Gott vertrauen

Vorwort: Nunächst möchte ich mich entschuldigen, dass in letzter Zeit sehr wenig Artikel erschienen, keine Sorge, dieser Zustand ist nur vorübergehend, da ich z.Zt. mehre andere Projekte betreue und betreibe, sodass ich meine Zeit Tag für Tag aufteilen muss. Die anderen Projekte, die ich z.Zt. betreue und betreibe werden bald abgeschlossen und wahrscheinlich hier vorgestellt werden. Sobald meine anderen Projekte abgeschlossen sind, werden hier wieder öfters, am Besten täglich neue Artikel erscheinen.

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Was treibt einen Mann dazu, sich als geistig Verwirrter darzustellen? Noch dazu einen, der von einem Propheten Gottes zum König über das Volk Gottes gesalbt wurde. Wir lesen solches von keinem Geringeren als von David, als er sich wahnsinnig stellte vor Abimelech und dieser ihn von sich trieb und er wegging. (Psalm 34,1 – diese Geschichte wird im 1. Buch Samuel, Kapitel 21, ab Vers 11 erzählt). David war auf der Flucht vor Saul und geriet sozusagen vom Regen in die Traufe. David hatte wirklich Grund sich zu fürchten. Aus Angst stellte er sich wahnsinnig. Angst kann stärker sein als Stolz! Angst kann den klaren Blick trüben. Hatte David in dieser extremen Lebenssituation wirklich den klaren Blick verloren? Hatte er vergessen, was Gott ihm durch den Propheten Samuel hatte sagen lassen? Hatte David sein Vertrauen weggeworfen? Nein, vielmehr schrieb er in gerade dieser Situation: Ich will den HERRN loben allezeit; sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein. Meine Seele soll sich rühmen des HERRN, dass es die Elenden hören und sich freuen. Preiset mit mir den HERRN und lasst uns miteinander seinen Namen erhöhen! (Psalm 34,2-4) Denn David hatte es erlebt: Als ich den HERRN suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht. (Psalm 34, 5) Wie geht es Dir? Verachtet Dich die Welt, will sie Dich am liebsten loswerden, wegtreiben – zum Schweigen bringen? Bist du vielleicht gerade dabei, Dein Vertrauen auf die Dir von Gott gegebenen Zusagen und Verheißungen wegzuwerfen? Tu das nicht (bitte lies Hebräer 10, 35). Verlass Dich auf IHN. Schau nicht auf die Welt, auf die Umstände, schau auf IHN. Schau auf Den, der den Tod besiegt hat, der vom Tod auferstanden ist, der alle Macht im Himmel und auf Erden hat, und Dir zugesagt hat, dass Du an Seinem Sieg Teil hast. Hör auf keine andere Stimme. Hör allein auf Ihn. Setz Dein Vertrauen allein auf Ihn. Es kann ja nichts geschehen, was Er in Seiner Liebe und Allmacht nicht aus gutem Grund zulässt (siehe Römer 8,28). Wende Deinen Blick nicht ab von Ihm (siehe Hebräer 12,1). Wenn Du Not hast, schrei zu Ihm! Als einer im Elend rief, hörte der HERR und half ihm aus allen seinen Nöten. Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus. Schmecket und sehet wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn trauet! Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen! Denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel, Reiche müssen darben und hungern; aber die den HERRN suchen, haben keinen Mangel an irgendeinem Gut.(Psalm 34, 7-11). Das geht Dich an: “… ihr, seine Heiligen!”. Fürchte den Herrn Jesus, das bedeutet: rechne mit Ihm! Glaube Ihm, nimm Seine Worte ernst! Lass dich nicht von der Welt oder dem Teufel betrügen. Nimm vielmehr die Worte des Herrn Jesus Christus als bare Münze: Die Augen des HERRN merken auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Schreien. Das Angesicht des HERRN steht wieder alle, die Böses tun, dass er ihren Namen ausrotte von der Erde. Wenn die Gerechten schreien, so hört der HERR und errettet sie aus all Ihrer Not. (Psalm 34, 16-18) Das geht Dich an: “… die Gerechten!”. Denn Du, lieber Bruder und Du, liebe Schwester, Du bist abgewaschen, geheiligt und gerecht geworden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes (siehe 1. Korinther 6,11). Ja, wirklich, die Verheissungen Gottes haben für Dich in Ihm Sein Amen, Sein “Ja”, Seine feste Zusage (siehe 2. Korinther 1,20). Durch Sein Opfer am Kreuz von Golgatha hat der Herr Jesus Christus erwirkt, dass Du zu den Heiligen und Gerechten gehörst, denen die guten Verheissungen Gottes gelten! Der HERR erlöst das Leben seiner Knechte, und alle, die auf ihn trauen werden frei von Schuld (Psalm 34,23). Abgewaschen von aller Sünde, frei, heilig und gerecht. Glaub es doch, nimm das als wahr an. Es ist die Wahrheit der Bibel, Gottes Wahrheit. Lass Dir den Blick darauf nicht nehmen. In welcher Situation Du Dich auch befindest, wie geschundenen oder betrübt Du sein magst, für Dich gilt: Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben. Der Gerechte muss viel erleiden, aber aus alledem hilft ihm der HERR. (Psalm 34,19-20) Gottes Wort gilt unumstösslich, auch wenn die Umstände Dir etwas anderes sagen wollen. Verlass Dich drauf. Der Gott aber der Hoffnung erfülle Dich mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass Du völlige Hoffnung habest durch die Kraft des heiligen Geistes. Von K. Ted Reischle (Quelle (sehr lesenswert): Jesusruf)

Die zwei Zeugen

"Und der Engel, der mit mir redete, weckte mich abermals auf, wie man vom Schlaf erweckt wird und sprach zu mir: Was siehst du? Ich aber sprach: Ich sehe und siehe, da steht ein Leuchter, ganz aus Gold, mit einer Schale oben darauf, auf der sieben Lampen sind und sieben Schnauzen an jeder Lampe und zwei Ölbäume dabei, einer zu seiner Rechten, der andere zu seiner Linken." (Sach. 4:1-4) Der Prophet Sacharja sah hier schon die zwei Zeugen aus der Offenbarung und die Gemeinde. Der Prophet Sacharja fragte nach der Bedeutung dieser Ölbäume und als Antwort bekam er: "Und er sprach: Es sind die zwei Gesalbten, die vor dem Herrscher aller Lande stehen." (Sach. 4:14) In der Offenbarung heißt es über die zwei Zeugen: "Diese sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen." (Off. 11:4) Also sah der Prophet Sacharja die Zwei Zeugen schon damals. Es wird interessant und beeindruckend sein, wenn wir als Gemeinde Christi, die in der Offenbarung passierende Dinge beobachten werden und so sehen werden, wie genau sich die Prophezeiungen dann erfüllen werden. Die zwei Zeugen kommen auf die Erde um ihren Dienst zu erfüllen. "Und ich will meinen zwei Zeugen Macht geben und sie sollen weissagen tausendzweihundertundsechzig Tage lang, angetan mit Trauerkleidern." (Off. 11:3) Ihr Dienst besteht aus weissagen und Zeugnis geben, in Offenbarung 11:7 wird kurz erwähnt, dass sie Zeugnis geben werden. Wer die zwei Zeugen sind lässt sich nicht mit absoluter Gewissheit sagen, wobei viel auf Elia und Henoch deutet. Beide sind nicht leiblich gestorben, da beide entrückt wurden. Es heißt aber in Hebräer 9:27: "Und wie dem Menschen bestimmt ist einmal zu sterben, danach aber das Gericht." Jedem Menschen ist es also gesetzt einmal zu sterben, Elia und Henoch sind nicht gestorben, weil sie entrückt wurden. "Und als sie miteinander gingen und redeten, siehe, da kam ein feuriger Wagen mit feurigen Rossen, die schieden beide von einander. Und Elia fuhr im Wetter gen Himmel." (2.Könige 2:11) "Henoch war 65 Jahre alt und zeugte Metuschelach. Und Henoch wandelte mit Gott. Und nachdem er Metuschelach gezeugt hatte, lebte er 300 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, dass sein ganzes Alter ward 365 Jahre. Und weil er mit Gott wandelte, nahm ihn Gott hinweg und er ward nicht mehr gesehen." (1.Mose 5:24) "Durch den Glauben wurde Henoch entrückt, damit er den Tod nicht sehe, und wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung ist ihm bezeugt worden, dass er Gott gefallen habe." (Hebr. 11:5) Nun könnte man einwenden, dass die bekehrten Christen, die bis zur Entrückung übrig bleiben auch nicht gestorben sind, dies stimmt aber nicht ganz, denn die bekehrten Christen sind im Leibe ja mit Christus gekreuzigt. "Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln." (Röm. 6:3-5). Also bleiben nach dem Punkt des Todes nur Elia und Henoch übrig. Warum hat Gott die Beiden wohl entrückt? Um Off. 11, Sach 4:1-4 und Hebr. 9:27 zu erfüllen! So sieht man, dass Gott Alles in seiner Kontrolle hat und dass er sein Wort gewiss und haargenau einhält. "Denn des HERRN Wort ist wahrhaftig, und was er zusagt, das hält er gewiss." (Psalm 33:4) Ein weiterer Punkt, der zumindest für Elia spricht ist, dass es in Offenbarung 11:6 heißt: "Diese haben Macht, den Himmel zu verschließen, damit es nicht regne in den Tagen ihrer Weissagung und haben Macht über die Wasser, sie in Blut zu verwandeln und die Erde zu schlagen mit Plagen aller Art, sooft sie wollen." Elia verschloss den Himmel schon mal. "Und es sprach Elia, der Tischbiter, aus Tischbe in Geilead zu Ahab: So wahr der Herr, der Gott Israels, lebt, vor dem ich stehe: Es soll diese Jahre weder Tau noch Regen kommen, ich sage es denn." (1.Könige 17:1) Das wird ebenfalls im Jakobusbrief erwähnt: "Elia war ein schwacher Mensch wie wir; und er betete ein Gebet, dass es nicht regnen sollte und es regnete nicht auf Erden drei Jahre und sechs Monate. Und er betete abermals und der Himmel gab den Regen und die Erde brachte Frucht." (Jak. 5:17-19) Es werden also wahrscheinlich Elia und Hennoch sein, die als die zwei Zeugen fungieren werden. "Und wenn sie ihr Zeugnis vollendet haben, so wird das Tier, das aus dem Abgrund aufsteigt, mit ihnen kämpfen und wird sie überwinden und wird sie töten. Und ihre Leichname werden liegen auf dem Marktplatz der großen Stadt, die heißt geistlich: Sodom und Ägypten, wo auch ihr Herr gekreuzigt wurde. Und Menschen aus allen Völkern und Stämmen und Sprachen und Nationen sehen ihre Leichname drei Tage und einen halben und lassen nicht zu, dass ihre Leichname ins Grab gelegt werden. Und die auf Erden wohnen, freuen sich darüber und sind fröhlich und werden einander Geschenke senden; denn diese zwei Propheten hatten gequält, die auf Erden wohnten. Und nach drei Tagen und einem halben fuhr in sie der Geist des Lebens von Gott, und sie stellten sich auf ihre Füße; und eine große Furcht fiel auf die, die sie sahen. Und sie hörten eine große Stimme vom Himmel zu ihnen sagen: Steigt herauf! Und sie stiegen auf in den Himmel in einer Wolke, und es sahen sie ihre Feinde." (Off. 11:7-13) So wird der Dienst der zwei Zeugen sein Ende nehmen. Bald schon werden wir sehen, wie sich das und Alles was sonst noch geschrieben steht in der Offenbarung und in den Propheten, was sich noch nicht erfüllt hat, erfüllen wird. Aber vorher geht das Gemeindezeitalter zu Ende und dieses Ende naht mit gewaltigem Tempo. Lobet den Herrn Jesus Christus, den Sohn Gottes!

Keine Faulheit bei der Verbreitung des Evangeliums

 "Ich ging am Acker des Faulen entlang und am Weinberg des Toren und siehe, lauter Nesseln waren darauf und er stand voll Disteln und die Mauer war eingefallen. Als ich das sah nahm ich es zu Herzen, ich schaute und lernte daraus: Noch ein wenig Schlafen und ein wenig schlummern und ein wenig die Hände zusammentun, dass du ruhst, so wird die Armut kommen wie ein Räuber und dein Mangel wie ein gewappneter Mann." (Sprüche 24:30-34)Diese Beobachtung und der Schluss aus dieser Beobachtung des Königs Salomo lassen sich auch auf unseren geistlichen Acker und Weinberg übertragen. Wir alle haben geistliche zu arbeiten auf den Acker und dem Weinberg, der Welt. Allen bekehrten Christen ist ein großer Schatz anvertraut, nämlich die frohe Botschaft, das Evangelium. Dieser Schatz, das Evangelium ist durch das kostbare Blut Christi nicht mit Gold aufzuwiegen, aber was tun viele damit? Nichts! So handeln sie wie der törichte Knecht aus dem Gleichnis von den anvertrauten Zentnern, dort heißt es über den törichten und faulen Knecht: "Du böser und fauler Knecht! Wusstest du, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe?" (Matth. 25:26) Mit den Zentnern sind, so denke ich, nicht ausschließlich die Fähigkeiten (oder das Geld) der Gläubigen gemeint, sondern vor allem das Evangelium, man beachte, jeder Knecht erhält mindestens ein Zentner, das Evangelium. Im ist nichts anderes anvertraut als das Evangelium, welches jedem Gläubigen anvertraut ist und was macht er damit? Er vergräbt es! "Der aber einen empfangen hatte, ging hin, grub ein Loch in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn." (Matth. 25:18) Wir allem haben auf dem Acker und im Weinberg, der Erde zu arbeiten. Der Acker wurde vom Herrn Jesus Christus oft als Ausdruck für die Welt benutzt. In der Erklärung vom Herrn Jesus Christus zum Gleichnis des Unkraut unter dem Weizen heißt es: "Der Acker ist die Welt.." (Matth. 13:38) Wenn wir das im Zusammenhang mit der Eingangstextstelle betrachten, wo es heißt: "Ich ging am Acker des Faulen entlang (...) und siehe, lauter Nesseln waren darauf und er stand voll Disteln und die Mauer war eingefallen.", so merken wir, dass wir auf dieser Welt zu arbeiten haben und zwar geistlich und viel. Wenn wir unserer Aufgabe, dass Evangelium zu verkündigen nicht erfüllen, dann kommt der Satan auf unseren Ackerbereich und streut seinen bösen und todbringenden Samen aus, so dass Unkraut wächst, anstatt fruchtbringender Weizen. Wo wir nicht aktiv sind, da sät der Satan fleißig weiter. Wir alle sollten bei uns zu Hause, in unserer Nachbarschaft anfangen und uns dann auf das Dorf, die Stadt, die Großstadt ausweiten. Wir haben alle etwas zu säen, nämlich das Evangelium! Wenn Sie kein Lehrer des Wortes sind, so sind Sie doch dazu verpflichtet das Evangelium, was auch ihnen anvertraut ist zu verbreiten. Vor allem jetzt in der Endzeit ist es wichtig eben nicht sich selbst einzureden: "Morgen ist auch noch ein Tag, um Traktate zu verteilen oder mit Frau XY zu reden." So lange die Entrückung noch nicht stattgefunden hat gilt es für uns zu arbeiten, damit die "die Armut nicht kommt wie ein Räuber und unser Mangel nicht wie ein gewappneter Mann." (Sprüche 24:34) Sie müssen jetzt nicht nach Schwarzafrika fliegen, um zu missionieren, fangen Sie erstmal in ihrer Umgebung an. Fangen Sie an zu arbeiten! "Wach auf, der du schläfst und steh auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten. So steht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise und kauft die Zeit aus; denn es ist böse Zeit. Darum werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist. Und sauft euch nicht voll Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern lasst euch vom Geist erfüllen. Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen und sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus." (Eph. 14-21)

Absonderung von der Welt

Ein Fehler der von vielen Christen begangen wird ist wieder in die Weltlichkeit zurückzukehren. Wir müssen beachten, dass wir zwar in der Welt, aber nicht von der Welt sind. Wie verhält man sich denn nun richtig in dieser Welt? "Liebe Brüder, ich ermahne euch als Fremdling und Pilger: Enthaltet euch von fleischlichen Begierden, die gegen die Seele streiten und führt ein rechtschaffenes Leben unter den Heiden, damit die, die euch verleumden als Übeltäter, eure guten Werke sehen und Gott preisen am Tag der Heimsuchung." (1.Petr. 2:11-13) Wir sollen uns also wie Pilger und Fremdlinge hier auf der Erde verhalten. Wir sind nur auf der Durchreise zum Haus des Vaters, zur Wohnstätte, die Christi bereitet hat. "In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin." (Joh. 14:2-4) Wir haben uns nach 1.Petr. 2:11-13 den fleischlichen Begierden zu enthalten. Um das zu verstehen müssen wir wissen, was mit fleischlichen Begierden gemeint ist. Viele denken bestimmt, dass damit Sünden im sexuellen Bereich gemeint sind, ja das stimmt, aber mit Fleischeslust ist noch mehr gemeint. "Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters. Denn alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt. Und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit." (1. Joh. 2:15-18) Alle "Vergnügen" die in der Welt sind und uns ablenken vom Gebet, Bibellesen und dem Verbreiten des Evangeliums, oder anderen wichtigen Sachen sind von der Welt und damit der Fleischeslust oder der Augenlust. Dies mögen harte Wort sein, für viele Leser, aber es ist so. Ich habe es selbst erlebt und spreche aus Erfahrung, dass man mit den weltlichen "Vergnügen" nicht glücklich wird, mich reut es, dass ich will Zeit mit ihnen verschwendet habe, anstatt im Dienst für den Herrn Jesus Christus gewesen zu sein. "Wie viel mehr hätte ich tun können?" lautete die Frage, die ich mir oft stellte. "Ein glückliches Christenleben hängt von der Hingabe ab." las ich mal in einer Schrift von Wilhelm Pahls und ich bin zum Schluss gekommen, dass dies wahre und weise Worte waren und mehr denn je sind in dieser Endzeit, wo mehr und mehr Christen abfallen. Viele Christen geben sich den weltlichen "Vergnügen" dahin und verschwenden ihre Zeit. Weiter heißt es in 1.Petr. 2:11-13, dass man ein rechtschaffenes Leben führen soll und gute Werke zur Ehre Gottes tun soll. Gute Werke sind ein Punkt, denn man nicht vernachlässigen sollte! Wir werden nicht durch Werke gerettet, sondern durch Glauben, das steht fest. "Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich niemand rühme." (Eph. 2:8-10) Wir sind aus Glauben gerettet, um gute Werke zu tun, zur Ehre Gottes. "Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist an den Glaubens Genossen." (Gal. 6:10) Man kann vielen Menschen Gutes tun, wir sollten mit offenen Augen durch die Gegend laufen und Gutes tun, wo wir nur können. Wir müssen uns von den weltlichen "Vergnügen" absondern hin zu Gott. Absonderung besteht aus einem Absondern von X und einem Absondern hin zu Y. Wenn man von einem Ort weggeht, dann geht man in Folge dessen zu einem anderen Ort. So müssen wir uns von den weltlichen Ablenkungen und Vergnügen absondern hin zu Gott, hin zum Herrn Jesus Christus, den Sohn Gottes. Wir werden feststellen, dass wir viel mehr Zeit haben, wenn wir sie nicht mit unnützigen Dingen verschwenden. Und in dieser gewonnenen Zeit sollten wir uns zu Gott absondern, im Gebet, durchs Bibellesen, durch das Verbreiten des Evangeliums, oder durch gute Werke.

Ausharren und Glauben

"Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!" (Joh. 14:1) Wie oft erschrecken wir doch? Wie oft verzagen wir? Doch das müssen wir nicht, die Aufforderung des Herrn Jesus Christus heißt: "Glaubt an Gott und glaubt an mich!" Glauben heißt auch vertrauen. Wir müssen glauben und vertrauen. Wir können auch zu Gott sagen, wie der König David in Psalm 61:4: "Denn du bist meine Zuversicht, ein starker Turm vor meinen Feinde." Der Herr ist die Zuversicht von jeden bekehrten Christen, er selbst hat verheißen: "Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin." (Joh. 14:3) "Es spricht der dies bezeugt: Ja, ich komme bald. - Amen, ja, komm Herr Jesus!" (Off. 22:20) Wir können und sollten den Herrn Jesus Christus vollkommen vertrauen und ihm glauben, egal, was für Probleme wir hier haben. Weshalb sollten wir erschrecken? Wir sind doch nicht unverständig, wie die gottlosen Menschen. Es bahnt sich gerade der Krieg im Nahen Osten an, durch den Psalm 83 und wahrscheinlich auch Jesaja 17 erfüllt werden, infolge dessen werden die ersten vier Siegelgerichte bzw. Reiter kommen. "Hütet euch aber, dass eure Herzen nicht beschwert werden mit Fressen und Saufen und mit täglichen Sorgen und dieser Tag nicht plötzlich über euch komme wie ein Fallstrick; denn er wir über alle kommen, die auf der ganzen Erde wohnen." (Luk. 21:34-36) Es zeichnet sich schon ab, dass auch die Gerichte aus der Offenbarung wie ein Fallstrick über die Menschen auf der Erde kommen werden. Es wird Schlag auf Schlag kommen, angefangen mit dem Krieg im Nahen Osten bis hin zur Wiederkehr Christi auf Erden mit seinen Heiligen. Die Menschen, die in der Drangsal auf der Erde sein werden, werden überrumpelt von den vielen Ereignissen und Gerichten. Aber wir sollen nicht erschrecken in Anbetracht der Schatten der Ereignisse, die bevor stehen. Wir müssen weiter glauben und vertrauen. "Glaubt an Gott und glaubt an mich!" (Joh. 14:1) Der Abfall vom wahren Glauben nimmt auch zu. Viele bekehrte Christen lassen sich blenden von dem Konzept der Einheitsreligion, von der Bequemlichkeit des weltlichen Lebens, vom Reichtum dieser Welt, von der Esoterik, von falschen Propheten und Lehrern. Wir müssen beten, das Evangelium verbreiten und in der Bibel lesen um uns zu stärken und so diesen vielen Verführungen zu widerstehen. "Denn alle Schrift von Gott eingegeben ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt." (2.Timo. 3:16, 17) "Betet allzeit mit Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit im Gebet für alle Heiligen." (Eph. 6:18) Aber das Wichtigste ist es an den Herrn zu glauben. "Glaubt an Gott uns glaubt an mich!" (Joh 14:1) "Aber ohne Glauben ist es unmöglich Gott zu gefallen..." (Hebr. 11:6) Lasst uns noch viele Menschen zum Glauben an den Herrn Jesus Christus führen! Lasst uns nicht erschrecken, sondern glauben an Gott und an den Herrn Jesus Christus! "Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das aufbewahrt wird im Himmel für euch, die ihr aus Gottes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zur Seligkeit, die bereit ist, dass sie offenbart werde zu der letzten Zeit." (1.Petr. 3-6) Maranatha!

Kauft die Zeit aus und seid wachsam!

"Verhaltet euch weise gegenüber denen, die draußen sind und kauf die Zeit aus!" (Kol. 4:5)

Vielen Menschen, die außerhalb der Gemeinde Christi sind, wurde schon mitgeteilt, was auf die Erde in der Drangsal zu kommt, andere Menschen hingegen, die außerhalb der Gemeinde Christi sind, wissen nicht ansatzweise was auf die Erde in der Drangsal zukommt. "Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut - sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tage, an dem Noah in die Arche ging; und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin-, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns." (Matth. 24:38-40) Diese Beschreibung des Herrn Jesus Christus passt zu immer mehr Menschen. Man beachte bei der Textstelle heißt es: "...und ließen sich heiraten..." Partnervermittlungen, Singlebörsen usw. sind heute kaum noch aus der Gesellschaft weg zu denken, in der heutigen Zeit (Endzeit) nutzen viele Menschen das Internet um sich "heiraten zu lassen". Ebenfalls beachte man bei der Textstelle, dass es dort heißt: "... bis an den Tage, an dem Noah in die Arche ging; und sie beachteten es nicht..." Es kommen auch in der heutigen Zeit (Endzeit) Menschen in die Arche, zum Glauben an den Herrn Jesus Christus, aber die meisten unbekehrten Menschen ignorieren das einfach. In Kol. 4:5 heißt es: "Verhaltet euch weise gegenüber denen, die draußen sind und kauf die Zeit aus!" Wir sollten uns nicht, wie die unbekehrten Menschen verhalten, sondern unsere Prioritäten richtig setzen, wir sollten uns nicht um die weltlichen Dinge sorgen, sondern um die geistlich wichtigen Dinge: Der Verbreitung des Evangeliums, dem Gebet, dem Bibellesen und die guten Werke. Es heißt in Kol. 4:5 auch: "Kauft die Zeit aus!" Kaufen wir die Zeit aus? Wir müssen jetzt handeln, solange wir noch Zeit haben! Im Nahen Osten wird der Krieg jetzt bald los brechen, was zu einer Erfüllung des Psalm 83-Krieges und wahrscheinlich auch Jesaja 17 führen wird. Es wird nicht mehr lange dauern, jetzt solange wir noch Zeit, ist es notwendig zu handeln, probieren Sie möglichst viele Menschen noch das Evangelium zu bringen, kaufen Sie ihre Zeit aus! "Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt, dass ihr wisst, wie ihr einem jeden antworten sollt." (Kol. 4:6) Um zu wissen, wie man einem jeden antworten soll ist es wichtig, sich selbst mit dem Wort Gottes zu nähren und zu stärken. Lobet den Herrn Jesus Christus, den Sohn Gottes, meinen Herrn!

Maranatha!

Warum geht es Christen manchmal schlecht?

"Denn unsre Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig." (2.Kor. 4:17,18) Warum geht es Christen manchmal schlecht, warum haben sie körperliche Leiden, oder erleiden Verfolgung? Gehen wir zunächst auf die Frage ein, wieso Christen teilweise sehr starke Verfolgung erleiden. "Und alle, die fromm leben wollen in Christus Jesus müssen Verfolgung leiden." (2.Tim. 3:12) Gewiss leidet nicht jeder Christ Verfolgung in der sein Leben bedroht wird, nein, es kann auch eine kleiner Bedrängung sein, in der Nachbarschaft, Schule oder am Arbeitsplatz usw. In vielen islamischen Ländern werden Christen aufgrund ihres Glauben sogar ermordet und das oft auch von staatlicher Seite. Das erinnert doch stark an folgende Stelle: "...Es kommt aber die Zeit, dass, wer euch tötet, meinen wird, er tue Gott einen Dienst damit. Und das werden sie darum tun, weil sie weder meinen Vater noch mich erkennen." (Joh. 16:2-4) Die islamischen Krieger, die die Christen töten meinen auch sie würden Gott damit einen Dienst erweisen. Kommen wir zur nächsten Frage, nämlich, warum Christen körperliche Leiden haben. Jeder bekehrte Christ ist noch in seinem alten Körper, der dem Tod verfallen ist. Deswegen erhalten die Christen, die bis zur Entrückung leben werden einen neuen verherrlichten Leib, so wie die vorher entschlafenen Christen. "Das sage ich aber, liebe Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können; auch wird das Verwesliche nicht erben die Unverweslichkeit. Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; und das plötzlich in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune erschallen und die Toten werden auferstehen unverweslich und wir werden verwandelt werden. Denn dies Verwesliche muss anziehen die Unverweslichkeit und dies Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit." (1.Kor. 15:50-54). Christen kann es schlecht gehen, körperlich, weil sie im alten Leib sind und manchmal auch von der Lebenssituation her, aber wir müssen bedenken, "dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind." (Röm. 8:28) Wenn im Leben eines Christen mal etwas nicht so gut läuft, dann ist Gottvertrauen angesagt. Wer durch so eine Periode der Probleme mit Gottvertrauen geht, bei dem wird es gut werden, wenn auch vielleicht erst in der Ewigkeit. "Nehmt, liebe Brüder, zum Vorbild des Leidens und der Geduld die Propheten, die geredet haben in dem Namen des Herrn. Siehe, wir preisen selig, die erduldet haben. Von der Geduld Hiobs habt ihr gehört und habt gesehen, zu welchem Ende es der Herr geführt hat; denn der Herr ist barmherzig und ein Erbarmer." (Jak. 5:10-12) Ja, selbst der Apostel Paulus hatte Probleme, Leiden und Nöte z.B. einen Engel des Satans, der ihn schlug, sodass er sich nicht seiner hohen Offenbarung rühme. "Und damit ich mich wegen der hohen Offenbarung nicht überhebe, ist mit gegeben ein Pfahl ins Fleisch, nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe. Seinetwegen habe ich dreimal zum Herrn gefleht, dass er von mir weiche. Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne. Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgung und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark." (2.Kor. 12:7-11) Wenn mir Leiden und Nöte, oder Verfolgung erleiden als Christen, so können wir gewiss sein, es dient zur unserer Stärkung und uns zum Besten. Man muss auf den Herrn Jesus Christus vertrauen, egal in welcher Not man ist. "...In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden." (Joh. 16:33) In der Welt haben wir oft Probleme, aber wir können getrost sein, denn wir haben die Welt überwunden, wir, die wir an den Herrn Jesus Christus glauben und ihm vertrauen haben den Sieg in ihm. "Wer ist es aber, der die Welt überwindet, wenn nicht der, der glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist?" (1.Joh. 5:5) "Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!" (1.Kor. 15:57) Bald werden wir, die wir an den Herrn Jesus Christus glauben auch den unverweslichen neuen Körper erhalten. Falls Sie den Sieg in Christus Jesus noch nicht haben, dann kommen Sie jetzt im Gebet zum Herrn Jesus Christus und bekennen Sie ihm ihre Sünden und glauben Sie von Herzen an den Herrn Jesus Christus! Lobet den Herrn Jesus Christus, den Sohn Gottes!

Lobet den Herrn! Lobpreisung Gottes

"Halleluja! Lobet den HERRN! Denn unsern Gott loben, das ist ein köstlich Ding, ihn loben ist lieblich und schön." (Psalm 147:1) Gott loben ist ein köstlich Ding und lieblich und schön, doch wird es in vielen Gemeinden nicht mehr oder nur schleppend getan, viele loben Gott nicht mehr. Wem gebührt das Lob? Natürlich Gott, wem soll Lob und Ehre gebühren, wenn nicht Gott? Ein Grund Gott zu loben ist für die Erlösung der Sünden. Es gibt aber noch viel mehr Gründe, teilweise auch ganz individuelle Gründe und Anlässe. Loben kann man Gott immer als bekehrter Christ immer, für die Erlösung von den Sünden. Wie soll man den Herrn denn loben? Man kann Gott auf musikalische Art und Weise loben. "Singt dem HERRN ein Danklied und lobt unsern Gott mit Harfen..." (Psalm 147:7) "Lobet ihn mit Posaunen, lobet ihn mit Psalter und Harfen! Lobet ihn mit Pauken und Reigen, lobet ihn mit Saiten und Pfeifen! Lobet ihn mit klingenden Zimbeln!"(Psalm 150:3-6) Man sollte Gott mit seinem Leibe preisen und loben. Der Leib des bekehrten Christen ist ein Glied des Leibes Christi, ist ein Tempel des Heiligen Geistes. "Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leibe." (1.Kor. 6:20) Haltet euren Körper rein vor Befleckung der Sünde! Man sollte Gott preisen und loben durch gute Werke. "So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen." (Matt. 5:16) Man sollte Gott preisen durch den Dienst, den man von Gott empfangen hat. "Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes. Wenn jemand predigt, dass er es rede als Gottes Wort; wenn jemand dient, dass er es tue aus der Kraft, die Gott gewährt, damit in allen Dingen Gott gepriesen werde durch Jesus Christus. Sein ist die Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen." (1.Petr. 4:10-12) Durch Treue ehrt man Gott. Ein treuer fruchtbringender Knecht ist dem Herrn wohlgefällig und ehrt ihn. Wie sagte doch der Herr aus dem Gleichnis von den anvertrauten Pfunden zu seinem guten Knecht, der Frucht brachte. "Da sprach sein Herr zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!" (Matt. 25:21) So freut sich der Herr Jesus Christus auch über einen treuen und tüchtigen Knecht. Durch Treue und Tüchtigkeit im Dienst für den Herrn ehrt man den Herrn. Ich weiß es ist nicht immer leicht treu und tüchtig zu sein, aber man schafft es durch die Kraft des Heiligen Geistes mehr und mehr. Und natürlich sollte man Gott durch seine Wort preisen, ihn mit dem Munde preisen und mit den Lippen bekennen. " So lasst uns nun durch ihn Gott allezeit das Lobopfer darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen. Gutes zu tun und mit andern zu teilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott. (Hebr. 13:15-17) Wie wir sehen kann man Gott auf so viele Weisen preisen. Preisen Sie Gott noch heute! Danken Sie ihm für die Tilgung ihrer Sünden!

 

Ich habe mein Leben mit der Sünd verprasst,

doch am Kreuz hängt meine Sündenlast.

Gelobt sei der Herr der mich liebt so sehr,

er zahlte den Preis so schwer.

Für mich ist er gestorben,

damit ich geh nicht verloren.

Lobet ihn denn er ist stark,

rettet mich aus dem Sündensarg.

Ich sehn mich nach ihm so sehr,

denn er trägt meine Last, die ist so schwer.

Lobet ihn sehr!

Lobet den Herrn!

 

"Alles, was Odem hat, lobe den HERRN! Halleluja!" (Psalm 150:6)

Einheitsreligion

„Ich, der HERR, wandel mich nicht.“ (Mal. 3:6) Gott, der HERR wandelt sich nicht, er verändert sich nicht. Aber die Menschen wollen ihn verändern, sie passen Gott ihrem Weltbild und ihrem Wunschdenken an. Gott hat sich selbt offenbart, in seinem Wort der Bibel und in seinem Sohn, den Herrn Jesus Christus. Es ist nicht in Ordnung, den Herrn Jesus Christus, Gott, das Evangelium einfach anzupassen, so dass es einem passt. Es wird mehr und mehr angestrebt eine Einheitsreligion zu bilden, das ist fatal. Um eine Einheitsreligion zu errichten muss man den lebendigen Gott, der in der Bibel beschrieben wird und sich selbst offenbart hat ändern, was nicht in Ordnung ist. Man kann Christus nicht mit den Götzen der vielen Religionen vereinbaren und mixen. Man kann Christus nicht den Religionen anpassen. „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.“ (Hebr. 13:8) Der Herr Jesus Christus ist und bleibt so, wie er sich gezeigt hat, als er auf der Erde war und so, wie er sich in den Evangelien beschrieben hat. Wer Christus anpasst auf seine eigenen (Wunsch-) Vorstellungen und Weltbilder, der glaubt nicht mehr dem richtigen echten Christus. Wie kann man z.B. sagen, dass die Muslime denselben Gott anbeten, wie er sich in der Bibel und in seinem Sohn offenbarte. Das stimmt nun mal nicht. Es ist eine nicht wirklich eine neue Entwicklung, aber eine, die stark zunimmt, dass einem gesagt wird, dass alle Religionen zum Himmel, zu Gott führen. Alle Wege führen bekanntlich nach Rom, aber nicht alle Religionen zum Himmel, zu Gott. In einigen voran gegangenen Artikel habe ich die Themen Religion oder Evangelium, Religiosität oder Christsein, Namenschristen beleuchtet, aber ein entscheidender Punkt ist der, dass eine Einheitsreligion aufgebaut wird. Jeder bekehrte Christ darf sich von so etwas nicht in die Irre führen lassen. Religionen können nicht retten, nur das Evangelium, nur der persönliche Glauben an Jesus Christus kann retten. Der Herr Jesus Christus hat nicht von Religion gesprochen, sondern von Rettung durch Glauben. Religionen sind Erfindungen von Menschen, um die Gewissen zu beruhigen. Das Evangelium ist göttlich. Ich will hier nicht die christlichen Gemeinden schlecht nennen, die Versammlungen der Gläubigen werden in der Bibel beschrieben. Es ist nicht in Ordnung Christus mit z.B. der Esoterik und dem Hinduismus zusammenzulegen. „Wie stimmt Christus überein mit Bilear? Oder was hat der Gläubige für ein Teil mit den Ungläubigen?“ (2.Kor. 6:15) In dieser Textstelle wird klar davor gewarnt Christus mit den falschen Göttern zusammen zu legen. In dieser Textstelle wird nicht davor gewarnt, die unbekehrten Menschen zu meiden, nein wir müssen ihnen ja das Evangelium bringen, sondern es wird davor gewarnt, die Versammlung der Gläubigen Christen mit den Menschen, die Götzen verehren zu halten. Die vielen Götter der verschiedenen Religionen kann man nicht mit dem Herrn Jesus Christus auf eine Stufe stellen und verehren. Viele Menschen suchen nach Gott, aber sie suchen ihn nicht richtig, sie suchen nach einem Gott, der ihren Vorstellungen entspricht, so gehen sie den Religionsgründern auf den Leim. Wenn man Gott, den wahren lebendigen Gott sucht, so wird man ihn finden, nicht bei einer Religion, sonder in der Bibel, in den Evangelien, in seinem Sohn Jesus Christus. Wenn Sie ihn noch nicht gefunden haben, wenn Sie ein religiöser Mensch ohne Erfüllung sind, dann kommen Sie doch jetzt zum Herrn Jesus Christus im Gebet, bekennen Sie ihm ihre Sünden, übergeben Sie ihm ihr Leben. Glauben Sie persönlich an den Herrn Jesus Christus, so werden Sie merken, dass ihr Leben dann einen Sinn bekommt. dass es lebenswert wird. Dann werden Sie auch sagen können: „Aber ich will mich freuen des HERRN und fröhlich sein in Gott, meinem Heil.“ (Hab. 3:18)

Weizen und Unkraut

„Er legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinem Acker säte. Als aber die Leute schleifen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon. Als nun die Saat wuchs und Frucht brachte, da fand sich auch das Unkraut. Da traten die Knechte zu dem Hausvater und sprachen: Herr, hast du nicht guten Samen auf dein Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut? Er sprach zu ihnen: Das hat ein Feind getan. Da sprachen die Knechte: Willst du denn, dass wir hingehen und ausjäten? Er sprach: Nein! Damit ihr nicht zugleich den Weizen mit ausrupft, wenn ihr das Unkraut ausjätet. Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um die Erntezeit will ich den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, damit man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheune.“ (Matth. 13:24-31) „Er antwortete und sprach zu ihnen: Der Menschensohn ist es, der den guten Samen sät. Der Acker ist die Welt. Der gute Same sind die Kinder des Reichs. Das Unkraut sind die Kinder des Bösen. Der Feind, der sät, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt. Die Schnitter sind die Engel. Wie man nun das Unkraut ausjätet und mit Feuer verbrennt, so wird es auch am Ende der Welt gehen. Der Menschensohn wird seine Engel senden und sie werden sammeln aus seinem Reich alles, was zum Abfall verführt und die da Unzucht tun und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein. Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich. Wer Ohren hat, der höre!“ (Matth. 13:36-44) Betrachten wir zunächst die beiden Sämänner, einmal der Herr Jesus Christus, der den guten Samen, die Kinder des Reichs sät und einmal der Teufel, der das Unkraut, die Kinder des Bösen sät. Der Teufel begegnet der Aussaat des göttlichen Evangeliums, mit anderen falschen Evangelien und Lehren. So musste der Apostel Paulus die Korinther und Galater vor falschen Evangelien warnen, da sie ihnen teilweise nachfolgten und sich vom wahren göttlichen Evangelium abwandten. „Mich wundert, dass ihr euch so bald abwenden lasst von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem andern Evangelium, obwohl es doch kein andres gibt; nur dass einige da sind, die euch verwirren und wollen das Evangelium verkehren. Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würde, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht.“ (Gal. 1:6-9) „Denn wenn einer zu euch kommt und einen anderen Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertragt ihr das recht gern!“(2.Kor. 11:4) Der Teufel stellt den richtigen von Gott dazu ausgestatteten und berufenen Propheten, Lehrern, Leitern usw. die falschen Lehrer, Propheten, Leiter usw. entgegen bis hin zum Antichristen. „Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen.“ (Matth. 24:11) „Es waren aber auch viele falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch sein werden falsche Lehrer, die verderbliche Irrlehren einführen und verleugnen den Herrn, der sie erkauft hat; die werden über sich selbst herbeiführen ein schnelles Verderben. Und viele werden ihnen folgen in ihren Ausschweifungen; um ihretwillen wird der Weg der Wahrheit verlästert werden. Und aus Habsucht werden sie euch mit erdichteten Worten zu gewinnen suchen. Das Gericht über sie bereitet sich seit langem vor und ihr Verderben schläft nicht.“ (2.Petr. 2:1-4) Neben die Gemeinde Gottes baut er die Synagoge des Satans (siehe Off. 2:9). Der Same des Weizens, wie auch der Same des Unkraut gehen auf. Es gibt nur zwei Gruppen von Menschen, sowie es im Gleichnis nur zwei Gruppen gibt, das Weizen und Unkraut. Es gibt die, die leben und die, die tot sind in ihren Übertretungen, die Gerechten und Ungerechten, die Weisen und die Unverständigen, die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels. Die wahren bekehrten Christen leben in dieser Welt, neben den gottlosen Menschen. Der Weizen und das Unkraut sind so eng beieinander, dass der Herr im Gleichnis seinen Knechten verbietet vorzeitig zu jäten. Erst, wenn die Zeit so weit ist, kommt es zur Trennung des Weizens und des Unkrauts. Vom Äußeren sieht man es vielleicht nicht unbedingt, aber von den Früchten her. Bei dem Unkraut, was im Gleichnis erwähnt wird handelt es sich nämlich wahrscheinlich um den Taumelloch, der dem Weizen sehr ähnlich sieht, nicht so, wie der Klatschmohn, oder die verschiedenen wilden Frühlingsblumen. Erst an den Früchten erkennt man das Unkraut genau, da nämlich der Taumelloch als Frucht schwarze Körner hervor bringt, die durch fast regelmäßigen Pilzbefall Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel mit gelegentlich tödlichem Ausgang verursachen. So gilt es: „Darum: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!“ (Matth. 7:20) Von der Äußerlichkeit können Sie nicht beurteilen, ob eine Person Christ ist oder nicht, selbst wenn er ein Kreuz oder Fisch trägt, es könnte ja auch ein Namenschrist sein, oder jemand, der nur ein Kreuz oder Fisch als modisches Accessoire verwendet. An den Früchten erkennt man den Weizen und das Unkraut. Das Gericht kommt, das ist sicher. Was sind Sie dann Weizen oder Unkraut? Kommen Sie zum Herrn Jesus Christus, bekennen Sie ihm ihre Sünden, nehmen Sie ihn an, übergeben Sie ihm ihr Leben, dann sind Sie Weizen. Lobet den Herrn Jesus Christus, der sich selbst als Opfer gab, für die, die ihn annehmen zur Rettung!

 

Evangelisation

Eines der größten Vorrechte für den Gläubigen ist, dass er
gemeinsam mit Gott an der wichtigen Aufgabe arbeiten
kann, Seelen für den Herrn Jesus Christus zu gewinnen (Spr
11,30). Nur weniges, was ein Mensch tun kann, hat so weitreichende
Folgen. Der Seelengewinner hat tatsächlich einen
Einfluss auf die Ewigkeit und er wird ewigen Lohn erhalten
(Dan 12,3).

Gott identifiziert sich so eng mit den Seelengewinnern,
dass Er ihnen sogar erlaubt, so von sich zu reden, als ob sie
selbst in der Lage wären jemanden zu retten. In Römer 11,14
spricht Paulus davon, einige aus seinem eigenen Volk zu
erretten: »… ob ich auf irgendeine Weise … einige aus ihnen
erretten möge.« Auch in 1. Korinther 9,22 schreibt er: »Ich
bin allen alles geworden, auf dass ich auf alle Weise etliche
errette.« Wir alle wissen, dass Paulus selbst niemand retten
konnte. Doch in Seiner Gnade erlaubt Gott Paulus, solche
Worte zu gebrauchen, weil Er sich derart eng mit den
menschlichen Werkzeugen verbindet, durch die Er Sein
Werk ausführt.

Aber diese persönliche Arbeit ist nicht nur ein großes
Vorrecht, sondern sie ist auch eine ernstliche Verpflichtung.
Wir führen nur drei der Abschnitte aus dem Neuen Testament
an, die die Verantwortung jedes Christen in dieser
Aufgabe beschreiben. Sie zeigen auch Gottes Plan, die Evangelisation
der ganzen Welt durch das Zeugnis von einzelnen
Gläubigen durchzuführen.

Die erste dieser drei Bibelstellen ist der Missionsauftrag
Matthäus 28,19-20. Hier befiehlt der Herr Seinen Jüngern:

1. Gehet hin und macht alle Nationen zu Jüngern,

2. tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des
Heiligen Geistes,
3. lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe.
Es wäre ein nutzloser Einwand, dass dieser Befehl nur für
gewisse Leute oder für eine gewisse Zeit bestimmt sei. Es
ist der gültige Befehl des auferstandenen Herrn für jeden,
den Er mit Seinem Blut erkauft hat.

Auch die zweite Bibelstelle in Epheser 4,11-12 lehrt den
wichtigen Grundsatz, dass alle Gläubigen evangelisieren sollen.
Der Gedankengang in diesen Versen besagt Folgendes:

1. Vers 11. Er, der aufgefahrene Christus, gab den Menschen
Gaben. Was waren diese Gaben? Es waren Menschen,
die Gott mit besonderen Fähigkeiten ausgerüstet hat, um
den christlichen Glauben zu verbreiten. Einige von ihnen
waren Apostel, einige Propheten, einige Evangelisten
und einige Hirten und Lehrer.
2. Vers 12. Warum hat der Herr diese begabten Männer
gegeben? Die Antwort lautet: Damit durch sie alle Gläubigen
aufgebaut werden, um das Werk des Dienstes auszuführen
und infolgedessen der Leib Christi aufgebaut wird.
Das ist ein entscheidender Punkt. Die Gaben wurden nicht
gegeben, damit die Gläubigen sich zurücklehnen, den Gottesdienst
genießen und für immer von diesen Gaben abhängig
sind. Im Gegenteil haben die Gaben das Ziel, dass
alle Gläubigen für das Werk des Dienstes ausgebildet werden.
(Das bedeutet natürlich nicht, dass alle Gläubigen von
der Kanzel predigen sollen, aber es bedeutet, dass es Gottes
Wille für jeden Gläubigen ist, selbst aktiv in der Verkündigung
Christi mitzuarbeiten.)

Deshalb sind die Gaben in gewissem Sinn abkömmlich.
Sie dienen dazu, jedes Gotteskind zum aktiven Dienst für
Christus auszurüsten. Das schließt nicht aus, dass man einem
normalen Beruf nachgeht, aber man muss die Interessen
Christi an die erste Stelle setzen. Unser Beruf ist nicht


das Wichtigste, aber er ermöglicht uns, aktive Zeugen für
den Herrn zu sein.

Die letzte Bibelstelle ist 2. Timotheus 2,2. Der Apostel
Paulus wendet sich an Timotheus und schreibt: »… was du
von mir in Gegenwart vieler Zeugen gehört hast, das vertraue
treuen Leuten an, welche tüchtig sein werden, auch
andere zu lehren.« Dieser Vers ist wichtig, weil darin Gottes
Plan enthalten ist, dem wir in der persönlichen Evangelisation
folgen sollten. Jeder von uns sollte die Wahrheit an
andere weitergeben und ihnen beibringen dasselbe zu tun,
damit die Erkenntnis Christi sich in immer größeren Kreisen
ausbreitet, wie die Wellen auf einem Teich.

Jemand hat darauf hingewiesen, dass in diesem einen
Vers vier Generationen von Christen vorkommen. Wie
schnell eine Familie doch wachsen kann! Wenn man mit
einem einzelnen Menschen beginnen würde und dann die
Anzahl der Christen jedes Jahr verdoppeln könnte, so wären
es nach 33 Jahren 8.589.934.592 Gläubige.

Dieses Gesetz der Fortpflanzung beobachten wir das ganze
Jahr über in der Natur. In fünf Jahren entsteht aus einem
Weizenkorn oder einem Reiskorn durch Vermehrung eine
gewaltige Menge Reis, nämlich mehrere Tausend Zentner.
Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Bibel diesen Prozess
des Säens benutzt, um das Evangelisieren zu illustrieren
(Ps 126,6; Pred 11,6; Mt 13,1-23).

Zusammenfassend können wir sagen, dass wir über den
persönlichen Dienst Folgendes gelernt haben:

1. Er ist ein unvorstellbares Vorrecht und beeinflusst die
Ewigkeit.
2. Er ist eine ernste Verantwortung, die jeden Christen einbezieht.
3. Er ist die Methode Gottes, mit der Er in der kürzesten
Zeit die größte Zahl von Menschen erreicht.
Die Frage, der sich jeder von uns stellen muss, lautet: Was
werde ich nun tun? Wer dabei mit seiner Antwort zögert,


dem empfehlen wir einfach den folgenden Absatz zu lesen,
der von einem Atheisten geschrieben wurde:

Wenn ich wirklich glauben würde, dass die Kenntnis und
die Ausübung meiner Religion in diesem Leben das
Schicksal im nächsten beeinflusst, wie es Millionen von
sich behaupten, dann würde die Religion mir alles, wirklich
alles bedeuten. Irdische Freuden würde ich als wertlosen
Plunder zur Seite schieben. Irdische Sorgen wären
in meinen Augen Narrheiten, irdische Ziele und Pläne
wären wertlos. Meine ersten Gedanken am Morgen würden
sich um die Religion drehen, und auch meine letzten
Gedanken, bevor der Schlaf mich überwältigt, würden
sich damit beschäftigen. Ich würde nur noch dafür
arbeiten. Eine einzige Seele für den Himmel zu gewinnen,
wäre mir ein ganzes Leben voller Leiden wert. Irdische
Folgen sollten weder meine Hand jemals ruhen lassen
noch meine Lippen verschließen. Die Erde mit ihren
Freuden und Kümmernissen würde meine Gedanken
auch nicht einen Moment beschäftigen. Ich würde mich
bemühen, nur die Ewigkeit und die Seelen um mich herum
vor Augen zu haben, die bald, sehr bald, ewig glücklich
oder ewig verloren wären. Ich würde in die Welt hinausgehen
und ihr zu gelegener und ungelegener Zeit predigen,
und mein Predigttext wäre: »Was nützt es dem
Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und dabei
seine Seele verliert?«

Ein Atheist

Das Letzte, was der Teufel will, das du tust, ist eine Seele
mit Gewissheit für Christus zu gewinnen. Wenn du
das nicht glaubst, versuche es. Der Teufel wird dich zu
Gebetsversammlungen gehen, über religiöse Themen
reden und mächtige Taten vollbringen lassen, wenn du
nur eines nicht tust: Menschen zu überreden, Christus
als Herrn anzunehmen und sich öffentlich vor den Menschen
zu Ihm zu bekennen.

Charles M. Alexander


Gott, lass nicht zu,
Dass wer mich heut’ um Weisung fragt,
Einst durch die Ewigkeiten klagt,
Ich hätt’ ihm nichts vom Heil gesagt.



Kapitel 2

Die Vorbereitung des Seelengewinners

Der wichtigste Grundsatz für Christen, die anderen mit dem
Evangelium weiterhelfen wollen, wird in den Worten unseres
Erlösers ausgedrückt: »Folgt mir nach, und ich werde euch
zu Menschenfischern machen« (Mt 4,19). Man kann den Vers
oberflächlich lesen, ohne die Bedeutung zu erfassen. Wie
wir sehen, sagt Er nicht: »Folgt diesen Regeln und ihr werdet
zu Menschenfischern werden.« Wir werden aufgefordert,
Christus nachzufolgen. Wenn wir das tun, wird Er uns zu
Menschenfischern machen. Mit anderen Worten: Wenn wir
nah beim Herrn leben, wenn wir in Gemeinschaft mit Ihm
sind, wird Er dafür sorgen, dass wir Menschen erreichen.
Unsere Verantwortung ist es, Ihm zu folgen; es ist Seine Verantwortung,
uns zu Menschenfischern zu machen.

Fast derselbe Gedanke wird in Johannes 15,4 ausgedrückt:
»Bleibt in mir, und ich in euch. Gleichwie die Rebe nicht
von sich selbst Frucht bringen kann, sie bleibe denn am
Weinstock, also auch ihr nicht, ihr bleibet denn in mir.«
Die einzige Möglichkeit, wie eine Rebe jemals Frucht hervorbringen
kann, ist so eng mit dem Weinstock verbunden
zu bleiben, dass sie all ihre Nahrung und all ihre Kraft aus
dem Weinstock bezieht. Genauso können wir nur in dem
Maße für Gott fruchtbar sein, wie wir zulassen, dass das
Leben des Herrn Jesus in unser Leben fließt und durch uns
zu anderen.

Diese Tatsache muss unbedingt betont werden. Obwohl
das kein beliebter Weg ist, so ist es doch der biblische Weg.
Wer Menschen für den Herrn gewinnen will, ist heute einer
großen Versuchung ausgesetzt. Statt auf seine eigene
Beziehung zum Herrn zu achten, kann man einfach auf eine
besondere Formel vertrauen oder auf eine Reihe von Routi



nefragen, auf Überredungskunst, auf freundliches Verhalten
oder gute Argumente. Scheinbar sind Leute dadurch
angesprochen und es sieht so aus, als habe man Erfolg, aber
es gibt keinen Ersatz für geistliches Leben und echte Heiligkeit.
Hier müssen wir beginnen, weil Gott hier den Anfang
setzt.

Wenn nun ein Christ dem Herrn folgt oder in Ihm bleibt,
wird sich sein Leben durch bestimmte Besonderheiten auszeichnen.


1. Zuerst einmal wird er ein Beter sein. Er wird erleben, was
es heißt, jemanden durch Gebet zur Errettung zu führen
(Röm 10,1). Er wird jeden Tag damit beginnen, sich dem
Herrn im Gebet ganz zur Verfügung zu stellen – Geist,
Seele und Leib. Er wird sich zur täglichen Gewohnheit
machen, den Herrn um Gelegenheiten zum Zeugnisgeben
zu bitten. Er wird um Führung bitten, mit wem er
reden soll. Er könnte z.B. beten: »Herr, führe mich heute
zu jemandem, mit dem ich reden kann. Zeig mir, was ich
sagen soll. Mach mein Herz weich und fülle mein Leben.
Hilf mir die Menschen so zu sehen wie Du sie siehst.«
Herr, lass mich eine Seele finden

Und lehre mich Dein Mund zu sein;

Ich kenn’ so viele, tief in Sünden,

Sie wissen weder aus noch ein.

Doch keiner scheint sich zu erschrecken,

Nur wenige die schrei’n zu Dir.

Du woll’st mir Herz und Leben wecken:

Gib heute eine Seele mir!

2. Zum Zweiten wird er demütig sein. Anstatt zu versuchen,
Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen um von anderen gesehen
zu werden, wird er danach streben, dass Christus
in ihm gesehen wird. Johannes der Täufer hat dies wunderbar
vorgelebt. Als er gefragt wurde, wer er sei, antwortete
er: »Ich bin die Stimme eines Rufenden in der
Wüste« (Joh 1,23). Eine Stimme wird nicht gesehen, son

dern nur gehört. Johannes wollte nicht gesehen werden.
Er wollte nur, dass die Menschen das Lamm Gottes sehen,
das die Sünde der Welt wegnimmt (Joh 1,29).

3. Außerdem wird er freundlich sein (1Kor 13,4). Er wird
nach Gelegenheiten Ausschau halten um anderen Gutes
zu tun, damit er sie besser mit dem Evangelium erreichen
kann. Es ist gewiss ein sehr einseitiges Zeugnis,
wenn unser Interesse an unseren Bekannten lediglich
darin besteht, mit ihnen über den Herrn zu reden. Statt
dessen sollten wir ihnen helfen, wo sie Hilfe brauchen,
sollten sie in ihren Sorgen trösten, ihre Lasten mittragen
und ihnen selbstlos dienen. Dann werden sie viel
mehr Interesse haben, etwas von dem Heiland zu erfahren,
den wir vertreten.
4. Er wird zugunsten der Verbreitung des Evangeliums ein opferbereites
Leben auf sich nehmen. Der Apostel Paulus spricht
davon, dass er gerne alles verwenden will und selbst verwendet
werden möchte (2Kor 12,15). Wir sollten auch
bereit sein, uns in den täglichen Bedürfnissen einzuschränken
– ganz zu schweigen vom Verzicht auf Bequemlichkeit
und Luxus –, damit keine Seelen verlorengehen,
weil sie Christus nicht kennen, und damit wir eine reiche
Ernte erwarten können (Ps 126,5-6).
5. Er wird darauf vertrauen, dass Gott Seelen retten kann und
will. Wie Paulus wird er davon überzeugt sein, dass das
Evangelium Gottes Kraft ist, »zum Heil jedem Glaubenden,
sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen«
(Röm 1,16). Wie Petrus wird er wissen, dass Gott nicht
will, dass irgendjemand verloren geht (2Petr 3,9).
6. Schließlich wird er sich bemühen, mit seinem ganzen Benehmen
und mit all seinen Worten Christus zu zeigen. Die Welt
braucht heute das Vorbild eines veränderten Lebens und
das Bekenntnis veränderter Lippen. Es sollte unser
Wunsch sein, dass Christus durch uns groß gemacht wird
(Phil 1,20).

Dadurch entsteht eine wichtige Frage. Nehmen wir an, ein
Christ lebt nicht mit dem Herrn. Er ist zurückgefallen und
sein Herz ist kalt. Sollte er die Ungläubigen wissen lassen,
dass er ein Christ ist, oder soll er lieber nichts davon sagen?
Ist es möglich, dass so jemand dem Evangelium mehr
schadet als nützt, wenn er versucht Zeugnis zu geben?

Wir meinen, dass wir auch nur die geringste Möglichkeit,
Anlass zur Lästerung des Namens des Herrn zu geben,
vermeiden sollten (Röm 2,24), indem wir täglich,
stündlich, jeden Augenblick in enger Gemeinschaft mit dem
Herrn leben.

Sicherlich sollte kein Christ seinen schlechten geistlichen
Zustand als Vorwand heranziehen, um sein fehlendes
Zeugnis zu rechtfertigen. Seine unausweichliche Pflicht ist
es, Sünde zu bekennen und zu lassen und so wieder zum
Herrn zurückzukehren und ein Leben zu führen, dass Er
gebrauchen kann.

Zum Schluss möchten wir nur wiederholen, was das große
Geheimnis des Seelengewinnens ist: So nahe beim Herrn
zu bleiben und Ihm so ausgeliefert zu sein, dass Er Sein
Werk durch uns tun kann. Es ist eine Sache, wenn wir beten:
»Herr, lass mich Seelen für Dich gewinnen.« Eine ganz
andere Sache ist es zu beten: »Herr, lebe Dein Leben durch
mich, und ziehe so Seelen zu Dir.«


Kapitel 3

Die Waffe des Seelengewinners

Es ist fast nicht möglich, die wichtige Rolle der Bibel für
die herrliche Aufgabe des Seelengewinners zu stark zu betonen.
Sie spielt für den Seelengewinner dieselbe Rolle wie
das Schwert für den Krieger (Eph 6,17) und die Saat für
den Sämann (Lk 8,11).

Kurz gesagt ist die Heilige Schrift das Instrument, das
Gott benutzt, wenn Sünder sich bekehren. »… die ihr nicht
wiedergeboren seid aus verweslichem Samen, sondern aus
unverweslichem, durch das lebendige und bleibende Wort
Gottes« (1Petr 1,23). Lies dazu auch Epheser 5,25-26.

Im Gegensatz zu jedem anderen Buch der Welt ist das
Wort Gottes »lebendig und wirksam und schärfer als jedes
zweischneidige Schwert, und durchdringend bis zur Scheidung
von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des
Markes, und ein Beurteiler der Gedanken und Gesinnungen
des Herzens« (Hebr 4,12). Es kann das bewirken, was
menschliche Worte niemals bewirken können.

Wie gebraucht Gott Sein Wort in der Rettung der Verlorenen?
Zuerst hört der Sünder das verkündete Wort, oder
er liest es, oder er kommt auf andere Weise damit in Berührung.
Der Heilige Geist benutzt dann das Wort auf folgende
Weise:

1. Er überzeugt dadurch den Verlorenen, dass es sich wirklich
um die inspirierte, fehlerlose Offenbarung Gottes
handelt.
2. Er überführt ihn damit, und der Mensch erkennt, dass er
verloren ist und die ewige Verdammnis verdient hat.
3. Er zeigt ihm damit, dass Christus der Retter ist, den er

braucht. (In einem der folgenden Kapitel werden wir erklären,
warum das so ist.)

4. Er bringt den Verlorenen durch das Wort dazu, dass er
seine Sünde bekennt, jede andere Hoffnung auf Rettung
aufgibt und ausschließlich auf den Herrn Jesus vertraut.
So lesen wir in Römer 10,17: »Also ist der Glaube aus
der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes
Wort.«
Es ist unnötig zu erklären, warum der Mitarbeiter den Wert
von Gottes Wort richtig erkennen muss, um verständig mit
Menschen umgehen zu können. Wir möchten aber Folgendes
nahelegen:

1. Zuerst muss er erkennen, dass Gottes Wort nicht nur
seine beste, sondern auch seine einzige Waffe ist. Bei verschiedenen
Gelegenheiten wird er versucht sein, Philosophie,
Vernunft oder Logik zu benutzen, um die Einwände
seiner Bekannten zu widerlegen. Damit würde er
sein Schwert wegwerfen und sich selbst den gefährlichen
Schlägen des Feindes aussetzen. Oft können Menschen
aus der Welt besser mit wissenschaftlichen Argumenten
umgehen als der Christ (Lk 16,8). Der Seelengewinner
muss einsehen, dass »ein einziger Vers der Bibel mehr
wert ist als tausend Argumente«.
In diesem Zusammenhang sollten wir uns daran erinnern,
dass dem Volk im Alten Testament verboten wurde,
ihre Felder mit gemischten Samen zu besäen (5Mo
22,9). Wir sollten daraus lernen, dass wir nur das reine,
unverfälschte Wort Gottes benutzen sollten, wenn wir
die Verlorenen erreichen wollen. Wir sollten das Wort
nie mit philosophischen oder wissenschaftlichen Argumenten
vermischen. Es ist völlig unnütz, über das Evangelium
hinauszugehen und tiefe geistliche Wahrheiten
mit den Verlorenen zu erörtern, die sie gar nicht verstehen
können (1Kor 2,14). Anstatt über solch tiefe Wahrheiten
wie Auserwählung, Dreieinigkeit usw. zu strei



ten, müssen wir dem Sünder zeigen, dass er gerettet
werden muss. Die Verlorenen sind geistlich blind (2Kor
4,4) und können den Wert der tiefen Dinge Gottes nicht
verstehen. Sie brauchen zuerst geistliches Augenlicht,
und das bekommen sie, wenn sie Christus durch den
Glauben annehmen.

2. Als Zweites sollte ein Mitarbeiter lernen, das Wort in
jeder passenden Gelegenheit zu benutzen. Der weise
König Salomo schrieb: »Am Morgen säe deinen Samen
und des Abends ziehe deine Hand nicht ab; denn du weißt
nicht, welches gedeihen wird: Ob dieses oder jenes oder
ob beides zugleich gut werden wird« (Pred 11,6). Lies
dazu auch Jesaja 32,20.
Er sollte nicht zulassen, dass widrige Umstände ihn
zurückhalten. »Wer auf den Wind achtet, wird nicht säen,
und wer auf die Wolken sieht, wird nicht ernten« (Pred
11,4). Er sollte auch nicht aufhören, Gottes Wort zu zitieren,
wenn jemand einwendet: »Ich glaube nicht, dass
die Bibel Gottes Wort ist.« Was sollte ein Soldat tun, wenn
der Feind sagt: »Ich glaube nicht, dass dein Schwert aus
echtem Stahl ist.« Er würde ihm einfach einen weiteren
Stoß versetzen und so beweisen, dass es echt ist. Erinnere
den Widersprechenden, dass sein Unglaube nichts
an der Wahrheit der Bibel ändert. Fahre dann fort, unter
der Leitung des Geistes das Wort zu benutzen.

3. Außerdem sollte er lernen, das Wort weise zu benutzen,
in Abhängigkeit vom Heiligen Geist. Der Vers, den Gott
in einer Situation benutzt hat, kann in einer anderen völlig
unpassend sein. Der Geist Gottes sollte uns dazu benutzen
können, genau den Abschnitt der Bibel zu zitieren,
den Er benutzen will.
Das erinnert uns sehr daran, wie wertvoll es ist, wenn
wir Bibelverse auswendig lernen. Der Heilige Geist kann
»euch an alles erinnern« (Joh 14,26), was ihr vorher gewusst
habt, und nur daran. Wie kann ich erwarten, dass
der Herr mich benutzt, wenn ich Sein Wort nicht in mei



nem Herzen verwahrt habe? Andererseits ist es wunderbar,
wenn man zur richtigen Zeit den passenden Vers
zitieren kann, der jemandem Leben und Frieden und bleibende
Freude bringt.

4. Dann müssen wir noch lernen, Gottes Wort im völligen
Vertrauen darauf zu benutzen, dass Er es segnen wird.
Das ist eine der großen Ermutigungen im Dienst für den
Herrn: Das Wort Gottes, in der Kraft des Geistes weitergegeben,
wird nie ohne Frucht für Herz und Gewissen
bleiben.
Gott hat verheißen, Sein Wort zu ehren. »Denn gleichwie
der Regen und der Schnee vom Himmel herabfällt
und nicht dahin zurückkehrt, er habe denn die Erde getränkt
und befruchtet und sie sprossen gemacht, und dem
Sämann Samen gegeben und Brot dem Essenden: Also
wird mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht;
es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird
ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich
es gesandt habe« (Jes 55,10-11). Da Sein Wort so unwiderstehlich
ist, so unbesiegbar und so erfolgreich wie
Regen oder Schnee, lasst es uns doch voller Vertrauen
und so viel wie möglich benutzen und uns dabei daran
erinnern, dass unseren eigenen Worten kein solcher Erfolg
versprochen wird.

Aus all dem ist offensichtlich, dass wir Gottes Wort immer
bei uns haben sollten, weil es so unersetzlich ist. Der christliche
Soldat sollte nie ohne ein Schwert sein. Eine Taschenausgabe
des Neuen Testaments ist klein und leicht, und
doch ist es so wichtig, es zur Hand zu haben, wenn sich
eine Gelegenheit bietet.

Zuletzt möchten wir sagen, dass man auch gute Traktate
dabei haben sollte. Man kann sie weitergeben, wenn ein
Gespräch unmöglich ist. Die Rolle, die Traktate bei der Bekehrung
von heute lebenden Christen gespielt haben, ist
unschätzbar. Verpasse nicht den Segen dieses wirksamen
Dienstes!


Kapitel 4

Das Wirken des Heiligen Geistes

Die Rolle des Heiligen Geistes bei der Errettung muss uns
deutlich sein, wenn wir vernünftig mit Menschen umgehen
wollen. Dieses Bewusstsein wird uns vor zwei Gefahren
bewahren. Wir werden keine falschen Bekehrungen erzwingen
und wir werden nicht mit den Ergebnissen unserer evangelistischen
Arbeit prahlen.

Die Schrift lehrt immer wieder, dass die neue Geburt ein
Wunder, ein übernatürliches Wirken Gottes ist (Joh 1,13;
1Kor 3,6), und dass der Heilige Geist sie bewirkt (Joh 3,5).

Der Geist Gottes ist souverän; das heißt Er tut was Er
will und gibt niemandem über irgendetwas Rechenschaft
(Hiob 33,13). Als der Herr Jesus mit Nikodemus redete,
erinnerte Er ihn daran, dass »der Wind weht, wo er will«
(Joh 3,8) und betonte so das souveräne und unvorhersehbare
Handeln des Geistes.

Das ist von Gottes Seite aus der Grund, warum oft ein
Familienmitglied gerettet ist und die anderen verloren. Es
erklärt, warum ein Mensch wie Paulus von Tarsus dann gerettet
wird, wenn er es selbst am wenigsten erwartet (Apg
9,1-31). Es erklärt, warum ein Bibelvers, der für die eine
Person vielleicht nichts bedeutet, genau der Vers sein kann,
durch den sich ein anderer bekehrt. Es erklärt, warum der
Seelengewinner im Voraus nie sagen kann, welche Seele
gerettet werden wird und welche nicht.

Die Souveränität des Geistes bedeutet nicht, dass der
Mensch bei seiner Bekehrung keine Rolle spielt. Die Bibel
lehrt mit ebenso großer Deutlichkeit, dass ein Mensch dafür
verantwortlich ist an Christus zu glauben (Apg 16,31).
Gott bietet die Errettung jedem an, der Seinen Sohn durch
Glauben aufnimmt (Joh 1,12).


Auch wenn wir die Souveränität Gottes und den freien
Willen des Menschen in unserem Denken nicht miteinander
vereinen können, sollten wir dennoch beide Lehren in
vollkommener Ausgewogenheit glauben, weil beide deutlich
in der Bibel gelehrt werden.

Man kann unmöglich genau beschreiben, wie der Heilige
Geist die neue Geburt bewirkt. »Du hörst sein Sausen,
aber du weißt nicht woher er kommt und wohin er geht;
also ist jeder, der aus dem Geist geboren ist« (Joh 3,8). Jedoch
können wir allgemein sagen, dass Er zuallererst einem
Menschen seine Not deutlich macht. (Weil das Thema
der Sündenerkenntnis bei der Bekehrung so wichtig ist und
weil es offensichtlich heute vernachlässigt wird, werden wir
es später in Kapitel 6 behandeln.) Danach macht Er ihm
deutlich, wie nutzlos eigene Anstrengungen sind. Und
schließlich offenbart Er ihm den Herrn Jesus als Retter, der
in seiner Not helfen kann.

Ein Seelengewinner sollte sich immer daran erinnern,
dass er das Wirken des Geistes nicht an sich reißen kann.
Die Aufgabe des Christen ist, den Samen zu säen und mit
Gebet zu bewässern. Die Aufgabe des Geistes ist es, zu überführen
und zu bekehren.

In seinem Eifer, dem Herrn zu dienen und seinen Nächsten
zu helfen, steht der Christ häufig vor der Versuchung,
den Interessierten ein Bekenntnis abzulocken.

Einen solchen Versuch könnte man durch folgenden Dialog
illustrieren:

Frage: Glaubst Du, dass die Bibel Gottes Wort ist?
Antwort: Ja!
Frage: Ist dir bewusst, dass Du ein Sünder bist?
Antwort: Ja, alle Menschen sind Sünder.
Frage: Glaubst Du, dass Jesus Christus für Sünder gestorben
ist?
Antwort: Ja, das glaube ich.
Folgerung: Dann bist Du gerettet. Die Bibel sagt, dass alle,
die das glauben, gerettet sind.



Aber ist er wirklich gerettet? Hat der Heilige Geist wirklich
in seinem Leben gewirkt? Oder handelt es sich nur um eine
Zustimmung zu bestimmten Tatsachen? Ist es nur ein falsches
Bekenntnis? Ein falsches Bekenntnis bringt drei ernste
Gefahren mit sich:

1. Die Person könnte sich selbstsicher für gerettet halten,
obwohl sie sich in Wirklichkeit noch in der Gefahr befindet,
auf ewig verdammt zu werden.
2. Sie könnte als Unerretteter in die Gemeinschaft der Gemeinde
aufgenommen werden und dem Volk Gottes dann
unnötige Probleme verursachen.
3. Ihre ungläubigen Bekannten erwarten ein verändertes
Leben von ihr, aber sie hat keine Kraft zu einem solchen
Leben. Durch falsche Bekenner kann viel Schande auf
den Namen Christi gebracht werden.
Deswegen sollte der Seelengewinner vermeiden, jemanden
unter Druck zu setzen, damit er sich bekehrt. Der bekannte
Evangelist Moody schrieb: »Sage niemals zu jemandem, er
sei bekehrt. Sag ihm niemals, er sei gerettet. Der Heilige
Geist soll ihm das offenbaren.« Das gilt besonders, wenn
man es mit Kindern zu tun hat. Sie sind sehr empfänglich
für emotionale Einladungen oder kräftige Aufforderungen.
Im Neuen Testament finden wir kein Beispiel, wo jemand
sich längere Zeit bemüht, einem anderen ein Bekenntnis
abzuringen. Dort finden wir eher, dass ein Christ treu und
unter Gebet das Wort vorbringt und dann auf den Heiligen
Geist vertraut, dass dieser die Wiedergeburt bewirkt.

Leider müssen wir befürchten, dass viele moderne Evangelisationsmethoden
dem Wunsch entspringen, große Zahlen
von Bekehrten vorzuweisen. Das ist sicherlich ein
schlechtes Motiv. Einige Punkte sollte der Seelengewinner
sich stets vor Augen halten:

1. Als die Jünger zum Herrn zurückkehrten und prahlten,
dass sogar die Dämonen ihnen untertan seien, antwor

tete Er: »Darüber freut euch nicht … freut euch aber,
dass eure Namen in den Himmeln angeschrieben sind«
(Lk 10,20).

2. Wir können unmöglich die Ergebnisse unseres Dienstes
beurteilen. Was nützt es, sich über viele Bekehrte zu rühmen,
wenn keiner von ihnen wirklich gerettet ist? Jemand
sagte einmal: »Der Himmel ist der beste und sicherste
Ort, um die Ergebnisse unseres Dienstes zu erfahren.
«
3. Sehr wenige werden nur durch einen einzelnen Seelengewinner
gerettet. Meistens besteht die Kette, die zur
Errettung führt, aus vielen Gliedern. Einer sät und ein
anderer erntet. Manchmal ernten wir, wo wir nicht gearbeitet
haben (Joh 4,37-38).
4. Und schließlich ist die Zahl der Seelen, die durch uns
gerettet wurde, nicht der einzige Maßstab unserer Treue.
»Den einen ein Geruch vom Tode zum Tode, den anderen
aber ein Geruch vom Leben zum Leben« (2Kor 2,16).
Mit anderen Worten: Einige hören das Evangelium aus
unserem Mund und werden gerettet. Andere hören die
Botschaft, lehnen sie ab und gehen verloren. Zweifellos
beurteilt der Herr unseren Erfolg sowohl durch das Erstere
wie durch das Letztere (obwohl wir das Erstere bevorzugen).
Zusammenfassend würden wir sagen, dass nur Gottes Heiliger
Geist die neue Geburt bewirken kann, dass man nicht
versuchen sollte, Seine Rolle zu übernehmen, indem man
zur Bekehrung drängt, und dass man sich nichts auf seinen
Erfolg einbilden sollte. Wir sollten kein bisschen Eifer verlieren,
wenn wir erkennen, welche Schlüsselrolle der Geist
bei der Bekehrung spielt, aber wir sollten uns sicherlich
mehr bemühen, abhängig von Ihm zu sein und Seiner Führung
zu gehorchen.


Kapitel 5

Was wir aus den Evangelien
und der Apostelgeschichte lernen

Eine Abhandlung über persönliche Evangelisation ist unvollständig,
wenn sie nicht den Meister der Seelengewinner
bei der Arbeit betrachtet. Wenn wir uns zu den Evangelien
wenden, können wir mit dem Heiland reisen, Seine
Barmherzigkeit miterleben und von Ihm viel Wertvolles
darüber lernen, wie Er mit Seelen umgeht.

Die Apostelgeschichte bietet ebenfalls lohnende Lektionen,
wie man Seelen gewinnen kann, denn hier sehen wir
den Auferstandenen, wie Er durch Seine Apostel in der Kraft
des Heiligen Geistes wirkt. Dieses Kapitel kann natürlich
nur wenige der vielen Punkte hervorheben, die man dort
findet. Wir hoffen, dass der Leser dadurch angeregt wird,
weitere Wahrheiten selbst zu entdecken.

Zuerst wollen wir einmal die Botschaft studieren, die der
Herr Jesus Christus den Menschen gebracht hat. Wir möchten
folgende fünf Punkte vorschlagen:

1. Er betonte die Tatsache der Sünde (Joh 4,16-18). Er berührte
das Gewissen der Frau am Jakobsbrunnen mit der
direkten Feststellung: »Der, den du jetzt hast, ist nicht
dein Mann.«
2. Er betonte die hoffnungslose Lage des Sünders: »Was
aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch« (Joh 3,6). »Die
aber, welche im Fleische sind, vermögen Gott nicht zu
gefallen« (Röm 8,8). Deshalb geht der Mensch, auf sich
allein gestellt, verloren.
3. Er betonte die Notwendigkeit der neuen Geburt. Zweimal
in Johannes 3 bestätigt der Heiland, dass man nur

mittels einer neuen Geburt ins Königreich gelangen kann.
(Das Wasser kann in diesem Vers nicht buchstäbliches
Wasser sein. Das würde der übrigen Lehre des Neuen
Testamentes widersprechen.)

4. Er betonte, dass der menschliche Verstand nicht ausreicht
(Joh 3,12). Die Wahrheit des Evangeliums kann nur durch
den Glauben aufgenommen werden. Sie widerspricht dem
Verstand nicht, aber sie geht über den Verstand hinaus.
5. Er zeigte, wie man von neuem geboren werden kann (Joh
3,15-16). Der Herr Jesus hat Nikodemus nicht den Prozess
erklärt, wie der Geist die neue Geburt bewirkt, sondern
hat ihm vielmehr erklärt, wie er diese herrliche
Wahrheit selbst bekommen konnte – nur durch den Glauben
an den Sohn Gottes. Er hat immer gesagt, dass Er es
ist, an den der Sünders glauben muss. Es genügt nicht,
einfach irgendetwas zu glauben.
Wenn wir die Methoden des guten Hirten studieren, finden
wir weitere Hinweise für die, welche Ihm auf der Suche
nach verlorenen Schafen folgen wollen. Dazu wollen wir
die folgenden fünf Beispiele zitieren.

1. Er war immer höflich und liebenswürdig. Er zerbrach
kein geknicktes Rohr (ein bedrückter Mensch) und löschte
keinen glimmenden Docht (jemand mit einem Funken
Glauben) – Mt 12,20. Es stimmt, dass Er nicht die
faule Neugier zufrieden stellte, und auch nicht alle Argumente
der Heuchler beantwortete, doch war Er für jeden
erreichbar, der eine wirkliche Not hatte.
2. Er beugte sich zu den Unangesehenen und Niedrigen
hinab (Röm 12,16). Wenn es darum ging, den Durst einer
Seele zu stillen, ließ Er sich nicht von nationalen
oder sozialen Grenzen abhalten, denn die Frau in Johannes
4 war sowohl eine Samariterin als auch eine von ihrer
eigenen Gesellschaft Ausgestoßene. Obwohl Er Reichen
und Armen gedient hat, sehen wir, dass die Armen

einen besonderen Platz in Seinem Herzen hatten. Der
Seelengewinner sollte diese Tatsache bedenken und sich
immer an Folgendes erinnern:

a) Den Armen wird das Evangelium verkündet (Mt 11,5).

b) Gott hat die Armen dieser Welt auserwählt, um reich
zu sein im Glauben (Jak 2,5).

c) Nicht viele Weise, Mächtige und Edle sind berufen,
sondern die Törichten, Schwachen, Unedlen und Verachteten
(1Kor 1,26-29).

3. Er machte nicht die geringsten Andeutungen, dass Gott
das Talent der Menschen bräuchte oder ihren Besitz oder
ihre Persönlichkeit. Es ist verrückt, wenn Christen versuchen
Sünder zu gewinnen, weil deren Prestige oder Einfluss
Gott oder die Gemeinde groß herausbringen würde.
4. Er benutzte einfache Gegenstände aus dem alltäglichen
Leben, um geistliche Wahrheiten zu illustrieren. Er
sprach über Gras, Wind und Regen, über die Sonne und
die Bäume, und brachte mit Freude Himmel und Erde in
Seinen Worten zusammen.
Genauso sollten wir uns üben, in der Schöpfung Bilder
für das Evangelium zu finden und sie zu benutzen,
wenn wir anderen das Evangelium erklären.

5. Er verhinderte, dass sich ein Gespräch irgendwohin entwickelte.
Sowohl Nikodemus als auch die Frau am Brunnen
wollten das Thema wechseln, aber der Herr brachte
sie gleich wieder zurück zur Frage ihres ewigen Heils.
Der Leser wird ohne Zweifel in der Lage sein, diese Liste
mit vielen weiteren Beispielen zu ergänzen, und das wird
ihm selbst zum Gewinn sein. Je mehr er sich mit dem Herrn
beschäftigt, desto mehr wird er Ihm ähnlich werden
(2Kor 3,18).

Und dann sollte er sich, wie wir nahegelegt haben, mit
der Apostelgeschichte beschäftigen und den Aposteln zu



schauen, wie sie vom Herrn Jesus zeugen. In feindlicher
Umgebung sprechen sie mit großem Freimut vom Erlöser.
In ihrer Botschaft fallen zwei Dinge auf:

1. Sie betonten die Auferstehung und die Himmelfahrt des
Herrn (Apg 2,24.32; 3,15.26; 4,10; 5,30-31; 10,40;
13,30.33-34; 17,31). Ihnen war klar, dass es durch einen
toten Christus keine Erlösung geben kann. Aber sie wussten,
dass Er lebt, weil sie Ihn nach der Auferstehung gesehen
hatten. Wir wissen auch, dass Er lebt, weil es die
Bibel sagt und weil Er in unseren Herzen lebt.
2. Sie betonten, dass Christus Herr ist (Apg 2,36; 10,36)
und riefen Menschen überall dazu auf, sich vor Ihm zu
beugen, vor dem rechtmäßigen und höchsten Herrscher
über ihr Leben. Dabei ist übrigens bedeutsam, dass die
Schrift die Reihenfolge »Herr und Erlöser« verwendet
(2Petr 1,11; 2,20; 3,2), wogegen wir meistens sagen:
»Erlöser und Herr«.
Am besten folgen wir dem Beispiel der Apostel und verkünden,
dass Christus lebt, dass Er Gott und Mensch ist,
dass Er jetzt im Himmel ist und dass jeder früher oder später
seine Knie vor Ihm beugen muss.


Kapitel 6

Von Sünde überführt

Bevor jemand gerettet werden kann, muss er wissen, dass
er verloren ist. Das gehört zu den Grundlagen des Evangeliums.
Der Herr Jesus lehrte immer wieder: »Die Gesunden
bedürfen nicht eines Arztes, sondern die Kranken; ich bin
nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur
Buße« (Lk 5,31-32). »Denn der Sohn des Menschen ist gekommen,
zu suchen und zu retten was verloren ist« (Lk
19,10). Die Bibel betont, dass jeder ein Sünder ist, dass alle
verloren sind, dass jeder einzelne die tödliche Krankheit
hat (Röm 3,23). Aber nicht jeder erkennt seinen sündigen
Zustand, nicht jeder will zugeben, dass er verloren ist.

Würde der Mensch in Ruhe gelassen, dann würde er seine
hoffnungslose Situation niemals bemerken, sich niemals
von seiner Sünde lossagen und sie nie zerschlagenen Herzens
bekennen. Nur Gottes Heiliger Geist kann einen Menschen
über seine geistliche Beschmutzung derart in Unruhe
versetzen, dass er zum Retter flieht, um Vergebung zu
finden.

Der Heilige Geist überführt in doppeltem Sinne von
Sünde.

1. Als erstes überführt schon Seine bloße Gegenwart die
Welt von Sünde (Joh 16,7-11). Eigentlich sollte der Herr
Jesus selbst auf der Erde sein und als Herr über alle herrschen.
Aber Er wurde abgelehnt und verworfen. In Seiner
Abwesenheit hat Er den Geist in die Welt gesandt.
Die Tatsache, dass der Heilige Geist hier ist, verurteilt
die Welt, indem sie Folgendes aufzeigt:
a) Sünde – weil sie dem Retter nicht glaubten, sondern
riefen: »Hinweg mit Ihm.«


b) Gerechtigkeit – weil Christus in den Himmel zurückging
und somit bewies, dass Er Recht hatte und die
Welt Unrecht.

c) das kommende Gericht – weil Satan, der Fürst dieser
Welt, schon gerichtet und verurteilt ist. Wenn der Führer
ins Verderben geht, dann gehen auch seine Nachfolger
dorthin.

2. Außerdem wirkt der Heilige Geist an den Herzen einzelner
Menschen und weckt sie auf, sodass sie ihre geistliche
Nacktheit erkennen, ihre Armut und ihre Verlorenheit.
In manchen Fällen ist das eine ausgedehnte Zeit
mit tiefen Seelenschmerzen.
In anderen Fällen ist es ein kürzeres Erlebnis und vielleicht
keine große geistliche Erschütterung. Auch wenn
die Tiefe und Länge des Überführtseins verschieden ist,
so muss doch auf jeden Fall eine Überführung durch
Gottes Geist stattfinden, bevor jemand wirklich zum
Retter geführt werden kann.

Die Bibel ist voller Beispiele von Menschen, die von Grund
auf von ihrer völligen Unwürdigkeit in den Augen des heiligen
Gottes überzeugt waren:

1. David war von Sünde überführt und zeigte es in dem
kurzen Satz: »Ich habe gegen den Herrn gesündigt« (2Sam
12,13). Siehe auch Psalm 51.
2. Nach einer langen Zeit der Drangsal unterwarf sich Hiob
dem Herrn mit den Worten: »Mit dem Gehör des Ohres
habe ich von dir gehört, aber nun hat mein Auge dich
gesehen. Darum verabscheue ich mich und bereue in
Staub und Asche« (Hiob 42,5-6).
3. Als Jesaja den Herrn sah, rief er: »Wehe mir! Denn ich
bin verloren, denn ich bin ein Mann von unreinen Lippen
und inmitten eines Volkes von unreinen Lippen wohne
ich, denn meine Augen haben den König, den Herrn
der Heerscharen, gesehen« (Jes 6,5).

4. Simon Petrus sah den Herrn, fiel zu Seinen Knien nieder
und sprach: »Geh von mir hinaus, denn ich bin ein sündiger
Mensch, Herr« (Lk 5,8).
5. In Lukas 15,17-19 zeigt der verlorene Sohn das Ergebnis
des Wirkens des Geistes in seinem Leben mit folgenden
Worten: »Wie viele Tagelöhner meines Vaters
haben Überfluss an Brot, ich aber komme hier um vor
Hunger. Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater
gehen und will ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt
gegen den Himmel und vor dir, ich bin nicht mehr würdig,
dein Sohn zu heißen. Mache mich wie einen deiner
Tagelöhner.«
6. Dem Zöllner war deutlich geworden, wie sein Zustand
vor Gott aussieht: »O Gott, sei mir, dem Sünder, gnädig!
« (Lk 18,13).
7. Zu Pfingsten wirkte der Heilige Geist in den Herzen der
Menschen. Nach der Predigt von Petrus »drang es ihnen
durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen
Aposteln: Was sollen wir tun, Brüder?« (Apg 2,37).
Sie wurden von keinem Menschen gedrängt. Der Geist
bewirkte das.
8. Wir haben einen deutlichen Hinweis, dass der Apostel
Paulus vor seiner Bekehrung von Sünde überführt war,
denn der Herr sagte zu ihm: »Es ist hart für dich, wider
den Stachel auszuschlagen« (Apg 26,14). Der Stachel war
ein spitzer Stab, den man benutzte, um die Zugtiere anzutreiben.
Hier ist damit gemeint, dass Paulus bereits
einige Zeit lang vom Heiligen Geist wegen seiner Sünden
in Unruhe versetzt worden war.
9. Ein weiterer derartiger Fall ist der Kerkermeister von
Philippi. »Er aber forderte Licht und sprang hinein und
zitternd fiel er vor Paulus und Silas nieder. Und er führte
sie heraus und sprach: Ihr Herren, was muss ich tun,
damit ich gerettet werde?« (Apg 16,29).

Jetzt betonen wir nochmals, dass jedem Menschen seine
Verlorenheit auf diese Weise verdeutlicht werden muss,
bevor er jemals versteht, dass er den Erlöser braucht. Der
weise Seelengewinner wird sich immer daran erinnern und
wird auf Hinweise für echte Überführung achten. Wir meinen
damit nicht, dass die Überführung an sich immer beobachtet
werden kann. Manchmal zeigt sie sich in direktem
Widersetzen gegen das Evangelium, manchmal sieht
sie wie eine körperliche Erkrankung oder eine seelische Störung
aus, ein anderes Mal sieht man bitteres Weinen, aber
es kann ebenso vorkommen, dass sie gänzlich unbemerkt
bleibt.

Der Seelengewinner kann durch die folgenden Zeichen
erkennen, ob jemand von Grund auf überführt ist:

1. Er behauptet nicht mehr, gut zu sein oder etwas zu verdienen.
2. Er sagt sich ernsthaft von der Sünde los, will es nicht
mehr tun.
3. Er sieht keine Hoffnung mehr in Sakramenten, Ritualen,
Organisationen oder Menschen.
4. Er hat eine tiefe Sehnsucht nach Gottes Erlösung (Hiob
23,3).
Es ist unmöglich, jemand zum Herrn zu führen, bevor er
vom Heiligen Geist in diesen Zustand versetzt worden ist.
Es ist nutzlos, dem Herrn vorauszueilen und den Menschen
zu überreden, einer Reihe von Lehrausagen zuzustimmen
(wie wahr sie auch sein mögen). Es ist nicht nur unnütz,
sondern wirklich gefährlich, ja sogar sündig.

In diesem wichtigen Bereich gibt es für den Seelengewinner
einen weisen Grundsatz: »Das Ausharren aber habe
ein vollkommenes Werk« (Jak 1,4). Warum? »Wenn der Herr
das Haus nicht baut, vergeblich arbeiten daran die Bauleute;
wenn der Herr die Stadt nicht bewacht, vergeblich wacht
der Wächter« (Ps 127,1). Der Seelengewinner soll gewiss


sein, dass der Heilige Geist von Sünde überführt. Er soll
warten, bis der Geist ein tiefes Werk vollendet hat. (Wenn
der Seelengewinner wirklich dem Herrn vertraut, hat er es
nicht eilig – Jes 28,16.) Danach kann er dem Sünder den
Herrn Jesus zeigen, der die tiefste Not dieser Seele erfüllen
kann.


Kapitel 7

Das wahre Evangelium

Um effektiv zu arbeiten, muss der Seelengewinner die echte
Botschaft, das Evangelium, kennen, er muss in der Lage
sein, Abweichungen von dieser Botschaft zu erkennen und
muss auch auf Einwände gegen das Evangelium eingehen
können.

In seinem Brief an die Galater bestand Paulus darauf,
dass es nur ein einziges wahres Evangelium gibt und dass
der Fluch Gottes auf jedem liegt, der ein anderes predigt
(Gal 1,8-9). Das wahre Evangelium besagt natürlich, dass
die Rettung nur durch Glauben an Jesus Christus geschieht
(Joh 14,6).

Alle anderen Evangelien oder Religionen können unter
drei großen Überschriften zusammengefaßt werden:

1. Der Mensch wird durch gute Werke gerettet, durch einen
guten Charakter oder durch irgendeinen eigenen
Verdienst. Dazu könnten gehören:
a) Religiöse Riten oder Zeremonien wie Taufe, Konfirmation,
Firmung, Abendmahl, Buße, Gebete usw.

b) Das Halten der zehn Gebote und anderer Lebensregeln.

c) Gute Werke, Almosen geben, sein Bestes tun.

d) Ernsthaftigkeit, Ehrlichkeit oder ein guter Charakter.

2. Ein Mensch wird gerettet durch den Glauben an Jesus
plus die guten Werke, die oben aufgelistet sind.
3. Ein Mensch wird allein durch den Glauben an Christus
gerettet, aber damit er gerettet bleibt, muss er sich selbst
bewahren durch gute Werke.

Von allen wird in Römer 4,5 eindeutig gezeigt, dass sie entgegen
Gottes Wort sind:

»Dem aber, der nicht wirkt, sondern an den glaubt, der
den Gottlosen rechtfertigt, wird sein Glaube zur Gerechtigkeit
gerechnet.«

Lies dazu auch Galater 3,3.11; Epheser 2,8-9 und Titus 3,5.
Das Evangelium ist die gute Nachricht, dass Christus starb
um Menschen zu retten, weil sie sich nicht selbst retten
können, dass Er auferstand, in den Himmel zurückkehrte
und nun allen ewiges Leben gibt, die Ihn im Glauben annehmen
(1Kor 15,1-4).

Jede Vorstellung, der Mensch könne seine Erlösung irgendwie
verdienen oder habe die Kraft daran mitzuwirken,
ist völlig ausgeschlossen (Röm 3,27). Gott sieht den Menschen
als tot (Eph 2,1) und deshalb als kraftlos (Röm 5,6)
an. Der Gedanke, man könne die Rettung verdienen, gefällt
dem menschlichen Herz, doch er beraubt Christus Seiner
Herrlichkeit als einziger Erlöser (Jes 42,8).

Wenn jetzt der Seelengewinner den Verlorenen das Evangelium
bringt, muss er sich über bestimmte Punkte im Klaren
sein:

1. Alle Menschen sind Sünder und deshalb verloren. Wenn
jemand behauptet, er habe nicht so schlimme Sünden
begangen wie andere, können wir wahrscheinlich zustimmen.
Aber zwei Tatsachen bleiben bestehen:
a) Er ist dazu imstande, all diese Sünden zu begehen.
Was er ist, ist viel schlimmer, als was er getan hat.

b) Wenn er den Herrn Jesus ablehnt, wird er die Ewigkeit
zusammen mit den allerschlimmsten Sündern verbringen.


Deshalb ist es reinste Torheit, zu denken, man sei gerettet,
weil man im Vergleich zu anderen gut ist.

2. »Ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung« (Hebr

9,22). Der Seelengewinner wird sich deshalb bemühen
zu erklären, dass Christus Sein Blut vergossen hat (1Jo
1,7). Dieses Blut ist von unendlichem Wert und deshalb
können selbst die schlimmsten Sünden dadurch vergeben
werden. Betone den Wert des Blutes.

3. Die Auferstehung und die Verherrlichung Christi sind
von unschätzbarer Wichtigkeit. Das Evangelium endet
nicht mit Christus am Kreuz. Er ist ein lebendiger Heiland,
der bald Sein Volk zu sich holen wird, und ein lebendiger
Richter, der bald die bestrafen wird, die dem
Evangelium nicht gehorchen (2Thes 1,8).
4. Die Rettung wird von Gott auf Grundlage der Gnade geschenkt
(Eph 2,8). Das bedeutet, dass der Mensch sie
nicht verdient, dass er keine Ansprüche bei Gott geltend
machen und sie durch nichts verdienen kann. Es bedeutet,
dass Gott die Menschen ohne Grund rettet, ohne die
Erwartung, dass sie Ihn dafür belohnen, und ohne jede
Gegenleistung.
Der Sünder kann deshalb so zu Christus kommen, wie
er ist, in allen seinen Sünden, und Vergebung und Frieden
erhalten. Gott verlangt nicht, dass er sich zuerst ändern
oder noch einmal von vorn beginnen muss.

5. Menschen werden durch das Prinzip des Glaubens gerettet
(Röm 3,28). Das bedeutet, dass der Mensch Gott beim
Wort nimmt. Er tritt auf die Seite Gottes und verurteilt
sich damit selbst. Er wirft sich ganz auf die Barmherzigkeit
Gottes und zeigt damit, dass er keine Macht hat sich
selbst zu retten oder gerettet zu bleiben. Der Glaube macht
den Menschen zu nichts und Gott zu allem.
Daraus erkennt man, dass der Glaube nicht der Retter
ist. Nur eine lebendige Person kann retten. Doch der Glaube
nimmt die Rettung als freies Geschenk von Gott an.

Glaube ist kein gutes Werk oder eine Handlung, durch
die man sich etwas verdient. Wenn ein Mensch nicht an
Gott glaubt, ist er ein Narr. Deshalb kann niemand auf


seinen Glauben stolz sein. Glaube ist die einzig gesunde,
logische und vernünftige Reaktion auf Gottes Wort.

6. Während gute Werke bei unserer Errettung keine Rolle
spielen, spielen sie doch eine wichtige Rolle, nachdem
wir gerettet sind (Tit 2,14). Wir werden nicht durch gute
Werke gerettet, aber wir sind zu guten Werken gerettet.
Vergleiche in Epheser 2 Vers 9 mit Vers 10. In Gottes
Augen können nur Wiedergeborene gute Werke hervorbringen.
Sie vollbringen diese Werke nicht, um gerettet
zu werden oder gerettet zu bleiben, sondern weil sie gerettet
sind. Alle guten Werke, die von Christen getan wurden,
werden vor dem Richterstuhl Christi belohnt werden
(1Kor 3,12-15).
Jakobus stellt in seinem Brief heraus, dass Glaube ohne
Werke tot ist (Jak 2,17). Hier sehen wir, dass der rettende
Glaube der ist, der Werke hervorbringt. Der wahre
Glaube vollbringt gute Werke. Sie sind die unvermeidliche
Folge der Errettung. Wenn jemand wirklich gerettet
ist, wird er gute Werke tun.

7. Wenn ein Mensch gerettet ist, sind alle seine Sünden vergeben
– vergangene, gegenwärtige und zukünftige. Sünden,
die wir nach der Bekehrung begehen, unterbrechen
unsere glückliche Gemeinschaft mit Gott, aber sie ändern
nichts an unserer Beziehung zu Gott als Seine Kinder.
Diese Sünden müssen bekannt und aufgegeben werden,
bevor die Gemeinschaft wiederhergestellt werden kann.
8. Im Augenblick der Bekehrung ist ein Mensch so passend
für den Himmel, wie Gott ihn nur machen kann. Dieser
Mensch ist durch das wertvolle Blut Christi für den Himmel
geeignet. Nichts kann dem Wert dieses Blutes noch
etwas hinzufügen.
9. Der Christ hat eine vollkommene Stellung vor Gott, weil
Gott ihn in Christus sieht. Sein praktisches, alltägliches
Leben soll dieser herausragenden Stellung angepasst
werden.

Wenn wir sagen, dass ein Gläubiger vollkommen ist, heilig
und tadellos in Christus, so meinen wir damit nicht, Gott
würde die Sünden in seinem Leben nicht bemerken. Wir
meinen damit, dass Gott ihn niemals wegen diesen Sünden
verdammen wird, denn der Herr Jesus Christus hat die Strafe
dafür bereits bezahlt.

Nun gibt es drei große Einwände gegen das Evangelium
der Gnade Gottes. Auf all diese sollte der Seelengewinner
entgegnen können. Der erste lautet:

1. Wenn man wirklich nur an Christus glauben muss, um
gerettet zu werden, dann könnte man ja getrost weitermachen
und so leben wie man will.
Die Antwort darauf ist: Wer gerettet ist, will ein heiliges
Leben führen, weil er den liebt, der für seine Sünden gestorben
ist. Die Liebe ist das stärkste Motiv, das es gibt.
Aus Liebe werden die Menschen Dinge tun, die sie unter
Gesetz nie getan hätten. »Die Liebe Christi drängt uns«
(2Kor 5,14).

Viele wohlmeinende Prediger, die ein heiliges Leben bei
den Hörern wünschen, achteten es für notwendig, Folgendes
zu lehren: Die Rettung der Gläubigen hängt von der
Bedingung ab, dass sie ein gutes Leben führen. Der Herr
weiß es jedoch besser als der Mensch. Er gibt die Rettung
als ein freies, bedingungsloses Geschenk, das niemals wieder
weggenommen wird. Dann wünscht Er, daß der Mensch
auf diese Liebe mit Reinheit und Hingabe reagiert. Christen
sind dazu berufen, dem Herrn aus Dankbarkeit und
mit Liebe zu dienen, der starb um sie zu segnen und der
lebt um sie für den Segen zu bewahren.

Dann gibt es einen zweiten Einwand gegen das Evangelium:


2. Wenn man, um gerettet zu werden, wirklich nichts anderes
tun muss als nur an Christus zu glauben, wie kann
man dann wissen, ob man die Kraft hat, so zu leben, wie
man leben soll?

Diese Frage vergisst die Tatsache, dass der Mensch bei seiner
Errettung den Heiligen Geist empfängt, der dann in ihm
wohnt. Der Heilige Geist befähigt ihn, die Befreiung von
der innewohnenden Sünde zu erlangen. Wie niemals zuvor
schreckt der Gläubige nun vor der Sünde zurück und er hat
eine neue Liebe für Heiligkeit.

Und dann ist außerdem der Herr Jesus ständig damit beschäftigt,
die Christen in Gemeinschaft mit Ihm zu bewahren
und sie vom Bösen fernzuhalten.

Der dritte verbreitete Einwand ist:

3. Wenn die Rettung durch Glauben geschieht, dann sagen
Sie mit anderen Worten, dass die von Gott gegebenen
Zehn Gebote wertlos sind!
Nein, überhaupt nicht! Das Gesetz hat Leben verheißen,
sofern man gehorcht, und Tod bei Ungehorsam. Wir alle
haben das Gesetz gebrochen und stehen deshalb unter dem
Todesurteil. Die Forderung des Gesetzes muss erfüllt werden.


Aber der Herr Jesus ging ans Kreuz und hat bezahlt, was
das Gesetz an Strafe forderte, weil wir es gebrochen haben.
Wenn wir Ihn im Glauben annehmen, kann das Gesetz uns
nicht länger verurteilen, denn die Forderungen wurden von
unserem Stellvertreter bezahlt.

Deshalb schreibt Georg Cutting: »Das Evangelium berichtet
nicht von einem Gott, der aus Liebe beide Augen
zudrückt, sondern von einem Gott, der Seine Liebe zu den
Sündern nur zeigen kann, wenn Seine heiligen Forderungen
gegen die Sünde auf gerechte Weise erfüllt werden und
die Strafe völlig erlitten wurde.«

Heute, wo so viel wirres Zeug gepredigt wird, ist es wichtig,
dass der Seelengewinner die Lehre des Evangeliums der
Gnade von Grund auf versteht. Er kann junge Bekehrte nur
dann im Glauben festigen, wenn er deutlich erklären kann,
was das Evangelium der Gnade ist.


Kapitel 8

Glaube und Bekenntnis

Normalerweise ist jemand, der seine eigene Sündhaftigkeit
und Unwürdigkeit erkennt, nicht weit vom Reich Gottes entfernt.
Dann ist es die Aufgabe des Seelengewinners, dieser
Person den Herrn Jesus zu zeigen: »Der Herr kann dich retten
und Er will dich retten, und du solltest an Ihn glauben.«

Was bedeutet es, an den Herrn Jesus zu glauben? Es bedeutet,
Ihn durch einen eindeutigen, bewussten Glaubensakt
als eigenen Herrn und Retter anzunehmen. Dieser Glaubensschritt
muss nicht laut geschehen oder öffentlich, aber
er muss von Herzen kommen und ernst gemeint sein.

Die Bibel benutzt viele verschiedene Illustrationen und
Beispiele um zu zeigen, was Glauben bedeutet.

1. Nach Jesaja 45,22 bedeutet Glauben anschauen. Siehe
auch Johannes 3,14.
2. In Lukas 8,44 hat eine Frau das Gewand des Herrn Jesus
angerührt und hat so gezeigt, dass sie den rettenden Glauben
an Ihn hat.
3. In Johannes 1,12 ist Glaube gleichbedeutend mit aufnehmen.
Die Rettung wird mit einem Geschenk verglichen,
das Menschen im Glauben annehmen (Röm 6,23).
4. In Johannes 4,14 wird die Rettung mit Wasser verglichen,
das man im Glauben trinken muss.
5. Johannes 6,35 spricht in ähnlicher Weise von Christus als
dem Brot des Lebens, das hungrige Seelen essen müssen.
6. In Johannes 10,9 spricht der Herr Jesus von sich selbst
als Tür, durch die man eingehen kann um Rettung zu
finden.

Es ist hilfreich, wenn der Seelengewinner diese und andere
Beispiele dafür, was Glauben ist, parat hat, um bei passender
Gelegenheit von ihnen Gebrauch zu machen.

Der Heilige Geist benutzt in verschiedenen Fällen verschiedene
Erklärungen oder Bilder, um eine Person zu Christus
zu bringen. Keine zwei Zeugnisse über Bekehrung sind
genau gleich. Bei einem eingehenden Studium der Erfahrungen
von Personen in der Bibel würden wir entdecken,
wie unterschiedlich diese sind. Von daher kann die Bekehrung
folgendermaßen beschrieben werden:

1. Jakob – ein Kampf gegen Gott, bis Gott als Sieger hervorgeht
(1Mo 32,24-32). In solchen Fällen ist Glauben
dasselbe wie eine bedingungslose Kapitulation.
2. Ruth – in einer Person innere Erfüllung finden (Ruth 3).
Hier könnte man Glaube vergleichen mit dem Ja-Wort
bei der Hochzeit.
3. Naaman – einem Gebot gehorchen, das unsinnig erscheint
(2Kö 5). Der wahre Glaube an Christus lacht über
Unmöglichkeiten und ruht vertrauensvoll in Ihm. Wahrer
Glaube und Gehorsam sind untrennbar.
4. Hiob – in die Tiefen der Verzweiflung fallen und dann zu
Gott um Befreiung schreien (Hiob 42,1-6).
5. Jona – von Gott weglaufen, bis Gott ihn einfängt (Jona
2). Nur nach bitteren Erfahrungen hat Jona bekannt: »Die
Rettung ist des Herrn« (Jona 2,9).
6. Lazarus – von den Toten auferweckt werden (Joh 11,43).
Für viele bedeutet Glauben einfach, dem lebenspendenden
Wort von Christus zu gehorchen, wenn Er ruft:
»Komm heraus!«
7. Der verlorene Sohn – zum Vater nach Hause gehen, wo
man hingehört (Lk 15,11-24). Zweifellos trifft diese Beschreibung
die Erfahrung vieler suchender Seelen, die
Buße getan haben, gilt aber ebenso für Rückfällige.

8. Saulus von Tarsus – plötzlich angehalten und auf den
Boden geschleudert werden (Apg 9,3-4). Hier wird Gottes
souveränes Handeln mit Menschen herausgestellt.
Der Glaube von Saulus zeigte sich in seinem Bekenntnis,
dass Jesus Herr ist (Vers 5 und 6).
Welche Ausdrücke auch verwendet werden oder wie der Glaube
in den verschiedenen Situationen auch aussehen mag, so
können wir doch sagen: Glaube beinhaltet ein Eingeständnis
der eigenen Not, ein Bekenntnis der Unfähigkeit, sich
selbst aus dieser Not zu retten, und ein volles Vertrauen auf
den Retter, dass Er das tun wird, was Er verheißen hat.

In Verbindung mit dem Thema Glauben werden oft zwei
Fragen gestellt:

1. Ist der Glaube an Christus eine bestimmte Handlung oder
ist es ein längerer Prozess? Die Antwort lautet: Während
sich die zur Bekehrung führenden Schritte über längere
Zeit ausdehnen können, so muss es doch eine Zeit
geben, wann man die große Entscheidung trifft.
Das kann man durch Römer 8,9 verdeutlichen: »Wenn
aber jemand Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.«
In einem bestimmten Augenblick hat ein Mensch entweder
den Geist Gottes oder er hat Ihn nicht. Wenn wir
in die Welt geboren werden, wohnt der Heilige Geist noch
nicht in uns. Er zieht erst in Seine Wohnung in uns ein,
wenn wir gerettet werden. Also muss es einen bestimmten
Zeitpunkt geben, wann das stattfindet. Es ist dumm,
wenn Leute sagen: »Ich habe schon immer an Christus
geglaubt.« Das ist dasselbe, als würden sie sagen: »Ich
habe schon immer den Heiligen Geist gehabt.«

2. Muss ich das Datum meiner Bekehrung kennen? Darauf
antworten wir mit »Nein«. Viele gehen durch eine solche
Zeit geistlichen Aufruhrs, des Zweifels und der Unruhe,
dass sie sich nicht daran erinnern können, wann sie sich
dem Herrn anvertraut haben. Wenn echter Glaube da war,
so kennt Gott das Datum, und darauf kommt es an.

Der Apostel Paulus sagte: »Ich weiß, wem (nicht wann)
ich geglaubt habe« (2Tim 1,12). Es kommt darauf an,
dass Du weißt, dass Du jetzt auf den Herrn Jesus vertraust.


Eng mit dem Thema Glauben ist das Bekenntnis verbunden.
Das Neue Testament lehrt nicht, dass ein Bekenntnis
von Christus für die Errettung wichtig ist, aber es lehrt,
dass jemand, der gerettet ist, den Herrn bekennen wird.

1. Römer 10,10: »Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur
Gerechtigkeit und mit dem Munde wird bekannt zum
Heil.« Das ist die göttliche Reihenfolge. Zuerst glaubt
man und wird gerettet. Dann bekennt man die Rettung,
die man geschenkt bekam.
2. Markus 16,16: »Wer da glaubt und getauft wird, wird
errettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt
werden.« Wir sind uns zwar darüber im Klaren, dass es
eine große Meinungsverschiedenheit über diesen Vers
gibt, doch wollen wir folgende Erklärung vorschlagen:
Die Taufe ist hier ein Symbol für das Bekenntnis, das
unweigerlich auf die Bekehrung folgt. Da beide eng miteinander
verbunden sind, werden sie auch zusammen
erwähnt.
Der zweite Teil des Verses zeigt, dass Taufe nicht notwendig
ist zur Rettung: »Wer aber nicht glaubt, wird verdammt
werden.« Die Taufe wird hier ausgelassen. Es
kommt auf den Glauben an Christus an.

Der Retter hat Seine Jünger immer wieder gedrängt, Ihn
vor den Menschen zu bekennen (Mt 10,32). Wenn wir andern
helfen wollen, sollten auch wir ihnen ebenso ihre Verantwortung
zeigen, den Herrn mutig zu bekennen.

Wenn du vertraust auf Jesus Christ’
Und wenn Er deine Hoffnung ist,
Und du dich d’rüber selbst vergisst,
Du liebst Ihn doch, so rede!



Wenn du ein Jünger Jesu heißt
Und du dich deiner Rettung freust,
Betrübe nicht den Heil’gen Geist;
D’rum zög’re nicht und rede!


Kapitel 9

Heilsgefühl oder Heilsgewissheit?

Eines der verbreitetsten Probleme, die dem Seelengewinner
begegnen, ist die Schwierigkeit, die so viele Leute mit
der Heilsgewissheit haben. »Wie kann ich wissen, ob ich
gerettet bin?«

Die neue Geburt wird für ein spektakuläres Erlebnis gehalten,
eine emotionale, von mysteriösen Gefühlen begleitete
Erfahrung. Diese Meinung ist weit verbreitet. Da das
menschliche Herz stets nach Zeichen und Wundern Ausschau
hält, überrascht es uns nicht, dass man bei der Bekehrung
Zeichen und Wunder erwartet.

Es stimmt natürlich, dass die Bekehrung in manchen Fällen
ein umwälzendes Ereignis ist und dass sie die Gefühle
ganz durcheinander schüttelt. So war es bei Saulus von Tarsus.
Jedoch ist es ebenso wahr, dass die Bekehrung bei manchen
ganz leise stattfindet, fast unbemerkt, ohne sensationelle
Erscheinungen.

Wir wollen hier betonen, dass Gott nirgends sagt, dass
wir unseres Heils gewiss sein können, weil wir eine innere
Ekstase erlebt oder weil wir uns im Herzen glücklich gefühlt
haben. So viele, die wirklich an den Herrn Jesus Christus
glauben, sind enttäuscht oder desillusioniert, wenn sie
nicht übernatürliche Zeichen erleben oder spüren. Sie warten
auf etwas, das Gott nicht verheißen hat. Das ist ihr Problem.


Im Gegensatz dazu lehrt die Bibel durchweg, dass Heilsgewissheit
vor allem durch das Wort Gottes kommt. Das
möchten wir illustrieren. Hier ist jemand, der nicht mehr
weiter weiß, er sieht sich als verloren an und hat seine totale
Sündhaftigkeit und Unwürdigkeit zugegeben. Er hat den
Namen des Herrn angerufen, um gerettet zu werden. Je



doch haben sich seine Gefühle nicht weiter geändert, und

er wird von Zweifeln und Ängsten geplagt.

Das wirft die Frage auf: »Ist diese Person wiedergeboren?«

Die Antwort lautet: »Ja.« Gott sagt in Römer 10,13: »Wer
den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden.«

»Aber wie kann dieser arme, ängstliche Mensch wissen,
dass er gerettet ist?«

»Einfach indem er Gottes Wort glaubt.« Gott sagt, dass
alle, die Seinen Namen anrufen, gerettet werden. Dieser
Mann hat das getan. Er sollte deshalb der Verheißung des
Herrn glauben, dass er gerettet ist.«

»Auch wenn seine Gefühle diese Tatsache nicht bestätigen?
«

»Ja, trotz seinen Gefühlen sollte er glauben, was Gott sagt.«

Wenn die ängstliche Seele einfach aufhören würde, über
ihre Gefühle nachzudenken, so würde sie erkennen, dass es
keine höhere Autorität als Gottes Wort gibt. »In Ewigkeit,
Herr, steht dein Wort fest in den Himmeln« (Ps 119,89).
»Die Summe deines Wortes ist Wahrheit« (Ps 119,160).
»Wobei es unmöglich war, dass Gott lügen sollte …« (Hebr
6,18). Würde man stattdessen lieber von einem Menschen
erfahren, ob man gerettet ist? Dieser Mensch könnte sich
täuschen oder uns absichtlich täuschen wollen.

Oder würde man lieber durch freudige Gefühle wissen,
dass man gerettet ist? Diese Gefühle könnten sich von Tag
zu Tag ändern.

Aber das unveränderliche, unfehlbare Wort Gottes steht
fest. Es gibt die stärkste Gewissheit, die es überhaupt gibt:
Dass alle, die an Christus geglaubt haben, für alle Ewigkeit
gerettet sind. Nichts kann deutlicher sein.

Man erzählt sich, dass Martin Luther einmal gefragt wurde:
Fühlst du, dass deine Sünden vergeben sind?« Er antwortete:
»Nein, aber ich weiß es so sicher, wie es einen Gott
im Himmel gibt.«

Gefühle kommen, Gefühle geh’n;
Man darf nicht auf sie bau’n.



Nur Gottes Wort bleibt fest besteh’n;

Nur Ihm will ich vertrau’n.

Es ist eigentlich eine direkte Beleidigung Gottes, wenn jemand
sein Vertrauen und seinen Glauben auf den Herrn
Jesus gesetzt hat und dann an seiner Errettung zweifelt.
Gott sagt, dass alle, die auf den Herrn Jesus vertrauen, gerettet
sind. Wenn man Gott nicht glaubt, dann behauptet
man, dass Gott lügt. »Wer Gott nicht glaubt, hat ihn zum
Lügner gemacht« (1Jo 5,10). »Gott aber sei wahrhaftig, jeder
Mensch aber ein Lügner« (Röm 3,4).

Wir haben vorhin bereits gesagt, dass wir nicht durch
freudige Gefühle Heilsgewissheit bekommen. Trotzdem sollte
daraus nicht geschlossen werden, dass die Rettung nichts
mit den Gefühlen zu tun habe oder dass jemand, der weiß,
dass er gerettet ist, sich nicht darüber freuen sollte. Das
stimmt nicht. Wer sein Vertrauen auf den Herrn gesetzt
hat, soll sich wirklich freuen (Ps 5,11). Aber der wichtige
Punkt dabei ist, dass niemand sich über seine Rettung freuen
kann, solange er nicht weiß, dass er gerettet ist. Und er
wird nie wissen, dass er gerettet ist, solange er nicht dem
Zeugnis von Gottes Wort glaubt.

Wenn ein Gläubiger die Bibel liest und annimmt, so bezeugt
ihm der Heilige Geist, dass er ein Kind Gottes ist
(Röm 8,16; 1Jo 5,10). Wenn ich zum Beispiel Johannes 6,47
lese, so sagt mir der Heilige Geist, dass ich ewiges Leben
habe. Ich habe an Christus geglaubt, und deshalb muss auch
der Rest des Verses zutreffen – ich habe ewiges Leben. Das
füllt mich mit den glücklichsten Gefühlen und dem tiefsten
Frieden, weil ich weiß, dass ich gerettet bin.

Nachdem jemand gerettet wurde, bekommt er noch andere
Beweise des neuen Lebens. Er weiß, dass er vom Tod
ins Leben übergegangen ist, weil er die Brüder liebt (1Jo
3,14). Er findet, dass er einen anderen Geschmack hat, neue
Wünsche und Ziele. Er hat eine neue Abscheu vor Sünde
und eine Furcht, Gott zu missfallen.

Aber das ist nicht alles sofort bei der Bekehrung deut



lich. Das erste und sofortige Mittel zur Gewissheit ist die
Schrift.Wenn der Seelengewinner mit jemandem zu tun hat,
der von Zweifeln und Furcht geplagt wird, so sollte er dieser
Person die Bibel ans Herz legen. Als der Herr Jesus vom
Satan versucht wurde, hat Er die Schrift zitiert – und Satan
floh. Wenn also der Feind Zweifel in die Seele des Christen
streut, so sollte man einen Vers zitieren, der zusagt, dass
jeder, der an Christus glaubt, ewiges Leben hat. Damit sagt
der Christ zu Satan: »Gott sagt, dass ich gerettet bin. Es ist
mir egal, was du sagst.«

Manchmal wird der Seelengewinner Menschen treffen,
die es als Zeichen der Demut und Frömmigkeit sehen, wenn
sie an ihrer Rettung zweifeln. Er sollte sie daran erinnern,
dass sie damit die Herrlichkeit von Christi Thron entehren,
weil sie Seiner Verheißung nicht glauben – wenn sie wirklich
Christus angenommen haben.

Wenn jemand krank ist oder alt wird, so zweifelt er oft
an seiner Rettung. Aber das ist eine andere Sache. Der Herr
weiß alles darüber und Seine Verheißungen gelten noch,
auch wenn wir sie in Krankheit oder Alter nicht mehr fassen
können. Seine Verheißungen sind stärker als der zerbrechliche
menschliche Körper und Geist.

Viele Leute erleben die Heilsgewissheit wie eine zweite
Bekehrung. Eine der großen Belohnungen des Seelengewinners
ist, wenn er sieht, welch Freude und Friede jene erleben,
die sich auf Gottes Wort verlassen und wissen, dass
ihre Sünden vergeben sind. Das ist mehr wert, als die Welt
anbieten kann.

Der folgende Vers stammt aus dem Gedicht »Die letzten
Worte Samuel Rutherfords«. Rutherford war ein vorbildlicher
Diener Christi, der im 17. Jahrhundert in Schottland
in der Ortschaft Anwoth lebte.

Wird eine Seel’ aus Anwoth steh’n

Mit mir vor Gottes Thron,

So wird mein Himmel doppelt schön,

bei Dir, Du Gottessohn!


Kapitel 10

Weitere Probleme beim Evangelisieren

In einer Abhandlung über persönliche Evangelisation ist es
unmöglich, alle Probleme zu behandeln, die möglicherweise
einzelne Seelen plagen können. Die meisten dieser
Schwierigkeiten ähneln sich jedoch, und wenn der Seelengewinner
weiß, wie man mit den häufigsten Fragen umgeht,
kann er eine wirkliche Hilfe sein für die, die in Not
sind.

In diesem Kapitel werden wir einige der verbreitetsten
Fragen behandeln. Die erste ist:

1. Ich möchte gerne gerettet werden, aber ich bin sicher,
dass ich nicht in der Lage bin, wie ein Christ zu leben!
Das ist gewöhnlich die Aussage von einem sehr ernsthaften,
aufrichtigen Menschen, der erkennt: Zum echten Glauben
an Christus gehört auch ein verändertes Leben.

Dieser Mensch hat aber nicht verstanden, dass mit dem
neuen Leben auch neue Kraft kommt. Der Heilige Geist
befähigt den Gläubigen dazu, das christliche Leben zu führen.
Es ist sogar so, dass kein Mensch, sei er gerettet oder
nicht, aus sich selbst die Kraft hat, der Lehre des Herrn
Jesus Christus entsprechend zu leben. Dazu braucht man
übernatürliche Kraft. Und genau das steht dem Gläubigen
ab dem Moment zur Verfügung, wo er an den Heiland glaubt.

Ein weiteres Problem ist dieses:

2. Meine Schwierigkeit besteht darin, dass ich den Hohn
meiner Verwandten und Freunde fürchte, wenn ich ihnen
sagen muss, dass ich mich bekehrt habe.
Meistens werden diese Probleme von der suchenden Seele
nicht ausgesprochen, obwohl das genau die Überlegungen


sind, welche die Menschen von Christus abhalten. Der Seelengewinner
braucht göttliche Hilfe um das Problem zu diagnostizieren
und um das Gegenmittel anzuwenden.

Offenbar hat der Heiland gewusst, dass viele sich seinetwegen
schämen würden. Er hat ja gesagt: »Denn wer irgend
sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird
der Sohn des Menschen sich schämen, wenn Er kommen
wird in Seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen
Engel« (Lk 9,26).

Für alle, die sich darüber Sorgen machen, könnte der
Seelengewinner Folgendes vorschlagen:

a) Es ist wichtiger, was Gott von uns hält, als was Menschen
über uns denken. In hundert Jahren wird die
Meinung deiner Bekannten total bedeutungslos sein,
aber die Zustimmung Gottes wird dann alles bedeuten.


b) Es ist völlig absurd, dass winzige Menschen sich ihres
Schöpfers und Erlösers schämen. Er hat sich nicht
geschämt, für Sünder zu sterben. Warum sollten Sünder
sich schämen, für Ihn zu leben?

c) Das Beste wäre, wenn du dich bekehrst und selbst
gerettet wirst, und dann mit Gottes Hilfe versuchst,
deine Verwandten und Bekannten zu gewinnen. Oft
sind die, deren Spott wir am meisten fürchten, gerade
am meisten beeindruckt, wenn wir uns mutig zum
Herrn Jesus bekennen.

Eine andere Schwierigkeit ist damit verbunden, ob man richtig
glaubt:

3. So weit ich weiß, glaube ich wirklich an Christus. Aber
habe ich richtig geglaubt? Habe ich die richtige Art von
Glauben? Habe ich genug Glauben?
Diese Befürchtungen kommen daher, weil man zu viel über
seinen Glauben nachdenkt und zu wenig über die Person,
auf der unser Glaube ruht.


Jemand kann einen gewaltigen Glauben haben an irgendetwas
und er wird davon völlig enttäuscht werden. Auf der
anderen Seite ist es unmöglich, dass jemand an den Herrn
Jesus glaubt und jemals enttäuscht wird.

Deshalb kann der Seelengewinner diese Frage so beantworten:
Wenn deine einzige Hoffnung für den Himmel der
Herr Jesus Christus ist, dann hast du richtig geglaubt. Wenn
du auf Christus vertraust, kannst du niemals falsch liegen.

George Cutting hat auf diese Frage so geantwortet:

a) »Glaubst du, dass du in Bezug auf deine Schuld und
Sünde wirklich unfähig und absolut hilflos bist?

b) dass nur Christus durch Seinen vollkommen Tod dich
retten kann?

c) dass Gott gerecht war, als Er Ihn für die Sünde richtete,
als Er sich selbst gab, um für uns zum Sündopfer
zu werden?

d) und dass Gott zeigte, dass Er mit diesem Opfer zufrieden
ist, indem Er Jesus aus den Toten auferweckt
und mit himmlischer Herrlichkeit gekrönt hat?

e) Hast du Ihn angerufen, weil du ohne Ihn für immer
verloren wärest und weil Er bereit ist, dich zu retten?

f) Dann sei dir aufgrund Seines zuverlässigen Wortes
ganz gewiss, dass du gerettet bist. Zögere nicht, es zu
bekennen, und warte nicht länger damit, Ihn zu loben,
wie Er es verdient hat.«

Ein Neubekehrter ist oft von der Frage beunruhigt:

4. Ich habe mich dem Herrn Jesus anvertraut. Aber würde
ich solche inneren Kämpfe haben, wenn ich wirklich gerettet
wäre?
Die Antwort ist: Ja. Der innere Kampf fängt eigentlich mit
der Rettung an. Denn dann erhältst du eine neue Natur, die
immer mit deiner alten Natur im Krieg liegt. Dieser Kampf


wird in Römer 7,15-23 beschrieben. Gott möchte, dass die
neue Natur den Sieg davonträgt, und dazu gibt Er uns den
Heiligen Geist. Wenn wir Ihm gehorchen und Ihm erlauben,
in jedem einzelnen Augenblick Seinen Willen in uns
zu tun, dann bleibt die alte Natur im Tod, wohin sie nach
Gottes Urteil auch gehört.

Dann kommt die bekannte Sorgenfrage:

5. Ich befürchte, dass ich die Sünde begangen habe, die nicht
vergeben werden kann!
Antwort: Wenn du die Sünde begangen hättest, die nicht
vergeben werden kann, dann würdest du dir darüber keine
Sorgen machen. Die unvergebbare Sünde ist, wenn man sagt,
Jesus habe Seine Wunder nicht mit der Kraft des Heiligen
Geistes, sondern durch die Kraft des Teufels vollbracht. Die
Sünde, über die du dir Gedanken machen solltest, ist die
Ablehnung des Herrn Jesus. Wer unbekehrt stirbt, ist auf
immer verloren.

Neben diesen Problemen gibt es einige Verse in der
Schrift, die oft falsch verstanden werden und die suchenden
Seelen Unruhe bereiten. Der erste ist in 2. Korinther
5,17:

»Daher, wenn jemand in Christus ist, da ist eine neue
Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, alles ist neu
geworden.«

Wenn ein junger Christ merkt, dass all die alten Gewohnheiten,
die bösen Gedanken und die sündigen Lüste nicht
bei der Bekehrung aufgehört haben, denkt er, dass er vielleicht
gar keine neue Schöpfung ist. Die Verwirrung kommt
daher, dass man unsere Stellung mit unserm Zustand verwechselt.
Der Schlüssel zu diesem Vers ist der Ausdruck
»in Christus.« Das ist unsere Stellung. Weil Gott uns in
Seinem Sohn sieht, sind die alten Dinge wie Schuld und
Verdammnis vergangen, und unsere Stellung in Ihm ist völlig
neu. Gott erwartet auch, dass diese alten Dinge in uns vergehen,
dass unser Leben auch praktisch verändert wird. Aber


das geschieht nicht sofort. Unsere Stellung ist vollkommen,
sofort bei der Bekehrung. Unser Zustand sollte mehr und
mehr unserer Stellung entsprechen.

Ein zweiter Vers, der junge Geschwister manchmal bedrückt,
ist 2. Korinther 13,5:

»… so prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid, untersucht
euch selbst.«

Diese Gläubigen sagen dann: »Genau das ist das Problem.
Je mehr ich mich selbst prüfe, desto mehr fürchte ich um
meine Rettung.«

Das ist ein Beispiel dafür, was geschieht, wenn man einen
Vers aus dem Zusammenhang reißt. In Wirklichkeit
zweifelten einige der Korinther daran, ob Paulus ein Apostel
ist. Sie suchten nach Beweisen, dass Gott durch ihn
redet. Deshalb antwortet er ihnen in Vers 3 und 5: »Weil
ihr einen Beweis sucht, dass Christus in mir redet … so
prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid.« Sie wurden nämlich
durch Paulus zum Herrn geführt, und so waren sie
selber ein Beweis seiner Autorität als Apostel. Paulus bittet
sie nicht, nach innen zu schauen, um dort Beweise für
ihre Rettung zu suchen. Dafür hätte er sie gebeten, in die
Bibel zu schauen. Auf der anderen Seite gibt es natürlich
Leute, die behaupten gläubig zu sein und es nicht sind.
Diese muss man bitten, die Echtheit ihres Glaubens zu
beweisen.

Ein letzter Vers, den wir betrachten wollen, ist Philipper
2,12:

»… bewirkt eure eigene Seligkeit mit Furcht und Zittern.«

Auf den ersten Blick scheint das zu bedeuten, dass wir die
Rettung selbst bewirken müssten. Aber es geht hier nicht
um die Rettung der Seele vor der Hölle, sondern um die
Rettung des Lebens vor der Nutzlosigkeit und Vergeudung.
Es ist möglich, dass zwar die Seele gerettet, aber das Leben
hier auf der Erde verschwendet wird und verlorengeht. Paulus
ermahnt die Philipper, sie sollen sich bemühen, dass


ihr Leben gerettet wird, indem sie Gott erlauben, in ihnen
Seinen Wohlgefallen zu bewirken (Vers 13).

Wie wir schon sagten, sind das nur Beispiele für Schwierigkeiten,
denen ein Seelengewinner begegnen wird. Seine
beste Ausrüstung zur Hilfe für andere ist, sich mit der Bibel
bestens vertraut zu machen. Außerdem muss er in demütiger
Gesinnung auf den Heiligen Geist vertrauen.


Kapitel 11

Nacharbeit

Nacharbeit ist eine der wichtigsten Phasen im Dienst des
Seelengewinners. Doch sie gehört heute zu den am meisten
vernachlässigten Bereichen.

Die außerordentlich große Bedeutung dieser Aufgabe
kann an folgenden sechs Punkten gemessen werden:

1. Von Gott inspiriert schrieb der Apostel Johannes, dass
es seine größte Freude sei, wenn er hörte, dass seine geistlichen
Kinder in der Wahrheit wandeln (3Jo 4). Es ist
eine große Freude, Menschen zum Herrn Jesus zu führen.
Aber noch größer ist die Freude und Zufriedenheit,
wenn sie Ihm dann treu nachfolgen.
2. Der Arbeiter wird am Richterstuhl Christi beschämt
werden, wenn seine Bekehrten nicht gewachsen sind. In
den Schriften des Apostel Johannes finden wir deutliche
Hinweise darauf.
»Und nun, Kinder, bleibt in ihm, damit wir (die Apostel),
wenn er geoffenbart werden wird, Freimütigkeit
haben und nicht vor ihm beschämt werden bei seiner
Ankunft« (1Jo 2,28).

Und auch in 2. Johannes 8:

»Seht auf euch selbst, auf dass wir (die Apostel) nicht
verlieren, was wir erarbeitet haben, sondern vollen
Lohn empfangen.«

3. Es ist uns nicht freigestellt, ob wir uns um Nacharbeit
kümmern; es ist ein Befehl der Bibel: »Hütet die Herde
Gottes!« (1Petr 5,2).

»Erziehe den Knaben seinem Wege gemäß; er wird nicht
davon weichen, auch wenn er alt wird« (Spr 22,6).

4. In Johannes 21,15-17 fragte der Herr Jesus Petrus dreimal,
ob er Ihn liebt. Als Petrus das dreimal bejaht hatte,
befahl der Herr ihm, Seine Lämmer und Seine Schafe zu
weiden. Mit anderen Worten: Eine der wunderbarsten
Möglichkeiten, wie wir unsere Liebe zum Herrn Jesus
zeigen können, besteht darin, dass wir uns um die Seinen
kümmern.
5. Junge Geschwister sind besonders anfällig für die Lehren
von Sekten, und der Seelengewinner sollte sich bemühen,
sie vor diesen Irrlehren zu schützen.
6. Schließlich sollten wir sehr daran interessiert sein, die
Junggläubigen davor zu bewahren, wieder in die Welt
zurückzugehen. Sie würden sonst viel Schande auf den
Namen des Herrn Jesus bringen.
Da wir von der Wichtigkeit der Nacharbeit überzeugt sind,
wollen wir die folgenden Schritte nahelegen, die der Seelengewinner
unternehmen sollte:

1. Wo immer es irgendwie möglich ist, versuche Namen
und Adresse der Leute zu bekommen, mit denen du in
Kontakt gekommen bist. Dadurch kannst du sie später
besuchen. Wenn ein Besuchen nicht möglich ist, kann
man ihnen durch Briefe weiterhelfen.
2. Sorge dafür, dass jeder Neubekehrte eine Bibel bekommt,
zumindest ein Neues Testament. Die reine
Milch des Wortes ist absolut notwendig zum Wachsen
(1Petr 2,2). (Wir schlagen vor, dass du die Neubekehrten
ermutigst, die Grundbegriffe des Glaubens kennenzulernen,
zum Beispiel durch Kurse wie »Training im
Christentum« oder »Folge mir nach – erste Schritte.«
Du solltest auch hilfreiche Broschüren zur Hand haben,
die man Neubekehrten geben kann, um sie im
Glauben zu festigen.)

3. Stelle sicher, dass der Jungbekehrte wirklich in der Frage
der Heilsgewissheit gegründet ist. Da wir schon in
Kapitel 9 darüber gesprochen haben, werden wir das
hier nicht wiederholen. Wir wollen jedoch hinzufügen,
dass die Gläubigen »den Juwel der Gewissheit in der
Schatzkiste eines demütigen Herzens« aufbewahren sollen
(Thomas Watson). In der anfänglichen Begeisterung
und Freude neigen die Neubekehrten dazu, mit ihrer
Heilsgewissheit etwas anzugeben. Das ist unweise, weil
sie damit unabsichtlich den Eindruck erwecken, sie seien
besser als andere.
4. Bringe den Kindern im Glauben bei, wie sie dem Herrn
gehorsam sein können, was Seine Anordnungen bezüglich
Gemeinde, Taufe und Abendmahl betrifft.
5. Bringe dem jungen Gläubigen bei, dass er in Christus
auf immer sicher ist. Dabei kannst du solche Abschnitte
benutzen wie z.B. Johannes 10,27-29; Johannes 5,24; Johannes
3,36; Römer 8,38-39; Judas 24. Aber auch hier
ist Ausgewogenheit nötig. Man muss betonen, dass die
Sicherheit des Christen nicht eine Erlaubnis ist, so zu
leben wie man will. Im Gegenteil, unsere Sicherheit sollte
für uns das stärkste Motiv sein, dem Herrn treu zu
bleiben.
6. Ermutige ihn, den Herrn vor anderen zu bekennen (Röm
10,9). Dabei ist es weise, wenn der Neubekehrte selber
anderen sagt, dass er sich bekehrt hat, und nicht der Seelengewinner
dies für ihn tut. Schließlich kann es ja keinen
Fortschritt im geistlichen Leben geben, wenn er nicht
bereit ist, Christus vor anderen zu bekennen.
7. Zeige dem Neugeborenen, wie er sich täglich Zeit nehmen
kann, um Gottes Wort zu lesen, darüber nachzudenken
und zu beten. Das fällt vielen jungen Leuten außerordentlich
schwer. Sie werden leicht entmutigt, weil
es immer wieder misslingt. Aber die tägliche »Stille Zeit«
ist so wichtig, dass der Seelengewinner seine größten

Anstrengungen darauf verwenden soll, die Jungbekehrten
darin zu festigen.

8. Bringe dem Junggläubigen bei, wie wichtig die Gemeinschaft
einer Gemeinde ist. Erinnere ihn daran, dass
Gott heute die Gemeinde auserwählt hat, um durch
sie in der Welt zu wirken (1Tim 3,15). Zeige ihm, dass
die Verkündigung des Evangeliums nur eines der beiden
Ziele von Paulus war. Das andere Ziel war, den
Neubekehrten beizubringen, was die Gemeinde ist
(Eph 3,8-9).
Die heutige Gewohnheit, dass man die Neubekehrten
auffordert, sich eine Gemeinde ihrer Wahl zu suchen,
ist absurd. Ihre Wahl könnte das genaue Gegenteil
zur Bibel sein. Man sollte sie lieber zu einer Gemeinde
leiten, wo der Herr Jesus als Haupt anerkannt
wird, wo das Wort Gottes als die einzige Autorität gilt
und wo der Heilige Geist die nötige Freiheit vorfindet,
die Anbetung und den Dienst der Gläubigen zu leiten.

9. Betone die beiden Seiten der Absonderung:
a) Absonderung hin zu Gott; man lebt für Ihn, strebt
nach Seiner Ehre.

b) Absonderung weg von der Weltlichkeit, von schlechter
Gesellschaft, vom ungleichen Joch.

10. Zeige die Wichtigkeit von guten Werken im Leben des
Christen. Das Leben eines jungen Menschen, der offensichtlich
für andere lebt, ist ein mächtiges Zeugnis
für die Verlorenen.
11. Verdeutliche jedem Gläubigen seine Verantwortung, andere
für Christus zu gewinnen. Hilf ihm, damit er versteht:
Gott wünscht sich das kombinierte Zeugnis von
einem hingegebenen Leben und geheiligten Lippen.
Nun ist es offensichtlich, dass es noch viele andere Dinge
gibt, die man jungen Christen beibringen sollte. Die ganze


Lehre der Bibel ist Inhalt der Nacharbeit. Jedoch sind die
obigen Punkte aufgeführt, um dem Seelengewinnner zu
zeigen, welche Themen er mit dem Neubekehrten so früh
wie möglich durchgehen sollte.


Kapitel 12

Jüngerschaft

Wenn man Seelen für den Herrn Jesus gewinnt, ist es eine
große Gefahr, dass die Bekehrten nicht darin weiterwachsen,
dem Herrn völlig nachzufolgen. Zu viele geben sich
damit zufrieden, dass sie Jesus als Retter angenommen haben.
Sie sind nicht bereit Ihm leidenschaftlich und um jeden
Preis zu folgen. Deshalb sollte der Seelengewinner versuchen,
diese übliche Lücke zwischen Bekehrung und Hingabe
zu schließen.

Selbst wenn man die Evangelien nur oberflächlich überfliegt,
entdeckt man, dass der Herr die Menschen nicht zu
einem Leben in Bequemlichkeit, Ruhm und Reichtum ruft.
Im Gegenteil stellt Er denen, die Ihm folgen wollen, die
härtesten Anforderungen. Wir wollen nun einige Kennzeichen
der Jüngerschaft beschreiben:

1. Zuerst einmal die Bereitschaft sich selbst zu verleugnen,
sein Kreuz aufzunehmen und Ihm nachzufolgen (Mt
16,24).
a) Sich selbst verleugnen bedeutet, dem Ego keine Rechte
zuzugestehen und den eigenen Willen völlig dem
Willen Christi zu unterwerfen.

b) Das Kreuz aufnehmen heißt, dass man sich der Verführung
der Sünde, den Ansprüchen des Fleisches und
dem Applaus der Welt für gestorben hält. Für den
Herrn bedeutete das Kreuz Schande, Leid und Tod.
Wir sollten in diesem Leben für uns nichts Besseres
erwarten.

c) Ihm nachfolgen heißt dorthin zu gehen, wo Er hingeht
– wo immer es sein mag, was immer es kostet.


2. Zweitens gehört dazu, dass man beständig in den Lehren
Christi bleibt (Joh 8,31). Zu aller Zeit soll man dem
Willen des Herrn völlig gehorsam sein (1Jo 3,24).
3. Als drittes eine Liebe zu Christus, die so heiß brennt,
dass unsere Liebe zu anderen Personen im Vergleich dazu
wie Hass erscheint (Lk 14,26).
4. Und dann eine Liebe zu anderen Christen (Joh 13,35).
Es ist sinnlos, wenn wir behaupten, Gott zu lieben, aber
Seine Kinder nicht lieben (1Jo 4,20).
5. Schließlich ein fruchtbares Leben für Gott (Joh 15,8).
Das bedeutet nicht nur, dass wir eifrig dem Herrn dienen,
sondern vielmehr dass wir in der Gnade wachsen
und dem Herrn ähnlicher werden (Gal 5,22-23).
Es ist möglich, dass jemand an den Herrn Jesus glaubt und
doch kein Jünger ist. Die Jüngerschaft ist ein Weg, den man
wählen oder ablehnen kann. Dieser Weg beginnt, indem
man sich bewusst dem Herrn Jesus ausliefert, und er wird
fortgesetzt, indem man sich täglich dem Herrn neu übergibt
(Röm 12,1-2).

Jüngerschaft bedeutet den Hass der Welt (Lk 6,22; Joh
15,18-21; 17,14)

Sie bedeutet Verfolgung (Lk 10,3; Joh 16,1-3; 2Tim 3,12).

Sie bedeutet Spott (1Petr 4,4).

Sie bedeutet Einsamkeit sowie als Pilger und Fremder
durch die Welt zu gehen (Joh 17,16; 1Petr 2,11).

Sie bedeutet, auf Dinge zu verzichten, damit das Evangelium
verbreitet werden kann (Apg 20,24; Phil 3,8).

Sie könnte Armut bedeuten (2Kor 11,27).

Kurz gesagt bedeutet Jüngerschaft, für den Herrn Jesus
zu leben, und zwar nur für Ihn (Mt 6,24).

Es gibt drei große Hindernisse für die Jüngerschaft. Sie
sind uns in Lukas 9,57-62 vor Augen gemalt.

1. Das erste Hindernis ist Besitz und Bequemlichkeit. »Es geschah
aber, als sie auf dem Wege dahinzogen, sprach einer

zu ihm: Ich will dir nachfolgen, wohin irgend du gehst,
Herr. Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Höhlen
und die Vögel des Himmels Nester; aber der Sohn des Menschen
hat nicht, wo er sein Haupt hinlege« (Verse 57-58).

Dieser Mann war bereit, dem Herrn überall hin zu folgen.
Als Antwort erinnert der Herr ihn daran, dass dazu gehören
kann, ärmer als die Füchse und Vögel zu werden. Wir
hören nie wieder von diesem Mann. Er hatte sich nicht überlegt,
wieviel die Nachfolge kostet.

Den Neubekehrten soll beigebracht werden, dass Jüngerschaft
bedeutet: Man ist bereit, auf moderne Geräte, bequeme
Möbel und ein toll eingerichtetes Haus zu verzichten.
Es kann sein, dass sie zusehen müssen, wie es ihren
Freunden materiell gut geht, während sie selbst auf vieles
verzichten, um Missionaren Geld zu senden oder um selbst
aufs Missionsfeld zu gehen.

2. Das zweite große Hindernis ist Beruf oder Karriere. »Er
sprach aber zu einem anderen: Folge mir nach. Der aber
sprach: Herr, erlaube mir zuvor hinzugehen und meinen
Vater zu begraben. Jesus aber sprach zu ihm: Lass die
Toten ihre Toten begraben, du aber gehe hin und verkündige
das Reich Gottes« (Verse 59-60). Dieser Mann
hatte eine Aufgabe. Er wollte seinen Vater begraben. Das
ist eine ehrbare Aufgabe, aber sie darf uns nicht an der
Nachfolge hindern. Der Mann sagte eigentlich: »Herr, …
mir … zuerst,« und zeigte dadurch, dass er nicht in der
Lage war, dem Herrn zu folgen.
Die Antwort des Herrn verdeutlicht einiges: »Lass die Toten
ihre Toten begraben, du aber gehe hin und verkündige
das Reich Gottes.« Es gibt also bestimmte Aufgaben, die
auch die geistlich Toten erledigen können, wie z.B. die Toten
zu begraben. Aber es gibt andere Aufgaben, die nur ein
Christ tun kann. Dazu gehört es das Reich Gottes zu verkündigen.
Wir sollten unser Leben nicht dafür verwenden,
das zu tun, was die Verlorenen tun können.


Der Abschnitt bedeutet nicht, dass ein Christ keinen weltlichen
Beruf ausüben darf. Jedoch sollte unser Beruf nicht
das große Ziel unseres Lebens sein. Wir sollten nicht leben
um zu essen, zu trinken und einzukaufen. Wir sollten
eher dafür leben, Christus bekannt zu machen, und unsere
Arbeit sollte nicht wichtiger sein. Gott hat schon längst
zugesagt, dass Er uns mit Essen und Kleidung versorgen
wird, wenn wir Sein Reich an die erste Stelle setzen (Mt
6,33). William Carrey sagte: »Meine Arbeit ist das Evangelium
zu verkündigen. Ich repariere Schuhe, um die Kosten
zu decken.«

3. Das dritte Hindernis sind familiäre oder gesellschaftliche
Bindungen. »Es sprach aber auch ein anderer: Ich will dir
nachfolgen, Herr; zuvor aber erlaube mir, Abschied zu
nehmen von denen, die in meinem Hause sind. Jesus
aber sprach zu ihm: Niemand, der seine Hand an den
Pflug gelegt hat und zurückblickt, ist geschickt zum
Reich Gottes« (61-62). Dieser Mann hat angefangen zu
pflügen, aber dann hat er sich an seine Freunde erinnert
und ist umgekehrt. Der Herr antwortete sozusagen:
»Meine Jünger sind aus härterem Holz geschnitzt
als solche Leute.«
Zu Jüngerschaft gehört also Festigkeit und Beständigkeit.
Weinende Mütter und Väter und vereinnahmende Verwandte
haben viele junge Leute davon abgehalten, dem Herrn
Jesus zu folgen. Ein törichter Rat von Freunden wie »Du
musst an Deine Zukunft denken!« hat andere gehindert.
Den jungen Gläubigen muss beigebracht werden, dass die
Ansprüche Christi wichtiger sind. Man muss sie bitten, nicht
das für echtes Christentum zu halten, was sie um sich her
sehen. Statt dessen sollen sie zum Neuen Testament gehen
um zu lernen, was es wirklich heißt, dem Herrn Jesus zu
folgen. Wir müssen ihnen zeigen: Nur wenn Ihr bereit seid
zu sterben, werdet ihr anderen Leben bringen und selber
ewigen Gewinn davontragen (Joh 12,24). Wir müssen ihnen
beibringen, von ganzem Herzen zu sagen:


Deine blutenden Hände und Füße
Gabst Du als Opfer für mich,
Jede Wunde und Träne fordert
Mein Leben als Opfer für Dich.

Aus dem Buch: ...und führte ihn zu Jesus (Eine Anleitung für das persönliche Evangelisieren) von William MacDonald

Das Wort Gottes aufnehmen und bewahren

„Er aber sprach: Ja, selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren.“ (Luk. 11:28) Dies ist eine Seligpreisung des Herrn Jesus Christus und wie wichtig ist sie gerade in der heutigen Zeit. „Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.“ (Off. 1:3) Wieder eine Seligpreisung hier in Bezug auf die Offenbarung des Herrn Jesus Christus durch Johannes, also das Wort Gottes. Was ist eigentlich mit bewahren gemeint in Bezug auf das Wort Gottes? Nun mit bewahren ist gemeint, dass Wort erstmal aufzunehmen, denn schließlich kann man nichts bewahren, was man nicht gehört oder gelesen hat. Dann ist mit bewahren gemeint, das Wort Gottes für sich in sein Herz aufzunehmen, um sich so zu stärken, es ist damit auch das Verbreiten des Wortes Gottes gemeint in Form eines Verwalters darüber, außerdem ist mit dem Bewahren des Wortes Gottes gemeint, es vor Verfälschung, jeder Art zu bewahren, um so die Entstehung von Irrlehren zu verhindern. Im Gleichnis vom Sämann finden wir Beispiele zu den ersten Punkten: Aufnehmen, bewahren im Herzen und verbreiten. Dort heißt es: „Es ging ein Sämann aus zu säen seinen Samen…“ (Luk. 8:5) Alle bekehrten Christen sind Sämänner des Wortes Gottes, überwiegend des Evangeliums. Der Sämann musste aber, um den Samen zu säen ihn vorher auch erhalten haben, sprich das Wort Gottes und das Evangelium erhalten haben, bzw. aufgenommen haben. Der Sämann hat also die ersten Punkte erfüllt, er hatte das Wort aufgenommen und verbreitet. Vom Samen, der auf das gute Land fiel heißt es: „Das aber auf dem guten Land sind die, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld.“ (Luk. 8:15) Die, die das gute Land symbolisieren, bewahren das Wort in ihren Herzen. Mit dem Wort aus dem Gleichnis hauptsächlich das Evangelium gemeint, aber es kann auch für das Wort Gottes zur Lehre stehen. Kommen wir zum nächsten Punkt, des Bewahrens, nämlich dem Schützen vor Verfälschung des Wortes Gottes und des Evangeliums. Es ist die Pflicht jedes bekehrten Christens, allen voran die Pflicht der Lehrer das Wort Gottes vor Verfälschung zu schützen und somit die Bildung von Irrlehren zu verhindern. „Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen. Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, do wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht.“ (Off. 22:18-20) Dies sind ernste Worte. Wir müssen nicht das Wort Gottes selbst im Grund verteidigen, denn es verteidigt sich selbst, aber wir müssen uns schützen vor den Irrlehren und falschen Propheten und Lehrern, die verderbliche Irrlehren einführen, aufgrund der Verfälschung des Wortes Gottes. Glaubensgeschwister, die jung im Glauben sind müssen mit dem Wort Gottes genährt und vor den Irrlehren geschützt werden. Aber auch die Glaubensgeschwister, die schon länger bekehrt sind sollten sich täglich nähren mit dem Wort Gottes zur Stärkung und Erbauung. Wir müssen jetzt noch mal das Evangelium kräftig verteilen und verbreiten, lasst uns nicht geizen mit dem Austeilen des Wortes Gottes! „Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. Darum, solange wir noch Zeit haben lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an den Glaubens Genossen.“ (Eph. 6:9-11) Und was kann man den Menschen Gutes tun, die noch nicht Glaubens Genossen sind? Ihnen das Evangelium bringen, sodass sie glauben und errettet werden. Lobet den Herrn Jesus Christus, der sich selbst als Opfer gegeben hat, für die, die ihn aufnehmen zum ewigen Leben.

Reiche und Arme (Prioritäten setzen)

„Reiche und Arme begegnen einander; der HERR hat sie alle gemacht.“ (Sprüche 22:2) Der weltliche Reichtum in Form von Ansehen, Status usw. ist ein schreckliches Ding, genauso wie der irdische Reichtum. Es ist in unseren heutigen gottlosen Ellbogengesellschaft nur noch wichtig, wie viel man auf dem Bankkonto hat, wie man aussieht, welchen Bildungsgrad man hat, oder welche Statussymbole man hat, nach Gott fragt keiner mehr. Aber dem Herrn ist es egal, wie viel Geld man hat, oder welchen Bildungsgrad man hat, wie man aussieht, oder welche Statussymbole man hat. „…Denn nicht sieht der HERR auf das, was ein Mensch sieht. Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.“ (1.Samuel 16:7) Und vom Herzen her ist die heutige Ellbogengesellschaft schlecht dran, denn das Herzen jeden Menschens ist unrein, mag er noch so fromm sein, das Herz des Menschens ohne Bekehrung ist böse. „Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung.“ (Matth. 15:19) Das Herz kann kein Mensch ergründen, doch der HERR kann es. „Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding; wer kann es ergründen? Ich, der HERR, kann das Herz ergründen und die Nieren prüfen und gebe einem jeden nach seinem Tun, nach den Früchten seiner Werke.“ (Jer. 17:9-11) Und nach seinen Werken ist jeder Mensch schuldig, ohne Bekehrung, aber das ist der heutigen gottlosen Gesellschaft egal, die Menschen werden von Tag zu Tag böser, ohne Bekehrung, der Humanismus, dem viele vertrauen funktioniert nicht. Es ist auch tragisch, dass diese weltliche Ansicht, die den Reichtum dieser Welt fokussiert mehr Einzug in die christlichen Kreise erhält. Was streben wir nach dem Reichtum dieser Welt? Er ist doch so nichtig! Lasst uns unser Geld richtig einsetzen, geben wir es doch, wir können es zur Verbreitung des Evangeliums und um unseren verfolgten Brüdern und Schwestern im Glauben und Israel zu helfen geben. „Ich meine aber dies: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen. Ein jeder, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.“ (2.Kor. 9:6-8) Lasst uns richtige Prioritäten setzen, denn die Entrückung wird bald stattfinden, der Krieg im Nahen Osten wird bald beginnen. Israel wittert seine Chance und wird sie, so denke ich auch bald einsetzen. Also setzt die richtigen Prioritäten! Erhebt euch nicht über Ärmere, denkt daran, dass der Herr Jesus Christus auch für uns arm wurde auf Erden! „Wer zugrunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall.“ (Sprüche 16:18) Erbarmt euch der Armen! „Wer sich des Armen erbarmt, der leiht dem HERRN und der wird ihm vergelten, was er Gutes getan hat.“ (Sprüche 19:17) Erbarmt euch auch den geistlich Armen Menschen, die noch nie das Evangelium gehört haben, investieren Sie Zeit, um beispielsweise Traktate zu verteilen. Setzt richtige Prioritäten! Maranatha!  Hier können Sie spenden und/oder Traktate bestellen:  VdHS , Herold, Nimm und Lies ,   Missionswerk Werner Heukelbach , Missionswerk Die Bruderhand , Missionswerk Mitternachtsruf oder bestellen Sie Plakate: christlicher Plakatdienst

Alles deutet auf Christus Teil 5: Prophezeiungen für Christus im Alten Testament

Seine Menschwerdung; Jungfrauengeburt

 

„Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist." (Micha 5:1) „Darum wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau2 ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel." „Als Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes…" (Matth. 2:1) „Die Geburt Jesu Christi geschah aber so: Als Maria, seine Mutter, dem Josef vertraut war, fand es sich, ehe er sie heimholte, dass sie schwanger war von dem Heiligen Geist." (Matth. 1:18)

 

Der Stamm aus dem der Herr Jesus Christus kam: Juda.

 

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"Es wird das Zepter nicht von Juda weichen noch der Stab des Herrschers von seinen Füßen, bis dass der Held komme, und ihm werden die Völker anhangen." (1.Mose 49:10) "Denn es ist ja offenbar, dass unser Herr aus Juda hervorgegangen ist, zu welchem Stamm Mose nichts gesagt hat vom Priestertum." (Hebr. 7:14) "Und einer der Ältesten sprach zu mir: Weine nicht! Siehe es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel und der Stamm Davids, aufzutun das Buch und seine Siegel." (Off. 5:5)

 

Das Töten der Kinder durch Herodes nach Jesu Geburt.

 

"So spricht der HERR: Man hört Klagegeschrei und bittres Weinen in Rama (Bethlehem): Rahel weint über ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen über ihre Kinder; denn es ist aus mit ihnen." (Jer. 31:15) "Herodes nun sah, dass er von den Weisen betrogen war, wurde er sehr zornig und schickte aus und ließ alle Kinder in Bethlehem töten und in der ganzen Gegend, die zweijährig und darunter waren, nach der Zeit, die er von den Weisen genau erkundet hatte." (Matth. 2:16)

 

Die Flucht nach Ägypten (als Kind)

 

"Als Israel jung war, hatte ich ihn lieb und rief ihn, meinen Sohn, aus Ägypten;" (Hos. 11:1) "Da stand er auf und nahm das Kindlein und seine Mutter mit sich bei Nacht und entwich nach Ägypten" (Matth. 2:14)

 

Prophezeiungen über seinen Dienst in Galiäa und am Jordan

 

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Doch es wird nicht dunkel bleiben über denen, die in Angst sind. Hat er in früherer Zeit in Schmach gebracht das Land Sebulon und das Land Naftali, so wird er hernach zu Ehren bringen den Weg am Meer, das Land jenseits des Jordans, das Galiläa der Heiden. Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. Du weckst lauten Jubel, du machst groß die Freude. Vor dir wird man sich freuen, wie man sich freut in der Ernte, wie man fröhlich ist, wenn man Beute austeilt." (Jes. 8:23-9:2) "Als nun Jesus hörte, daß Johannes gefangengesetzt worden war, zog er sich nach Galiläa zurück. Und er verließ Nazareth, kam und wohnte in Kapernaum, das am See liegt im Gebiet von Sebulon und Naftali..." (Matth. 4:12-14)

 

Von den Juden abgelehnt und verachtet

 

"Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, daß man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet." (Jes. 53:3) "Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf." (Joh. 1:11)

 

Prophezeiungen über seinen Geist, seine Weisheit, sein gerechtes richten, die Wahrhaftigkeit seiner Worte

 

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Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN. Und Wohlgefallen wird er haben an der Furcht des HERRN. Er wird nicht richten nach dem, was seine Augen sehen, noch Urteil sprechen nach dem, was seine Ohren hören, sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande, und er wird mit dem Stabe seines Mundes den Gewalttätigen schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten." (Jes. 11:2-4) "Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen." (Luk. 2:52) "Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald heruaf aus dem Waasser. Und siehe, da tat sich der Himmel auf und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren un über sich kommen. Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe." (Math. 3:16,17) "Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß hieß: Treu und Wahrhaftig und er richtete und kämpft mit Gerechtigkeit." (Off. 19:11)

 

Der Einzug in Jerusalem auf einem Eselfüllen

 

"Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf einem Füllen der Eselin." (Sach. 9:9) "Jesus aber fand einen jungen Esel und ritt darauf..." (Joh. 12:14)

 

Das Todesjahr Jesu

 

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So wisse nun und gib acht: Von der Zeit an, als das Wort erging, Jerusalem werde wiederaufgebaut werden, bis ein Gesalbter, ein Fürst, kommt, sind es sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen lang wird es wieder aufgebaut sein mit Plätzen und Gräben, wiewohl in kummervoller Zeit. Und nach den zweiundsechzig Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden und nicht mehr sein." (Daniel 9:25,26) Dieses Prophezieung fällt auf das Jahr 31 n.Chr., in dem der Gesalbte (Christus) ausgerottet, gekreuzigt wurde.

 

Verrat durch seinen Jünger Judas Iskariot

 

"Auch mein Freund, dem ich vertraute, der mein Brot aß, tritt mich mit Füßen." (Psalm 41:10) "Und Judas Iskariot, einer von den Zwölfen, ging hin zu den Hohenpriestern, daß er ihn an sie verriete." (Mark. 14:10)

 

Verraten für dreißig Silberlinge

 

"Und ich sprach zu ihnen: Gefällt's euch, so gebt her meinen Lohn; wenn nicht, so laßt's bleiben. Und sie wogen mir den Lohn dar, dreißig Silberstücke." (Sach. 11:12) "Da von den Zwölf, mit Namen Judas Iskariot, hin zu den Hohenproestern und sprach: Was wollt ihr mir geben? Ich will ihn euch verraten. Und sie boten ihm dreißig Silberlinge." (Matth. 26:14-17)

 

Seine Schweigsamkeit beim Prozess

 

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Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf." (Jes. 53:7) "Und der Hohepriester stand auf und sprach zu ihm: Antwortest du nichts auf das, was diese gegen dich bezeugen? Aber Jesus schwieg still." (Matth. 26:62,63)

 

Kreuzigung mit den Übeltätern

 

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Darum will ich ihm die Vielen zur Beute geben, und er soll die Starken zum Raube haben, dafür daß er sein Leben in den Tod gegeben hat und den Übeltätern gleichgerechnet ist und er die Sünde der Vielen getragen hat und für die Übeltäter gebeten." (Jes. 53:12) "Und da wurden zwei Räuber mit ihm gekreuzigt, einer zur Rechten und einer zur Linken." (Matth. 27:38)

 

Essig und Galle zu trinken

 

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Sie geben mir Galle zu essen und Essig zu trinken für meinen Durst." (Psalm 69:22) "Da stand ein Gefäß voll Essig. Sie aber füllten einen Schwamm mit Essig und steckten ihn auf ein Ysoprohr und hielten es ihm an den Mund." (Joh. 19::29) "Und als sie an die Stätte kam mit Namen Golgatha, das heißt: Schädelstätte, gaben sie ihm Wein zu trinken mit Galle vermischt; und als er es schmeckte, wollte er nicht trinken." (Matth. 27:33-25)

 

Auf einer Seite von einem Spieß durchbohrt

 

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Aber über das Haus David und über die Bürger Jerusalems will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets. Und sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben, und sie werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und werden sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um den Erstgeborenen." (Sach 12:11) "Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht; sondern einer der Soldaten stieß mit dem Speer in seine Seite und sogleich kam Blut und Wasser heraus." (Joh. 19:33-35) "Siehe, er kommt mit den Wolken und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen." (Off. 1:7)

 

Teilung seiner Kleider und das Losen darum

 

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Sie teilen meine Kleider unter sich und werfen das Los um mein Gewand." (Psalm 22:19) "Und sie kreuzigten ihn. Und sie teilten seine Kleider und warfen das Los, wer was bekommen solle." (Mark. 15:24)

 

Seine Beine wurden nicht gebrochen in Bezug darauf, dass dem Passalamm die Beine auch nicht gebrochen werden darf, Christus ist unser Passalamm.

 

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Er bewahrt ihm alle seine Gebeine, daß nicht eines zerbrochen wird." (Psalm 34: 21) "Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht; sondern einer der Soldaten stieß mit dem Speer in seine Seite und sogleich kam Blut und Wasser heraus." (Joh. 19:33-35)

 

Die Auferstehung des Herrn Jesus Christus

 

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Denn du wirst mich nicht dem Tode überlassen und nicht zugeben, dass dein Heiliger verwese." (Psalm 16:10) "Und siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Und sie traten zu ihm und umfaßten seine Füße und fielen vor ihm nieder." (Matth. 28:9)"Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat..." (Matth. 28:6-7)
 

Dies sind nur einige Beispiele, der bekanntesten Prophezeiungen über den Herr Jesus Christus. Wenn man diese Prophezeiungen (und noch die vielen Anderen) zusammen mit den Ereignissen, die auf ihn deuteten, wie das Kommen des Mannas und des Wasser aus dem Felsen, aber auch mit den Dingen, wie die Arche oder die Stiftshütte betrachtet wird einem klar, dass der Herr Jesus Christus der Messias ist. Es gibt natürlich noch mehr Hinweise und Prophezeiungen im Alten Testament für Christus. Ich empfehle jeden auch das Alte Testament intensiv zu studieren, zur Anregung dazu war dies Artikelreihe auch gedacht. Maranatha!

Treu im Dienst bleiben bis zum Ende

"Denn alle Schrift, von Gott eingegeben ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch vollkommen sei zu jedem guten Werk geschickt." (2.Timo. 3:16,17) Viele Christen haben diese Textstelle wohl überlesen oder nie entdeckt, denn der Abfall von der Bibel und von der auf die Bibel bezogenen Lehre nimmt zu, was für mich ein klares Endzeitzeichen ist. "Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren." (2.Timo. 4:3-5) Die Bibel, das Wort Gottes gibt Kraft und spendet Trost, wie kann man dies nur ignorieren, wie kann man die Bibel als überholt ansehen? Wie kann man denn das Wort des Schöpfers dieser Erde als überholt ansehen? Viele der heutigen Christen sind Analphabeten in Bezug auf das Kennen der heiligen Schrift, Gott sei es gedankt, dass es auch viele Christen gibt die sich gut in der heiligen Schrift auskennen und dadurch Kraft sammeln. Gottes Wort ist kostbarer als Gold! Sagte der Herr Jesus Christus nicht selbst: "Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen." (Matth. 24:35), wie kann man es dann als altmodisch und sogar als falsch bezeichnen? Es ist ein großer Fehler, eine Torheit, das Wort Gottes als altmodisch, oder falsch zu bezeichnen, es ist ebenfalls eine Torheit, das Versprechen des Herrn Jesus Christus, seine Gemeinde zu sich zu holen als falsch abzustempeln. "Denn des HEERN Wort ist wahrhaftig und was er zusagt, dass hält er gewiss." (Psalm 33:4) Das Wort Gottes ist eine Lichtquelle, man sollte die Wege, die man geht stets mit der Bibel prüfen. Wir müssen zum Herrn Jesus Christus sagen können: "Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege." (Psalm 119:105) Gerade jetzt, wo sich die Endzeitereignisse überschlagen ist es wichtig, sich Zeit zum Bibellesen zu nehmen, um so Kraft zu tanken. Wir dürfen jetzt nicht unsere Pflichten vernachlässigen, eine Pflicht ist das Bibellesen. Wir müssen die geistliche Waffenrüstung immer an haben, denn es draußen schon ziemlich rau geworden und die geistlichen Angriffe des Satans nehmen zu. Ein wichtiger Teil der geistlichen Waffenrüstung ist das Schwert des Geistes, das Wort Gottes. "So steht nun fest umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit und an den Beinen gestiefelt bereit einzutreten für das Evangelium des Friedens. Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes." (Eph. 6:14-18) Man muss wachsam sein und allezeit bereit, angetan mit der geistlichen Waffenrüstung. Wir sind wie Soldaten im Feindesland, kein Soldat wäre so töricht mitten im Feindesland seine Ausrüstung abzulegen. Kein Soldat im Feindesland wäre so töricht, ohne Ausrüstung, ja ohne seine Waffe einfach durch die Strassen zu ziehen. Wir dürfen unser geistliches Schwert auch nicht einfach ablegen, wie sollten wir uns sonst wehren, wenn der Feind Satan uns angreift? Da kommen wir auch schon zum nächsten Punkt, was machen wir denn mit dem Wort Gottes? Wenn wir es für uns behalten würden, wäre dies ja töricht und wir würden dem bösen Knecht aus dem Gleichnis von den anvertrauten Zentnern gleichen. Man muss es weiterreichen, es ist nicht so, dass jeder von uns ein vollzeitlicher Lehrer des Wortes ist, aber man kann doch einem suchenden Menschen ein Neues Testament schenken, so gibt man das Wort Gottes auch weiter. Wir sollten alle mehr tun, um das Evangelium zu verbreiten, nicht jeder ist soll als Missionar nach Schwarzafrika oder sonst wo hinreisen, aber man sollte doch zumindest in seinem Umfeld das Evangelium verbreiten, die USA, Deutschland, die Schweiz usw. sind längst keine christlichen Länder mehr, es ist tragisch, aber wahr. Ein Ansporn für mich, um das Evangelium zu verbreiten ist immer die Vorstellung, wie herrlich es sein wird, wenn ich nach der Entrückung jemanden treffe, der sich bekehrt hat, weil ich ihm das Evangelium gebracht habe. Wir wissen doch, was für schreckliche Dinge bald nach der Entrückung auf die Erde zu kommen, also lasst uns doch noch mehr arbeiten, um möglichst viele Menschen zum heilsbringenden Glauben an den Herrn Jesus Christus zu führen. Ein wichtiger Punkt, der heute auch sehr vernachlässigt wird ist das Gebet, obwohl es doch so wichtig ist. Wir dürfen nicht nachlässig mit dem Bibellesen, der Verbreitung des Evangeliums und dem Gebet umgehen, es ist einfach zu wichtig in der Endzeit. "Wachet, steht im Glauben, seid mutig und seid stark! Alle eure Dinge lasst in Liebe geschehen!" (1.Kor. 16:13-15) Maranatha!

 

 

 

Reden und Schweigen

"Ich sage euch aber, dass die Menschen Rechenschaft geben müssen am Tage des Gerichts von jedem nichtsnutzigen Wort, das sie geredet haben." (Matth. 12:36) Wir sind zwar vom großem Gericht befreit, doch sollte uns diese Textstelle zu denken geben, wie viel Wert haben die Worte, die wir reden, werden Gott und sein Sohn Jesus Christus dadurch gelobt, oder nicht? Manchmal sollte man lieber schweigen, wenn man nichts wirklich Wertvolles sagen will. "Wo viele Worte sind, da geht es ohne Sünde nicht ab; wer aber seine Lippen im Zaum hält, ist klug." (Sprüche 10:19) Ich will damit nicht sagen, dass wir allezeit schweigen sollten. Es gilt zu überlegen, wann es sinnvoll ist etwas zu sagen und wann nicht. Man muss seine Gabe des Redens richtig einsetzen, zur Verbreitung des Evangeliums, zum Loben Gottes, zum Gebet, zur Stärkung anderer usw. Man sollte seine Gabe des Redens nicht einsetzen zum Lästern, verleugnen, betrügen, lügen usw. Lasst uns unsere Gabe des Redens weise einsetzen und in manchen Situation lieber schweigen. Lasst uns nicht an gottlosen Geschwätzt teil haben, sondern lieber schweigen. Die Zunge hat viel Macht und die gottlosen Menschen setzen sie zur Verleugnung des wahren Gottes ein. "Die Toren sprechen in ihrem Herzen: >Es ist kein Gott.< Sie taugen nichts; ihr Treiben ist ein Gräuel; da ist keiner, der Gutes tut." (Psalm 14:1) Was für ein noch größerer Gräuel ist es, wenn die gottlosen Menschen, nicht mehr nur in ihrem Herzen sprechen: >Es ist kein Gott.<, sondern es so frei heraus sprechen und so viele Menschen in den Abgrund des Unglaubens reißen, was heute oft der Fall ist? Es ist heute so, dass die Gabe des Redens missbraucht wird von den gottlosen Menschen. "Einer redet mit dem andern Lug und Trug, sie heucheln und reden aus zwiespältigen Herzen." (Psalm 12:3) So ist es in der Endzeit, in der wir uns befinden. "Wenn wir den Pferden den Zaum ins Maul legen, damit sie uns gehorchen, so lenken wir ihren ganzen Leib. Siehe, auch die Schiffe, obwohl sie so groß sind und von starken Winden getrieben werden, werden sie doch gelenkt mit einem kleinen Ruder, wohin der will, der es führt. So ist auch die Zunge ein kleines Glied und richtet große Dinge an. Siehe, ein kleines Feuer, welch einen Wald zündet's an! Auch die Zunge ist ein Feuer, eine Welt voll Ungerechtigkeit. So ist die Zunge unter unsern Gliedern: sie befleckt den ganzen Leib und zündet die ganze Welt an und ist selbst von der Hölle entzündet. Denn jede Art von Tieren und Vögeln und Schlangen und Seetieren wird gezähmt und ist gezähmt vom Menschen, aber die Zunge kann kein Mensch zähmen, das unruhige Übel, voll tödlichen Giftes. Mit ihr loben wir den Herrn und Vater, und mit ihr fluchen wir den Menschen, die nach dem Bilde Gottes gemacht sind. Aus "einem" Munde kommt Loben und Fluchen. Das soll nicht so sein, liebe Brüder. Lässt auch die Quelle aus "einem" Loch süßes und bitteres Wasser fließen? Kann auch, liebe Brüder, ein Feigenbaum Oliven oder ein Weinstock Feigen tragen? So kann auch eine salzige Quelle nicht süßes Wasser geben." (Jak. 3:3-13) Lasst uns unsere Zungen kontrollieren und zum Lobe Gottes einsetzen! Lasst uns unsere Zungen kontrollieren und zum Lobe Christi einsetzen! Lasst uns in den angebrachten Momenten lieber schweigen!

 

Alles deutet auf Christus Teil 4: Die Stiftshütte

Die Stiftshütte war die Wohnstädte Gottes inmitten seines Volkes. „Da bedeckte die Wolke die Stiftshütte und die Herrlichkeit des HERRN erfüllte die Wohnung.“ (2.Mose 40:34) Die Stiftshütte war ein Zeichen der Gegenwart Gottes unter den Israeliten, erkennbar an der Wolken und Feuersäule, die auf der Stiftshütte ruhte. „Und an dem Tage, da die Wohnung aufgerichtet wurde, bedeckte eine Wolke die Wohnung, die Hütte des Gesetzes und vom Abend bis zum Morgen stand sie über der Wohnung wie ein feuriger Schein.“ (4.Mose 9:15) Die Stiftshütte war ein Ort der Opfergaben des Volkes. Die Stiftshütte war ein Zelt der Zusammenkunft, wo die Kinder Israels in Gottes Gegenwart kamen. Die Stiftshütte war ein Vorabbild der wahren Stiftshütte, Christus und der himmlischen Stiftshütte. „Christus aber ist gekommen als ein Hohepriester der zukünftigen Güter durch die größere und vollkommenere Stiftshütte, die nicht mit Händen gemacht ist, das ist: die nicht von dieser Schöpfung ist.“ (Hebr. 9:11) Kommen wir nun zu den Bedeutungen der einzelnen Geräte und Abschnitte der Stiftshütte, die auf Christus deuten: Das Tor zum Vorhof. „Und in dem Tor des Vorhofes soll eine Decke sein, zwanzig Ellen breit, gewirkt aus blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter feiner Leinwand, dazu vier Säulen auf ihren vier Füßen.“ (2.Mose 27:16) „Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht wird er selig werden…“ (Joh. 10:9) Der Eingang ist schmal. „Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt und wenige sind es, die ihn finden!“ (Matth. 7:14) Der Brandopferaltar. „Du sollst einen Altar machen aus Akazienholz, fünf Ellen lang und breit, dass er viereckig sei und drei Ellen hoch.“ (2.Mose 27:1) Der Herr Jesus Christus ist unser Opferlamm. „um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!“ (Hebr. 9:14) „Denn Christus ist nicht eingegangen in das Heiligtum, das mit Händen gemacht und nur ein Abbild des wahren Heiligtums ist, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor dem Angesicht Gottes zu erscheinen; auch nicht, um sich oftmals zu opfern, wie der Hohepriester alle Jahre mit fremdem Blut in das Heiligtum geht; sonst hätte er oft leiden müssen vom Anfang der Welt an. Nun aber, am Ende der Welt, ist er ein für alle Mal erschienen, durch sein eigenes Opfer die Sünde aufzuheben.“ (Hebr. 9:24-27) „… der unsre Sünde selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden.“ (1.Petr. 2:24) Das Waschbecken (Reinigungsbecken) zur Reinigung für die Priester ist ein Bild für die reinigende Wirkung des Wortes Gottes an den Seinen. „Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht;“ (1.Petr. 2:9) „Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei und keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei.“ (Eph. 5:26-28) Der Schaubrottisch. „Und du sollst auf den Tisch allezeit Schaubrote legen vor mein Angesicht.“ (2.Mose 25:30) Der Herr Jesus Christus ist das Brot des Lebens. „Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“ (Joh. 6: 33-35) „Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. Und dieses Brot ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt.“ (Joh. 6:51) Der Leuchter. „Du sollst auch einen Leuchter aus feinem Golde machen, Fuß und Schaft in getriebener Arbeit, mit Kelchen, Knäufen und Blumen. Sechs Arme sollen von dem Leuchter nach beiden Seiten ausgehen, nach jeder Seite drei Arme.“ (2. Mose 25:30) Der Herr Jesus Christus ist das Licht der Welt. „Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh. 8:12) „Ist nun aber unser Evangelium verdeckt, so ist’s denen verdeckt, die verloren werden, den Ungläubigen, denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, dass sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes. Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesus Christus, dass er der Herr ist, wir aber eure Knechte um Jesu willen. Denn Gott, der sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass durch uns entstünde die Erleuchtung zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.“ (2. Kor. 4:3-7) „Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter und mitten unter den Leuchtern einen, der war einem Menschensohn gleich, angetan mit einem langen Gewand und gegürtet um die Brust mit einem goldenen Gürtel.“ (Off. 1:12-14) Der Räucheraltar. „Du sollst auch einen Räucheraltar machen aus Akazienholz…“ (2.Mose 30:1) Der Räucheraltar ist ein Bild der Anbetung. „Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.“ (Joh. 4:24) „Und ein anderer Engel kam und trat an den Altar und hatte ein goldenes Räuchergefäß; und ihm wurde viel Räucherwerk gegeben, dass er es darbringe mit den Gebeten aller Heiligen auf dem goldenen Altar vor dem Thron. Und der Rauch des Räucherwerks stieg mit den Gebeten der Heiligen von der Hand des Engels hinauf vor Gott.“ (Off. 8:3-5) Der Gnadenthron. „Du sollst auch einen Gnadenthron machen aus feinem Golde; zwei und eine halbe Elle soll seine Länge sein und anderthalb Ellen seine Breite.“ (2.Mose 25, 17) Die Gemeinschaft mit Gott basiert auf dem vollbrachten Erlösungswerk des Herrn Jesus Christus. „Und er ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.“ (1.Joh. 2:2) „Darum lasst uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben.“ (Hebr. 4:16) Kommen Sie heute zum Herrn Jesus Christus, falls Sie es noch nicht getan haben, kehren Sie um von ihren sündigen Wegen! Dies war nur ein kurzer Einblick in das Thema Stiftshütte zum Vertiefen dieses Themas empfehle ich: Die Bücher: Das Heiligtum Gottes in der Wüste Sinai , Die Symbolik der Stiftshütte 

Alles deutet auf Christus Teil 3: Das Wasser aus dem Felsen

"Und die ganze Gemeinde der Israeliten zog aus der Wüste Sin weiter ihre Tagesreisen, wie ihnen der HERR befahl, und sie lagerten sich in Refidim. Da hatte das Volk kein Wasser zu trinken. Und sie haderten mit Mose und sprachen: Gib uns Wasser, dass wir trinken. Mose sprach zu ihnen: Was hadert ihr mit mir? Warum versucht ihr den HERRN? Als aber dort das Volk nach Wasser dürstete, murrten sie wider Mose und sprachen: Warum hast du uns aus Ägypten ziehen lassen, dass du uns, unsere Kinder und unser Vieh vor Durst sterben läst? Mose schrei zum HERRN und sprach: Was soll ich mit dem Volk tun? Es fehlt nicht viel, so werden sie mich noch steinigen. Der HERR sprach zu ihm: Tritt hin vor das Volk und nimm einige Älteste Israels mit dir und nimm dienen Stab in die Hand, mit dem du den Nil schlugst und geh hin. Siehe ich will dort vor dir stehen auf dem Felsen, am Horeb. Da sollst du an den Felsen schlagen, so wird Wasser herauslaufen, dass das Volk trinke. Und Mose tat so vor den Augen der Ältesten von Israel." (2.Mose 17:1-7) Die Gemeinde der Israeliten war in der Wüste, so wie die Welt geistlich auch eine Wüste ist, die kein Wasser bietet, nur einige Halluzinationen, die vorgaukeln den Durst zu stillen, nämlich Reichtum, weltliche Dinge, die Spaß machen sollen etc. und Sünde. Das Wasser ist für das Überleben des Menschen notwendig, während man ohne Essen einige Wochen überleben kann, so stirbt man doch nach wenigen Tagen ohne Wasser. Aber auch für das geistliche Überleben braucht man Wasser, nämlich das Wasser des Heiligen Geistes. Jeder Mensch ist geistlich gesehen ohne Wiedergeburt und dadurch das Erfüllen mit dem Heiligen Geist am Verdursten. Es gibt jetzt einige gottlosen Menschen, die meinen sie könnten ihren geistlichen Durst mit vielen Sünden und Ausschweifungen stillen, dem ist nicht so, stattdessen gleichen sie einem Schiffbrüchigen im Meer, der anfängt vor Durst das Salzwasser zu trinken, was dazu führt, das er noch schneller qualvoller stirbt. Gott selbst führte die Israeliten in diese Lage, so wie einst auch als sie hungerten und er ihnen das Manna gab, siehe hierzu auch den Artikel Alles deutet auf Christus Teil 1: Das Manna. Er führte sie in diese Lage, damit sie erkennen, das sie abhängig von ihm sind, damit sie ihre Hoffnung auf den HERRN setzen, damit sie sich demütigen und den HERRN fürchten, damit sie Gott aus dieser Lage führt und sie ihn so zu loben lernen und seine Macht erkennen. Das Volk hingegen murrte wider Mose und haderten wider ihm, sie forderten Unmögliches von ihm, denn ein Vertreter des Gesetzes kann das Verlangen der Seele nicht stillen. "Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sag euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das Brot vom Himmel." (Joh. 6:32) Wie Mose nicht das Manna, das Brot vom Himmel gab, so gab er auch nicht das Wasser aus dem Felsen, sondern Gott gab es und gibt es. Sie haderten nicht nur mit Mose, sondern versuchten Gott und zeigten so ihr hartes ungläubiges Herz. "Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding; wer kann es ergründen? Ich, der HERR kann das Herz ergründen und die Nieren prüfen und gebe einem jedem nach seinem Tun, nach den Früchten seiner Werke." (Jer. 17:9-11) So ergründete der HERR die verstockten Herzen der Gemeinde der Israeliten. Mose nahm die Beleidigungen des Volkes hin und schrei zum HERRN, der sein schreien erhörte. "Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist." (Jak. 5:16a). Der Fels, der geschlagen wurde deutet auf Christus, er ist der Felsen des Heils. "Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben durch den wir sollen selig werden." (Apg. 4:12) Christus ist der Felsen der Ewigkeit. "Darum verlasst euch auf dem HERRN immerdar, denn Gott der HERR ist ein Fels ewiglich." (Jes. 26:4) Christus ist ein Fels der Zuflucht. Schon König David schrieb: "Denn du bist mein Fels und meine Burg, und um deines Namens willen wollest du mich leiten." (Psalm 31:4) "Aber der HERR ist mein Schutz, mein Gott ist der Hort meiner Zuversicht." (Psalm 94:22). Christus ist der Fels der geschlagen wurde. "Er öffnete den Felsen, da flossen Wasser heraus, dass Bäche liefen in der dürren Wüste." (Psalm 105:41) Christus wurde für uns geschlagen, für uns hat er gelitten, um unseren Durst, nach dem ewigen Leben und dem Heiligen Geist zu stillen, er starb für uns. "Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünden willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten und durch seine Wunden sind wir heil geworden." (Jes. 53:4-6) Der Strom des Wassers ist ein Bild für den Heiligen Geist, der dem Gläubigen aufgrund des Opfers Christi geschenkt wird. Dieser Strom des Heiligen Geistes ist mächtig und reicht aus, für alle, die von ihm nehmen wollen. "Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst." (Off. 22:17) Er ist kostenlos, zugänglich und lebendig. "Jesus antwortet und sprach zu ihr: Wenn du erkenntest die Gabe Gottes und wer der ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, du bätest ihn und er gäbe dir lebendiges Wasser." (Joh. 4:10) Haben Sie auch schon von diesem Wasser, den Heiligen Geist getrunken, glauben Sie schon an den geschlagenen, aber jetzt wieder aufgerichteten und starken Felsen, der da ist der Herr Jesus Christus? Wenn nicht kommen Sie im Gebet zum Herrn Jesus Christus und glauben Sie an ihn und sein vollbrachtes Erlösungswerk, tun Sie es doch sofort, denn Sie wissen nicht, wie viel Zeit Sie noch haben.

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Helfen auch Sie bei der Verbreitung des Evangeliums: VdHS , Herold, Nimm und Lies ,   Missionswerk Werner Heukelbach , Missionswerk Die Bruderhand , Missionswerk Mitternachtsruf

Alles deutet auf Christus Teil 2: Die Arche

Der Zustand der Menschen zur Zeit der Flut war schlecht, nicht gesundheitlich schlecht, sondern geistlich schlecht, die Bosheit nahm überhand, genauso, wie es zurzeit geschieht. "Als der HERR sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzen nur böse war immerdar,..." (1.Mose 6:5) "Aber die Erde war verderbt vor Gottes Augen und voller Frevel. Das sah Gott auf die Erde und siehe, sie war verderbt; denn alles Fleisch hatte seinen Weg verderbt auf Erden." (1.Mose 6:11-13). Die böse Natur des Menschen kam immer mehr zu Vorschein, wie es heute auch wieder der Fall ist und noch stärker werden wird. "Und er sprach: Was aus dem Menschen herauskommt, das macht den Menschen unrein; denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen heraus böse Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Missgunst, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. Alle diese bösen Dinge kommen von innen heraus und machen den Menschen unrein." (Mark. 7:20-24) Dieses böse Trachten des Herzens lebten die Menschen voll aus, so wie es heute wieder der Fall ist und noch stärker zunehmen wird. "Aber sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer." (Psalm 14:3) "Denn es ist kein Mensch, so gerecht auf Erden, dass er nur Gutes tue und nicht sündige." (Pred. 7:20) Die Menschen damals zur Noahs Zeit waren geistlich gesehen hoffnungslos und hilflos. Denn gottlosen Menschen geht es heute genauso. Gott warnte die Menschen damals zur Zeit Noahs vor der Flut, durch Noah, so wie er die gottlosen Menschen heute durch die bekehrten Christen und die Endzeitzeichen warnt. Gott bereitete aber auch einen Weg zur Rettung: die Arche, die ein Hinweis auf Christus ist. Die Arche war notwendig zur Rettung, aufgrund des falschen Verhaltens des Menschens und dem kommenden Gerichts. "Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben." (Röm 5:12) "Wie nun durch die Sünde des Einen Verdammnis über alle Menschen gekommen ist, so ist auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung gekommen, die zum Leben führt." (Röm 5:18) Aus Gottes Gnaden entspringt der Paln zur Rettung (Arche, Christus). "Aber Noah fand Gnade vor dem HERRN." (1.Mose 6:8) "Mache dir einen Kasten von Tannenholz und mache Kammern darin und verpiche ihn mit Pech ihnen und außen." (1.Mose 6:14) Gott gab Noah einen detaillierten Plan für die Arche, es war Gottes Plan nicht Noahs Plan. Es geht noch weiter mit der Beschreibung der Arche in 1.Mose 6:14-17. "Denn Gott hat uns wissen lassen das Geheimnis seines Willens nach seinem Ratschluss, den er zuvor in Christus gefasst hatte, um ihn auszuführen, wenn die Zeit erfüllt wäre, dass alles zusammengefasst würde in Christus, was im Himmel und auf Erden ist." (Eph. 1:9-11) Es gab damals nur einen Weg zur Errettung, nämlich die Tür zur Arche. "Ich bin die Tür, wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein und ausgehen und Weide finden." (Joh. 10:9) Die Rettung (Arche, Christis´ Werk) war ein vollkommenes Werk, denn es entsprang von Gott. "Und Noah tat alles, was ihm Gott gebot." (1.Mose 6:22) "Ich habe dich verherrlicht auf Erden und das Werk vollendet, das du mir gegeben hast, damit ich es tue." (Joh. 17:4) Die Arche rettete alle, die sich ihr anvertrauten, aber nicht die, die über Noah und die Arche spotteten, so ist es auch mit Christus. Gott forderte auf hinein zu gehen in die Arche. "Und der HERR sprach zu Noah: Geh in die Arche, du und dein ganzes Haus; denn dich habe ich gerecht erfunden vor mir zu dieser Zeit." (1.Mose 7:1) "Kommt her zu mit, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken." (Matth. 11:28) Und die Folge der Annahme der Arche war Rettung und die Folge der Annahme von Christus ist Rettung und Gerechtigkeit, wodurch? Durch Glauben! "Da wir nun gerecht geworden sind durch Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus." (Röm 5:1) Nach dem alle, die sollten in die Arche gekommen waren begann, das Gereicht Gottes. "Und er ging in die Arche mit seinen Söhnen, seiner Frau und den Frauen seiner Söhne vor den Wassern der Sintflut." (1.Mose 7:7) "Ich will euch liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhelen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist;" (Röm 11:25) Es gab damals nur zwei Gruppen von Menschen, genauso, wie heute. Die, die in der Arche waren und die, die das nicht waren. Die, die in Christus sind und die, die das nicht sind. "Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten; in seiner Liebe hat er uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens, zum Lob seiner herrlichen Gnade, mit der er uns begnadet hat in dem Geliebten. In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade, die er uns reichlich hat widerfahren lassen in aller Weisheit und Klugheit. Denn Gott hat uns wissen lassen das Geheimnis seines Willens nach seinem Ratschluss, den er zuvor in Christus gefasst hatte, um ihn auszuführen, wenn die Zeit erfüllt wäre, dass alles zusammengefasst würde in Christus, was im Himmel und auf Erden ist. In ihm sind wir auch zu Erben eingesetzt worden, die wir dazu vorherbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Ratschluss seines Willens; damit wir etwas seien zum Lob seiner Herrlichkeit, die wir zuvor auf Christus gehofft haben. In ihm seid auch ihr, die ihr das Wort der Wahrheit gehört habt, nämlich das Evangelium von eurer Seligkeit - in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist, der verheißen ist, welcher ist das Unterpfand unsres Erbes, zu unsrer Erlösung, dass wir sein Eigentum würden zum Lob seiner Herrlichkeit." (Eph. 1:3-15)

So gibt es auch heute nur zwei Gruppen von Menschen, die die errettet werde durch Glauben an den Herrn Jesus Christus und die, die verloren gehen, weil sie nicht geglaubt haben. Sind Sie in Gottes "Arche"? Sind Sie in Christus Jesus? Wenn nicht, dann tun Sie Buße und kommen SIe zum Herrn Jesus Christus!

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Zum Schluss noch ein kleiner Einschub:Ich habe den Zeitpunkt für diese Artikelreihe vielleicht schlecht gewählt, da mein Hauptanliegen jetzt in der letzten Zeit sein sollte, euch zu stärken, dennoch will ich diese Artikelreihe fortführen und euch gleichzeitig stärken, weshalb ich einige Artikel mit anderen Themen zwischen den einzelenen Artikel dieser Artikelreihe einfügen werde. Nun bleibt stark im Glauben an den Herrn Jesus Christus, der uns allezeit stärkt und umsorgt! Vertraut auf ihn, denn er gibt euch den Sieg auch in den vielen Kämpfen, die wir zur Zeit kämpfen. Gedenkt daran, dass wir den großen Sieg schon in Christus haben, der Herr Jesus Christus hat diesen Sieg am Kreuz von Golgatha, in der Auferstehung und in der Himmelfahrt erkämpft, lobet ihn dafür!

 

Elam und das Atomprogramm

Nicht bloss Israel, auch arabische Länder im Nahen Osten haben Angst vor einer möglichen und immer konkreter werdenden Atommacht Iran. Ebenso fürchten die meisten grossen Staaten in der UNO das freche Vorgehen des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad. Er könnte unberechenbar reagieren und noch dreister werden; damit stünde die ganze Welt in Gefahr. So spricht man bereits vom «Ernstfall im Iran» oder einer «apokalyptischen Vision». Claus Christian Malzahn schrieb in Welt Online: «Wenn der iranische Staatschef Mahmud Ahmadinedschad auf Israel zu sprechen kommt, kann er vor düsteren Drohungen kaum an sich halten. Dann ist vom ‹Regime, das Jerusalem besetzt hält› die Rede, das aus ‹den Annalen der Geschichte getilgt werden› muss. Ein ‹verrotteter, ausgetrockneter Baum› sei dieses Gebilde, das sich wie ‹schmutzige Bakterien› am Mittelmeer breitmache und ‹wie ein wildes Tier ausschlägt›. Den Namen des Landes, das Ahmadinedschad für die Inkarnation des Bösen hält, nimmt er kaum in den Mund – als sei schon das Aussprechen des Wortes ‹Israel› ein Sakrileg.»1 Tatsache ist, dass sich die Nationen immer grössere Sorgen um das Atomprogramm des Iran machen. Deshalb rücken sie auch näher zusammen und ihre Vorgehensweise wird ernster. Zuerst haben die USA , Kanada und Grossbritannien Sanktionen gegen den Öl- und Finanzsektor des Iran beschlossen. Dem schlossen sich wenig später die Australier an. Die Europäische Union wägt zur Zeit der Abfassung dieses Artikels noch die Möglichkeit eines Einfuhrverbots für iranisches Öl ab. Die Gerüchte über einen möglichen Angriff Israels auf den Iran werden lauter. Die Stimmen aus dem Ausland, die sich dagegen aussprechen würden, halten sich zurück. Aus England heisst es: «Wir müssen mit allem rechnen und stellen uns auf alle Eventualitäten ein.»2 Der britische Stützpunkt auf Zypern soll verstärkt werden, ebenso der Schutz der Handels- und Kriegsmarine in der Golfregion. Über die mögliche Präsenz von U-Booten mit Cruise Missiles wird nachgedacht. ICE J berichtete: «Die USA wollen nicht, dass der Iran eine Atombombe baut. ‹Für uns ist das eine rote Linie und offensichtlich auch für die Israelis›, so der US-Verteidigungsminister Panetta. Er wollte einen Militärschlag nicht ausschliessen.»3 Anfang Dezember letzten Jahres schrieb die Sonntagszeitung von rätselhaften «Unfällen» im Iran. Jürgen Kröning schrieb: «Vieles spricht dafür, dass ein ‹verdeckter Krieg› im Gange ist, seit geraumer Zeit schon, mit dem die nuklearen Ambitionen des fundamentalistischschiitischen Regimes gestoppt werden sollen. Die Gangart in diesem verdeckten Krieg aber ist in den letzten Wochen offenkundig härter geworden. In London wie Washington hüllt man sich dazu in Schweigen. (…) Doch die Elemente einer Eskalation sind klar erkennbar: einmal schärfere Sanktionen, die wirtschaftlich wehtun; stärkere politische und diplomatische Isolierung des Landes und zugleich gezielte Anschläge auf Nuklearanlagen im Iran. (…) Entweder sind Agenten des Mossad im Iran aktiv, womöglich auch solche britischer und amerikanischer Geheimdienste.»4 Die aktuelle Situation erinnert an eine Prophezeiung, die Jeremia über Elam äusserte. Elam lag im südwestlichen Iran – wahrscheinlich das Gebiet, wo heute die Atomraketen hergestellt werden. Die Hauptstadt Elams war Susa (Dan 8,2), der Ort, in dem seinerzeit die Ausrottung der Juden unter Haman und Ahasveros beschlossen wurde. Heute macht der iranische Präsident im Blick auf sein Atomprogramm keinen Hehl daraus, Israel vernichten zu wollen. Jeremia sagt über Elam: «Das Wort des Herrn über Elam, das an den Propheten Jeremia erging, im Anfang der Regierung Zedekias, des Königs von Juda, lautet folgendermassen: So spricht der Herr der Heerscharen: Siehe, ich will den Bogen Elams zerbrechen, seine vornehmste Stärke, und ich will über Elam die vier Winde kommen lassen von den vier Himmelsgegenden und sie nach allen diesen Windrichtungen zerstreuen, sodass es kein Volk geben wird, wohin nicht elamitische Flüchtlinge kommen. Und ich will den Elamitern Schrecken einjagen vor ihren Feinden und vor denen, die ihnen nach dem Leben trachten, und werde Unheil über sie bringen, die Glut meines Zornes, spricht der Herr, und ich werde das Schwert hinter ihnen her schicken, bis ich sie aufgerieben habe. Und ich werde meinen Thron in Elam aufstellen und werde König und Fürsten daraus vertilgen, spricht der Herr. Aber es soll geschehen in den letzten Tagen, da will ich das Geschick Elams wenden!, spricht der Herr» (Jer 49,34-39). – Der Allmächtige will den Bogen Elams, dessen er sich so rühmt, «seine vornehmste Stärke», zerbrechen (V 35). Die Propheten redeten selbstverständlich immer in der Sprache ihrer Zeit. Worte wie Atomreaktor, Rakete oder Flugzeug kannten sie nicht. Von daher sprach Johannes nicht von einem Fernseher oder dergleichen, sondern von einem Bild, das reden kann (Offb 13,14-15). Heute scheinen der «Bogen» und die «vornehmste Stärke» des Iran die möglichen Atomraketen im Gebiet Elams zu sein. – Gott wird die «vier Winde» der «vier Himmelsgegenden» gegen Elam senden (V 36). Diese vier Himmelsgegenden deuten wohl auf die vier Enden der Erde hin. Das würde bedeuten, dass der Herr die internationale Gemeinschaft gegen den Iran einsetzen wird. – In der Folge wird es zu einer grossen Flüchtlingswelle kommen (V 36). – Ein grosser Schrecken wird über das Gebiet und seine Bewohner kommen. Der Hochmut wird gebeugt und das stolze Reden gedemütigt (V 37). – Der Herr wird Gericht halten und Seinen Thron in Elam errichten (V 38). Manche Ausleger sehen die Erfüllung in der Eroberung durch die Babylonier 596 v.Chr. oder später durch die Perser unter Kyrus 539 v.Chr. Die Stadt Susa wurde daraufhin die Residenz des Königs Darius. William MacDonald bezieht das allerdings mehr auf die Endzeit und schreibt in seinem Kommentar: «Die Elamiter (Perser) werden über die ganze Erde zerstreut; aber der Herr wird am Ende der Tage ihr Geschick wenden und sie zurückbringen. Gott wird seinen Thron in Elam aufstellen in dem Sinn, dass er dort im Gericht herrschen wird.» – Wie dem auch sei; der Abschnitt erhält meines Erachtens jedoch einen endzeitlichen Sinn, indem der Herr verspricht, dass Er in den «letzten Tagen» das Geschick Elams wenden wird (V 39). Ob sich diese Prophezeiung in der Vergangenheit zum Teil schon erfüllt hat, ob sie in unsere Jetztzeit gehört oder ob sie in ferner Zukunft erfüllt wird, kann ich nicht beurteilen. Wir wissen ja auch, dass manches in der Bibel durchaus auch eine Doppelerfüllung haben kann – der Zusammenhang mit der Erwähnung der «letzten Tage» ist diesbezüglich selbstredend. Wäre es möglich, dass die internationale Gemeinschaft Israel darin unterstützt, den Iran präventiv anzugreifen, um dem Spuk ein Ende zu machen? Auch hier gilt die Regel, dass die Erfüllung biblischer Prophetie die beste Auslegung ist. Von Norbert Lieth (Quelle)

Vorwort: In dieser Artikelreihe geht es um die Vorzeichen bzw. Symbole für den Herrn Jesus Christus im Alten Testament. Durch diese Artikelreihe soll dazu angeregt werden auch das Alte Testament ausführlich zu studieren. Es empfiehlt sich die Bibel vom 1.Mose bis zur Offenabrung durchzulesen. Es werden zwischen den einzelnen Abschnitten (Kapiteln) dieser Artikelreihe auch immerwieder mal Artikel zu anderen Themen erscheinen.  Möge Gott auch dieses Artikelreihe segnen. Maranatha!

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Alles deutet auf Christus Teil 1: Das Manna

Als Gott das Volk Israel aus Ägypten geführt hat und sie durch die Wüste wanderten brauchten sie Nahrung, denn Ägypten mit seinen Fleischtöpfen und Brot lag hinter ihnen. "Und es murrte die ganze Gemeinde der Israeliten wider Mose und Aaron in der Wüste. Und sie sprachen: Wollte Gott, wir wären in Ägypten gestorben durch des HERRN Hand, als wir bei den Fleischtöpfen saßen und hatten Brot die Fülle zu essen. Denn ihr habt uns dazu herausgeführt in diese Wüste, dass ihr dies ganze Gemeinde an Hunger sterben lasst." (2.Mose 16:2-4) Der mitgebrachte Vorrat war verzehrt, die Wüste bot keine Nahrung und das Land Kannan mit seinem Getreide lag noch in weiter Ferne. So bringt Gott das Volk in völlige Abhängigkeit von ihm. Die Gemeinde Israel war also abhängig von Gott, sie dachte sie würden verhungern und vertrauten Gott nicht. Genauso wie die Israeliten damals das Manna brauchten zum Überleben braucht der Mensch das Brot des Lebens Jesus Christus zum überleben. "Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten." (Joh. 6:35) Das Manna kam vom Himmel genau wie der Herr Jesus Christus. "Das sprach der HERR zu Mose: Siehe, ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen und das Volk soll hinausgehen und täglich sammeln, was es für den Tag bedarf, dass ich es prüfe, ob es in meinem Gesetz wandle oder nicht." (2.Mose 16:4) im Vergleich dazu: "Denn Gottes Brot ist das, das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben." (Joh 6:33) und "Denn ich bin vom Himmel gekommen, nicht damit ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat." (Joh. 6:38) Wie das Manna, so ist auch Christus von Gott gesandt, um das Leben zu erhalten. Wie heißt es doch so schön im Brief des Jakobus 1:17: "Alle gute und vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis." So war auch Christus eine vollkommene Gabe, noch vollkommener und besser als das Manna. Das Manna war weiß, ein Symbol für die Sündlosigkeit. "Und das Haus Israel nannte es Manna. Und es war weiß, wie Koriandersamen und hatte einen Geschmack, wie Semmel mit Honig." (2.Mose 16:31) "...er, der keine Sünde getan hat und in dessen Mund sich kein Betrug fand;" (1.Petr. 2:22) Dazu passt auch die Beschreibung des verherrlichten Herrn Jesus Christus aus Offenbarung 1:14: "Sein Haupt aber und sein Haar war weiß, wie weiße Wolle, wie der Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme..." Sein weißes Haupt und Haar zeigen auch hier auf seine Sündlosigkeit. Das Manna war klein, was für die Demut steht. "Und als der Tau weg war, siehe, da lag es in der Wüste rund und klein, wie Reif auf der Erde." (2.Mose 16:14) "Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen." (Matth. 11:29), siehe dazu auch Jesaja 53:3. Der Herr Jesus Christus das Brot des Lebens riet auch dazu sich selbst zu erniedrigen (demütigen): "...Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden." (Matth. 18:14) Die Beschreibung des Mannas als rund lässt sich ebenfalls auf den Herrn Jesus Christus als Brot des Lebens übertragen, es steht nämlich für seine Vollkommenheit und seine ewige Existenz. Das Manna war eine Gabe, wie die Vergebung der Sünden und die Gabe des ewigen Lebens. "Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn." (Röm. 6:23) "Gott aber sei Dank für seine unaussprechliche Gabe!" (2.Kor. 9:15). Das Manna war süß, siehe 2.Mose 16:31, aber nur für die, die es kosteten. Der Herr Jesus Christus, das Brot des Lebens ist süß, wie das Manna es war. "Dein Wort ist meinem Munde süßer als Honig." (Psalm 119:103) "Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit." (Joh. 1:14) Das Manna war von allen einsammelbar, am leichtesten für die Kinder, die kleiner waren und es so besser vom Boden aufsammeln konnten. "...Wenn ihr nicht umkehr und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen." (Matth. 18:3) "Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." (Joh. 3:16) Das Manna sättigte, so wie der Herr Jesus Christus das Brot des Lebens sättigt. "... den wird nicht hungern..." (Joh. 6:35) Genauso wie das Manna die Israeliten damals versorgte, so wurden wir versorgt durch das Brot des Lebens, den Herrn Jesus Christus. "Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gegeben ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung, damit wie geschrieben steht (Jeremia 9:22-23): >Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn!<" (1.Kor. 1:30) Wenn Sie sich noch nicht des Herrn Jesus Christus rühmen können, dann sollten Sie sich jetzt bekehren und zum Herrn Jesus Christus kommen. Nehmen Sie das Brot des Lebens den Herrn Jesus Christsu an, denn Sie wissen nicht, was morgen ist! Lobet Gott den Vater von Jesus Christus! Lobet den Herrn Jesus Christus!

Das Licht der Welt: Jesus Christus und die Finsternis in der Welt

"Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben." (Joh. 8:12) In der Zeit in der wir uns befinden, in der Endzeit verfallen immer mehr Menschen der Finsternis. Die Finsternis, die geistliche Finsternis verdeckt dem Menschen, der in ihr wandeln den Plan Gottes mit den Menschen. Wie heißt es von den gottlosen Menschen im Brief an die Epheser 4:18: "Ihr Verstand ist verfinstert, und sie sind entfremdet dem Leben, das aus Gott ist, durch die Unwissenheit, die in ihnen ist, und durch die Verstockung ihres Herzens." Diese Aussage passt zu dem Großteil der heutigen Menschen, denn der Großteil der heutigen Menschen ist gottlos. Den Menschen, die in der Finsternis wandeln fehlt auch das Erkennen der Sündhaftigkeit des Menschen. "Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild gleich dem eines vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere. Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, sodass ihre Leiber durch sie selbst geschändet werden, sie, die Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient haben statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen. Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen. Und wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, sodass sie tun, was nicht recht ist, voll von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier, Bosheit, voll Neid, Mord, Hader, List, Niedertracht; Zuträger, Verleumder, Gottesverächter, Frevler, hochmütig, prahlerisch, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam, unvernünftig, treulos, lieblos, unbarmherzig. Sie wissen, dass, die solches tun, nach Gottes Recht den Tod verdienen; aber sie tun es nicht allein, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun." (Röm. 1:21-32) Den Menschen, die in der Finsternis wandeln fehlt auch die Aufnahmefähigkeit der frohen Botschaft. Dies ist gewiss nicht bei allen so, viele Menschen, die in der Finsternis wandelten haben sich schon bekehrt und die frohe Botschaft angenommen. Aber es gibt einige, die nicht von der Finsternis ablassen wollen. "Ist nun aber unser Evangelium verdeckt, so ist es denen verdeckt, die verloren werden, den Ungläubigen, denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, dass sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes." (2.Kor. 4:3-5) Die Finsternis verblendet denen, die in ihr wandeln auch die Wahrheit über den Satan und die Sünde, die über sie herrscht. "Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht." (Joh. 8:34) Der Mensch ist in Finsternis geboren. "Siehe ich bin als Sünder geboren und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen." (Psalm 51:7) Der Mensch lebt nach dem er in Finsternis und Sünden geboren wurde in Finsternis. "Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse." (Joh. 3:19) Der Mensch, der in Finsternis und Sünden geboren und gelebt hat, stirbt in Finsternis und wird die Ewigkeit in der Finsternis verbringen. Aber das Licht der Welt Jesus Christus kam auf die Welt um zu erleuchten und die Finsternis der Sünde aufzudecken und die Macht der Finsternis zu zerstören. Der Herr Jesus Christus machte durch die Ausgießung des Heiligen Geistes auch seine Knechte und Jünger zum Licht. Jeder bekehrte Christ hat die Aufgabe die Menschen, die in der Finsternis wandeln zu beleuchten, aufzuklären über die Sünde und muss ihnen den Weg aus der Finsternis weisen und der Weg ist der Herr Jesus Christus. "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Joh. 14:6) Falls Sie sich noch nicht bekehrt haben und im Gebet zum Herrn Jesus Christus gekommen sind und somit noch in der Finsternis wandeln, dann sollten Sie jetzt sofort zum Licht der Welt den Herrn Jesus Christus kommen, denn Sie wissen nicht, was morgen ist! "Er hat uns befreit von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes, in dem wir die Erlösung, nämlich die Vergebung der Sünden haben." (Kol. 1:13-15) Lobet Gott den Vater von Jesus Christus!

Lobet den Herrn Jesus Christus meinen Heiland!

 

Die Torheit des Reichtums

"Es sprach aber einer aus dem Volk zu ihm: Meister, sage meinem Bruder, dass er mit mir das Erbe teile. Er aber sprach zu ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Erbschlichter über euch gesetzt? Und er sprach zu ihnen: seht zu und hütet euch vor aller Habgier, denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat." (Luk. 12:13-16) Zu dieser Textstelle, die eine Warnung des Herrn Jesus Christus beinhaltet passt das Gleichnis vom reichen Kornbauern. "Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, dessen Feld hatte gut getragen. Und er sprach: Was soll ich tun? Ich habe nichts, wohin ich meine Früchte sammle. Und sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine Vorräte und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele du hast einen Vorrat für viele Jahre; habe Ruhe, iss, trink und habe guten Mut! Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wird dann gehören was du angehäuft hast? So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist nicht reich bei Gott." (Luk 12:16-22) Dieses Gleichnis kann man auf den Großteil der heutigen Menschheit, sowie auf einige Christen beziehen. Fangen wir mit der einfachen Auslegungsarbeit an. Im Gleichnis wird ein Kornbauer erwähnt, der reich geworden ist, durch den guten Ertrag seines Feldes. Dieser reiche Kornbauer denkt doch tatsächlich, dass er durch seinem Reichtum für seine Seele vorgesorgt hat, ein sträflicher Leichtsinn, eine Torheit. Dieser Kornbauer ist sich gar nicht bewusst, dass sein Leben jede Sekunde vorbei sein könnte, er ist sich gar nicht bewusst, dass es Gott gibt, nicht bewusst, dass man seine Seele von ihm fordern würde. Er dankt infolge dessen auch nicht Gott, der sein Feld gut tragen lassen hat. Dieses Bild des Kornbauers kann man auf den Großteil der heutigen Menschheit anwenden: Der Großteil der heutigen Menschheit will nichts mit Gott zu tun haben, denkt mit Reichtum glücklich zu sein, denkt Essen und Trinken seien so wichtig, dankt Gott nicht für das Gute, was ihnen widerfährt, aber wenn mal was Schlechtes passiert, setzen sie Gott gleich auf die Anklagebank und nicht ihre Sünden. "Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns. Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut- sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag an dem Noah in die Arche ging." (Matth. 24:37-39) Der Großteil der Menschheit heute ist genauso irdisch eingestellt, gibt sich mit essen und trinken und den weltlichen Dingen zufrieden und will nichts von Gott, Sünde, Jesus Christus und Errettung wissen. Auch der Kornbauer aus dem Gleichnis war auf die irdischen Dinge fixiert. Der Kornbauer aus dem Gleichnis und der Großteil der Menschheit "mästen" sich selbst, sind nur auf ihr Leben bezogen und sehen nur ihren eigenen Vorteil. Der Kornbauer aus dem Gleichnis fiel drei schwerwiegenden Irrtümern zum Opfer, die da wären: Er verwechselte sein Leib mit seiner Seele und dachte mit essen uns trinken habe er für seine Seele vorgesorgt, er hat nie die Errettung der Seele durch Jesus Christus erfahren. Er verwechselte sein eigenes "Ich" mit Gott. Er war sich nicht bewusst, dass man seine Seele von ihm in "dieser Nacht" von ihm fordern würde. Er dachte er hätte noch viele Jahre. Es ist tragisch, aber wahr, dass viele Menschen, die die frohe Botschaft, das Evangelium gehört haben, dann aber zögern und später sagen, aber manchmal gibt es kein später mehr. Nun kommen wir zum Bezug auf einige Christen. Es gibt Christen, die ähnlich wie der Kornbauer aus dem Gleichnis denken. Diese Christen sorgen sich um ihre irdischen Bedürfnisse, anstatt Gott zu vertrauen und zu bitten. Der Herr Jesus Christus hat dabei selbst gesagt: "Darum auch ihr, fragt nicht danach, was ihr essen oder was ihr trinken sollt, und macht euch keine Unruhe. Nach dem allen trachten die Heiden in der Welt; aber euer Vater weiß, dass ihr dessen bedürft. Trachtet viel mehr nach seinem Reich, so wird euch das alles zufallen." (Luk. 12:29-32) Der Herr Jesus Christus warnte sogar davor sich in der Endzeit mit solchen irdischen Sorgen zu beschweren. "Hütet euch aber, dass eure Herzen nicht beschwert werden mit Fressen und Saufen und mit täglichen Sorgen und dieser Tag nicht plötzlich über euch komme wie ein Fallstrick; denn er wird über alle kommen, die auf der ganzen Erde wohnen." (Luk 21:34-36) In der Endzeit in der wir uns befinden ist es wichtig sich einen Schatz im Himmel anzuhäufen, durch gute Werke. Jeder wiedergeborene Christ sollte jetzt damit anfangen, denn morgen geht es vielleicht nicht mehr. Falls Sie sich noch nicht bekehrt haben, dann kommen Sie jetzt zum Hern Jesus Christus, sein sie nicht töricht, wie der Kornbauer aus dem Gleichnis! "Den Reichen in dieser Welt gebiete, dass sie nicht stolz seien, auch nicht hoffen auf den unsicheren Reichtum, sondern auf Gott, der uns alles reichlich darbietet, es zu genießen; dass sie Gutes tun, reich werden an guten Werken, gerne geben, behilflich seien, sich selbst einen Schatz sammeln als guten Grund für die Zukunft, damit sie das wahre Leben ergreifen." (1.Tim. 6:17-20) Lobet Gott, den Vater von Jesus Christus meinen Meister! "Der Gott des Friedens aber, der den großen Hirten der Schafe, unsern Herrn Jesus, von den Toten heraufgeführt hat durch das Blut des ewigen Bundes, der mache euch tüchtig in allem Guten, zu tun seinen Willen, und schaffe in uns, was ihm gefällt, durch Jesus Christus, welchem sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen" (Hebr. 13:20-22)

 

Die Irrlehren des Islams

Dieser Artikel richtet sich an alle Leser(inen), die dem Islam angehören, ist aber auch interessant und gut zu lesen, um mehr über die Irrlehren des Islams zu erfahren. Zunächst einmal sei gesagt, dass der Islam eine Religion ist, eine von Menschen gemachte Religion, die nicht erretten kann.

Falls Sie lieber Leser, liebe Leserin dem Islam angehören finde ich es schon mal gut, dass Sie diesen Artikel, wenn auch mit Bedenken lesen. Es ist gut zu hinterfragen. In der Bibel wird gesagt, dass man alle Geister (Lehren) prüfen soll, ob sie von Gott sind oder nicht. „Liebe Brüder, traut nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgezogen.“ (1.Joh 1:1) Einige Punkte, warum der Islam falsch ist und Irrlehren beinhaltet:

1. Mohammed soll von Gott gesandt sein und seine Handlungsweisen gelten als Vorbild für die ganze Menschheit. Aber Mohammed war alles andere als vorbildlich, er führte Kriege, zwang anders und Ungläubige dazu ihren Glauben abzulegen, schnitt ihnen Hände und Füße ab und ließ sie in der Wüste verdurste, heiratet ein neunjähriges Mädchen (Aischa) und war roh und gewalttätig. Jesus Christus hingegen, der Sohn Gottes sagt: „…Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.“ (Matth. 22:39) und an anderer Stelle heißt es: „Denn das ganze Gesetz lässt sich in dem einen Wort zusammenfassen: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ (Gal. 5:14)

2. Im Koran wird verleugnet, dass Jesus Christus Gott ist (Sure 5, Vers 72). Dazu heißt es in der Bibel: „Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt, Jesus Christus sei im Fleisch gekommen, ist aus Gott. Und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, ist nicht aus Gott. Das ist der Geist des Antichrists, über den ihr gehört habt, dass er kommt. Jetzt ist er schon in der Welt.“ (1.Joh 1:2-4). Die Bibel ist wahr und Jesus Christus ist wirklich der Sohn Gottes. Siehe dazu auch folgende Schrift: Und er existier doch unser Gott

3. Die Frauen im Islam werden unterdrückt und als minderwert bezeichnet. Ob, die Frauen errettet werden hängt auch davon ab, ob ihr Mann das zulässt. Den Männern im Islam sind die so genannten Huris, vollkommene Frauen verheißen, Platz für die irdischen Muslimen bleibt da nicht. Siehe dazu die Suren 78, 56 und 76. Hingegen heißt es in der Bibel: „Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei“ (1.Mose 1:18) In diesem Vers wird die Frau Gehilfin und nicht wie im Islam Dienerin oder Knechtin bezeichnet. „Und Gott der HERR baute eine Frau aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm.“ (1.Mose 1:22) Man beachte, dass die Frau aus der Rippe gebildet wurde. Nicht aus dem Kopf, so dass sie über dem Mann herrsche und nicht aus den Füßen, damit er sie nicht verachte und sie ihm zu Füßen sei, sondern aus der Rippe. „Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi. Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist, die er als seinen Leib erlöst hat. Aber wie nun die Gemeinde sich Christus unterordnet, so sollen sich auch die Frauen ihren Männern unterordnen in allen Dingen. Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, um sie zu heiligen. Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei und keinen Flecken oder Runzel (d.h. Sünde) oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei. So sollen auch die Männer ihre Frauen lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst. Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst; sondern er nährt und pflegt es wie auch Christus die Gemeinde. Denn wir sind Glieder seines Leibes. »Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden „ein“ Fleisch sein« (1.Mose 2,24). Dies Geheimnis ist groß; ich deute es aber auf Christus und die Gemeinde. Darum auch ihr: ein jeder habe lieb seine Frau wie sich selbst; die Frau aber ehre den Mann.“ (Eph. 5:21-33)

4. Im Islam gibt es keine Heilsgewissheit. Im Islam wird nicht gelehrt, dass alle Menschen ohne Rettung verloren gehen. Im Islam wird gelehrt, dass am Ende des Lebens Allah allein entscheidet, ob man ins Paradies geht oder nicht. In der Bibel hingegen heißt es: „Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gottes haben sollten.“ (Röm. 3:23) Jeder Mensch ist ein Sünder und somit für die Verdammnis bestimmt. Man kann sich auch nicht durch gute Werke retten. „Als aber erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilands, machte er uns selig – nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit“ (Titus 3:4-5). Auch sie sind, wenn sie dem Islam angehören verloren.

Aber es gibt Rettung durch den Sohn Gottes Jesus Christus, denn er starb am Kreuz von Golgath, der Islam irrt, wenn er behauptet Jesus Christus sei ein Prophet gewesen. Er war der Sohn Gottes! Der Herr Jesus Christus, der Sohn Gottes starb auch für Sie am Kreuz von Golgatha zur Vergebung ihrer Sünden, Sie müssen ihn nur annehmen und an ihn glauben. „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“ (Joh. 3:16) „Denn es hat ja Christus einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe.“ (1.Petr. 3.18) Wenn Sie mehr über den christlichen Glauben und den Weg zur Errettung und zum ewigen Leben wissen wollen besuchen Sie doch folgende Seite: Anker

Wenn Sie sich heute für Jesus Christus entschieden haben, dann schreiben Sie dies doch als Kommentar um noch mehr christliche Literaturempfehlungen und etc. zu erhalten.

Kraft durch den Herrn Jesus Christus

 

Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei." (Pred. 4:12) In den dunklen Stunden und damit meine ich nicht die Abendstunden oder gar die Nacht, sondern in unseren geistlich dunklen Stunden, in denen nichts richtig zu laufen scheint, in der die Überwältigung durch die Macht des Satans auf uns zu rollt, in denen wir in Anfechtung, Versuchung und Verführung des Satans zu fallen drohen sind wir nicht allein. Wir müssen uns auch nicht fürchten, denn egal, ob kein Mensch mehr in unserer Gegenwart ist, der Herr Jesus Christus ist da und "zwei können widerstehen". Wir haben immer den Herrn Jesus Christus bei uns. "Und siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Matt. 28:20b). Wir müssen auf den Herrn Jesus Christus blicken, denn er gibt uns Kraft, in einer schwierigen Zeit sollten wir auf den Herrn Jesus Christus aufsehen, sowie es uns geraten wird in Hebräerbrief 12:2: "...und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes." Wir müssen Jesus im Blick haben und zu ihm kommen, denn er gibt uns Kraft. "Er gibt den Müden Kraft und Stärke genug den Unvermögenden. Männer werden müde und matt und Jünglinge straucheln und fallen; aber die auf dem HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie aufharren mit Flügeln, wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden." (Jesaja 40: 29-31) Aber nicht nur der Herr Jesus Christus schenkt uns Kraft, sondern auch die Bibel, das Wort Gottes. "Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer, als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es schneidet Seele und Geist, auch Mark und Bein und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens." (Hebr. 4:12) Wenn also eine geistlich dunkle und schwere Zeit auf uns zukommt, oder wir mitten drin sind, können und sollten wir zum Herrn Jesus Christus im Gebet kommen und um Stärkung bitten. Dann sollten wir uns unsere Bibel nehmen und lesen. Wir können und sollten uns in solchen Momenten der Versuchung und Anfechtung durch den Satan zu unseren Glaubensgeschwistern wenden, mit ihnen reden, beten und in ihrer Gegenwart sein, dass hilft ungemein, denn so hat man noch mehr Beistand und Kraft. "Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen." (Matth. 18:20) Wir müssen die geistliche Waffenrüstung anlegen, die in Epheser 6:14-18 beschrieben wird: So steht nun fest umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit und an den Beinen gestiefelt bereit einzutreten für das Evangelium des Friedens. Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen. Und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes." Diese Verse lohnen es sich wirklich auswendig zu lernen, um sie im Herzen zu haben, wenn solche "feurigen Pfeile des Bösen" auf uns nieder prasseln. Wir können getrost sein, denn den Sieg, den großen Hauptsieg hat der Herr Jesus Christus schon für uns errungen, er hat den Satan, die Sünde und den Tod besiegt. Lasst uns auch noch in dieser schweren Endzeit kämpfen und nicht müde werden und wenn es doch passiert, dass wir müde werden, so können wir zum Herrn kommen, der "den Müden Kraft schenkt". (Jesaja 40:29) Jeder wahre bekehrte Christ kann, wie der der König David in Psalm 27:1 sagen: "Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen?" Ich hoffe Sie können auch sagen, dass der HERR ihr Heil und ihre Lebenskraft ist, wenn nicht sollten Sie sich bekehren, ihm ihre Sünden bringen und ihn aufnehmen. 

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Der Friedensfürst

"Das Volk, das in Finsternis wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. Du weckst lauten Jubel, du machst groß die Freude. Vor dir wird man sich freuen, wie man sich freut in der Ente, wie man fröhlich ist, wenn man Beute austeilt. Denn du hast ihr drückendes Joch, die Jochstange auf ihrer Schulter und den Stecken ihres Treibers zerbrochen, wie am Tage Midians. Denn jeder Stiefel, der mit Gedröhn dahergeht, und jeder Mantel, durch Blut geschleift wird verbrannt und vom Feuer verzehrt. Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich , dass er es stärke und stützte durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der HERR Zebaoth." (Jesaja 9:1-7) Hier gibt es einige wunderbare Beschreibungen des Herrn Jesus Christus. Nämlich großes Licht, er ist das Licht der Welt. "Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben." (Joh. 8:12) Jesus kam für Israel und die gesamte Welt, um "selig zu machen, was verloren ist." (Matt. 18:11) Er kam als helles Licht auch für das finsterste Land, mit dem Wort finster ist die geistliche Finsternis, sprich die Gottlosigkeit gemeint, denn Gott ist Licht. Er kam als Licht auch für den größten Sünder. Schon damals gab es viel Freude über Jesus Christus den Messias, aber auch Verärgerung und Hass, so wie heute. "Denn es ist uns ein Kind geboren." (Jesaja 9:5A) Es wird uns gesagt, dass uns ein Kind geboren ist. Jesus Christus kam in die Welt, um uns mit ihm zu versöhnen. "Ein Sohn ist uns gegeben." (Jesaja 9:5a) Man beachte es heißt hier nicht geboren, sondern gegeben, in der vorigen Textstelle stand geboren, hier aber gegeben. Durch das Wort gegeben wird uns offenbart, dass Jesus Christus war, ist und sein wird, sprich ewig. Seine Geburt als Mensch, war nicht der Anfang seiner Existenz, sondern nur ein Abschnitt seines Lebens. Der HERR des alten Testaments ist der der "Jesus Christus" des Neuen Testaments. "Die Herrschaft ruht auf seiner Schulter.´" Jesus Christus ist der Herr aller Herren und der König aller Könige (Off. 17:14). Auf seinen Schultern ruht die Herrschaft über das Leben der Seinen. Ruht die Herrschaft ihres Lebens auch auf seinen Schultern? Ist er ihr Erretter, Herr, Stellvertreter und ihre Sicherheit? Seine Namen: Wunder-Rat, sein Rat ist vollkommen, er ist der wundervolle Berater. Gott-Held, er ist der Held und Erretter der Seinen, er ist der Heldenhaft, er ist der eingeborene Sohn Gott, mit allen göttlichen Attributen. Ewig-Vater, Er ist ewig, er ist der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte, das Alpha und das Omega. Friede-Fürst, er kam um den Frieden den Seinen zu bringen (nicht unbedingt äußerlichen Frieden, sondern Frieden und Versöhnung mit Gott und inneren Frieden.), er starb um ihn zu schaffen, stand von den Toten auf um ihn zu verkünden, lebte um ihn den Seinen zu geben, vertritt die Seinen, um ihn zu erhalten. Er kommt wieder um sein Friedensreich aufzurichten. Aber davor sollen, seine Jünger diesen Frieden verkündigen. Man beachte auch, dass es heißt, dass er die Stecken ihres Treibers zerbricht. Jesus Christus hat durch sein Sühnetod, Auferstehung und Himmelfahrt die Macht des Satans zerbrochen und den Besitzanspruch des Satans auf die Seinen wurde aufgehoben. "Der Gott des Friedens aber, der den großen Hirten der Schafe, unsern Herrn Jesus, von den Toten heraufgeführt hat durch das Blut des ewigen Bundes, der mache euch tüchtig in allem Guten, zu tun seinen Willen und schaffe in uns, was ihm gefällt, durch Jesus Christus, welchem sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen." (2.Petrus 20-22)

 

Das Gleichnis der zehn Jungfrauen

"Dann wird das Himmelreich gleichen zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und gingen hinaus, dem Bräutigam entgegen. Aber fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. Die törichten nahmen ihre Lampen, aber kein Öl mit. Sie klugen aber nahmen Öl mit in ihren Gefäßen samt ihren Lampen. Als nun der Bräutigam lange ausblieb wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. Um Mitternacht aber erhob sich lautes Rufen: Siehe, der Bräutigam kommt! Geht aus ihm entgegen! Da standen diese Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen fertig. Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsere Lampen verlöschen. Da antworteten die klugen und sprachen: Nein, sonst würde es für uns und euch nicht genug sein; geht aber zum Kaufmann und kauft für euch selbst. Und als sie hingingen zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür wurde verschlossen. Später kamen auch die anderen Jungfrauen und sprachen: Herr, Herr, tu uns auf! Er antwortete aber und sprach: Ich kenne euch nicht. Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde. (Matt. 25:1-14) Wenn das Bild zunächst auf Israel bezogen ist, so kann man es auch für bekehrte Christen anwenden. Die Jungfrauen sind in einigen Bereichen gleich und in einigen verschieden: Sie haben die gleiche Bezeichnung: Jungfrauen. Heute gibt es ja sehr viele Namenschristen, die den Namen haben, dass sie leben, aber tot sind (Off. 3:1). Sie haben die gleiche äußere Erscheinung: Viele Namenschristen tun viel in ihren Gemeinden, spenden und tun sonst noch viele gute Werke. Sie haben alle Lampen: Sie haben alle irgendein Bekenntnis oder ein Dogma. Sie haben alle die gleiche Absicht: Sie wollen zum Bräutigam, viele Aktivitäten in der Gemeinde dienen diesem Zweck und auch viele Namenschristen betätigen sich an diesen Aktivitäten. Und doch kann man trotz aller christlichen Aktivität und frommen, guten Werken unerrettet sein. Es gibt aber auch Unterschiede: Fünf sind töricht und fünf klug. Der Unterschied der Krüge ist nur inwendig zu erkennen, bei den törichten Jungfrauen fehlt das Öl, was ein Bild für den heiligen Geist ist. Wahre bekehrte Christen sind ein Krug (Tempel) für den Heiligen Geist, die törichten Jungfrauen haben den Heiligen Geist nicht. "Gott ist es aber, der uns fest macht samt euch in Christus und uns gesalbt und versiegelt und in unsere Herzen als Unterpfand den Geist gegeben hat." (2.Kor. 1:21-23) Alle Jungfrauen schliefen ein und gaben es auf den Bräutigam zu erwarten. Dieser geistliche Schlaf wird ausgelöst, durch mangelndes Bibellesen, Gebet, Zeugnis geben und durch mangelnde Selbstverleugnung. Die Folge des geistlichen Schlafes sind: Der Verlust der Freude an dem Herrn und das Aufgeben des Wartens auf ihn. Um Mitternacht, also zur späten Stunde, zur geistlichen Nacht, zur Zeit großer Gottlosigkeit auf der Welt kam ein großes Geschrei auf. Man beachte die Art und Weise des aufkommenden Geschreis, nämlich plötzlich (Matt. 24:43; 1.Kor. 15:52). Es kam der Schrei: Siehe!, welcher verdeutlich, dass man auf den Bräutigam auf Jesus sehen muss (Hebr.11:27, 12:1-3 ) und das auch schon bevor er kommt, um nicht einzuschlafen. Und infolge dessen kommt der Befehl: Geht aus, ihm entgegen (Hebr. 11:8)! Alle Jungfrauen stehen vom Schlaf auf und schmücken ihre Lampen. Doch nur die klugen Jungfrauen haben Öl mit, die törichten Jungfrauen nicht. So ist es auch in der heutigen Welt, es gibt so viele Namenschristen, die äußerlich vielleicht errettet aussehen, aber es innerlich nicht sind. Die Lampen der törichten Jungfrauen erlöschen, darum fragen sie die klugen Jungfrauen um Öl, aber sie können keins abgeben. Viele Menschen meinen sie würden errettet werden, weil ihre Eltern christlich sind, oder weil sie getauft sind, doch das reicht nicht. Die Rettung ist nicht übertragbar, nur weil die Eltern oder die Freunde bekehrte Christen sind, heißt das nicht, das man mit errettet wird, wenn man selbst nicht an Jesus Christus den Herrn glaubt. So gehen die klugen zum Bräutigam und haben so teil an seiner Segnung. "Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind." (Off. 19:9). Nur die klugen, also die wahren bekehrten Christen sind berufen und auserwählt, aber die törichten Jungfrauen nicht. Die Tür wird verschlossen, nachdem die klugen Jungfrauen eingegangen sind, die Gnadenzeit ist vorüber. Die törichten Jungfrauen kommen später noch an die Tür, aber sie ist verschlossen und der Bräutigam bezeugt ihnen: Ich kenne euch nicht! Es ist schrecklich, dass es mittlerweile so viele Namenschristen gibt. Aber nun noch ein paar Ratschläge für alle wahren bekehrten Christen: Erwartet den Herrn Jesus Christus stündlich, damit wenn er kommt und anklopft ihr ihm alsbald auftut (Luk. 12:35-48), lasst die Lenden umgürtet, d.h. seid abmarschbereit, nutzt eure verbleibende Zeit zum Gebet, Bibellesen und Zeugnisgeben, denn die verbleibende Zeit ist kurz, lasst mit eurem Eifer nicht nach und beweißt volle Gewissheit des Heils bis zum Ende, achtet auf die Zeichen der Zeit, um Gott vernünftig zu dienen und zum Trost in Trübsal und Not! "Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!" (Off. 22:21)

 

Geistliche Nacht

" Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; denn es kommt die Nacht da niemand wirken kann. Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt." (Joh 9:4-6) Jesus war das Licht der Welt und er macht die zum Licht der Welt, die an ihn glauben, ihm vertrauen und ihn lieben (Matth. 5:14). Was ist dann aber mit der Nacht gemeint? Als Jesus am Kreuz hing kam eine Finsternis über das ganze Land, so wie es heißt in Matth. 27:45: "Und von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde." Es waren die geistig finstersten Stunden der Menschheitsgeschichte, als der Sohn Gottes Jesus Christus, der Messias am Kreuz hing. Niemand hat in dieser Zeit gewirkt, Jesus hing am Kreuz, und seine Jünger waren ängstlich und verstreut, sie waren zuvor bei seiner Festnahme geflüchtet und Petrus verleugnete ihn kurz nach seiner Festnahme. "Da verließen ihn alle Jünger und flohen." (Joh. 26: 56) Es war geistlich gesehen dunkel, es war geistliche Nacht, das Maß an Gottlosigkeit war zu diesem Zeitpunkt extrem hoch, als Jesus am Kreuz hing. Wir stehen vor so einer geistlichen Nacht, die Welt wird immer gottloser, die Christen werden von reißenden Wölfen, den falschen Propheten infiltriert und gerissen, viele Christen geraten auch in den geistlichen Schlaf und wirken nicht mehr. Drei wichtige Dinge, die jeder Christ regelmäßig tun sollte sind: Gebet, das man auch das Atmen der Seele nennt, Bibellesen und das Verbreiten des Evangeliums. Es ist geistlich schon ziemlich dunkel und die geistliche Nacht steht bevor. "Denn ihr alle seid Kinder des Lichts und Kinder des Tages. Wir sind nicht von der Nacht noch von der Finsternis. So lasst uns nun nicht schlafen wie die anderen, sondern lasst uns wachen und nüchtern sein. Denn die schlafen, schlafen des Nachts, und die betrunken sind, die sind des Nachts betrunken. Wir aber, die wir Kinder des Tages sind, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil." (1.Thess. 5:6-9) Mit dem Begriff Nacht ist die geistliche Nacht gemeint, die schon bald anfängt und dann sehr schnell ihren Höhepunkt erreichen wird. Es wird immer dunkler um uns herum, immer gottloser, doch wir dürfen nicht schlafen, weil die Nacht sich immer schneller naht. Ich denke, dass wir alle schon mal am Abend ziemlich müde wurden, bevor die Nacht kam und das wir schon vor der Nacht eingeschlafen sind. Das darf uns geistlich nicht passieren. Desto geistlich dunkler es in dieser Welt wird, desto weniger Zeit haben wir, noch Menschen zum rettenden Glauben an Jesus Christus zu führen. Wir sollten nicht faul rum sitzen und uns anschauen, wie gottlos es alles wird, sondern lieber unsere Zeit, die uns noch verbleibt nutzen. Wenn ich mal so aus dem Fenster schaue sehe ich viele Menschen dort auf den verschiedenen Gehwegen langlaufen, ich frage mich dann nicht, wo diese Menschen gerade hinlaufen, ob zur Drogerie, zum Supermarkt, oder zur Arbeit, nein ich frage mich, auf welchem Weg zur Ewigkeit sie sich befinden, ob zur ewigen Herrlichkeit oder zur ewigen Verdammnis. Manchmal zerreißt es mir mein Herz, dass so wenig Menschen sich auf dem schmalen Weg zum ewigen Leben befinden, ich kämpfe auch, aber es gibt noch so viele Menschen, die unerreicht sind und davon so viele auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Deswegen bitte ich Sie, mit zu machen und das Evangelium zu verbreiten. Es ist sehr wichtig noch mal zu arbeiten vor der geistlichen Nacht, nach der Entrückung wird so eine geistliche Nacht eintreten, alle bekehrten wahren Christen werden weg sein. Ich bitte Sie mitzuhelfen bei der Verbreitung des Evangeliums, verteilen Sie Traktate, erzählen Sie es ihrem Nachbarn usw. Wenn Sie Arzt sind und eine Praxis haben, warum legen Sie keine Traktate ins Wartezimmer, warum erzählen Sie ihrem Patienten nicht das Evangelium? Wenn Sie gesundheitlich angeschlagen sind, vielleicht sehr krank, so dass Sie nur in ihrem engerem Kreis (Umfeld) das Evangelium verbreiten können, tun Sie es, jeder Mensch ist wichtig, es ist gut, wenn Sie Menschen das Evangelium erzählen. Sie können auch spenden, es gibt viele gute Schriftenmissionen und Missionswerke, die sich über jede Spende freuen: Das Missionswerk Werner Heukelbach, das Missionswerk Die Bruderhand, Das Missionswerk Mitternachtsruf, Verbreitung der Heiligen Schrift (VdHS), Schweizerische Traktatmission Nimm und lies, Herold Schriftenmission. Fallen Sie nicht in den geistlichen Schlaf und hören Sie nicht auf zu beten, in der Bibel zu lesen und das Evangelium zu verbreiten. Loben und danken Sie dem Herrn Jesus auch dafür, dass er am Kreuz von Golgatha auch zur Vergebung ihrer Sünden gestorben ist. "Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen; denn das Kommen des Herrn ist nahe." (Jak. 5:8)

Psalm 19

"Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk. Ein Tag sagt's dem andern, und eine Nacht tut's kund der andern, ohne Sprache und ohne Worte; unhörbar ist ihre Stimme. Ihr Schall geht aus in alle Lande und ihr Reden bis an die Enden der Welt. Er hat der Sonne ein Zelt am Himmel gemacht; / sie geht heraus wie ein Bräutigam aus seiner Kammer und freut sich wie ein Held, zu laufen ihre Bahn. Sie geht auf an einem Ende des Himmels / und läuft um bis wieder an sein Ende, und nichts bleibt vor ihrer Glut verborgen. Das Gesetz des HERRN ist vollkommen und erquickt die Seele. Das Zeugnis des HERRN ist gewiss und macht die Unverständigen weise. Die Befehle des HERRN sind richtig und erfreuen das Herz. Die Gebote des HERRN sind lauter und erleuchten die Augen. Die Furcht des HERRN ist rein und bleibt ewiglich. Die Rechte des HERRN sind Wahrheit, allesamt gerecht. Sie sind köstlicher als Gold und viel feines Gold, sie sind süßer als Honig und Honigseim. Auch lässt dein Knecht sich durch sie warnen; und wer sie hält, der hat großen Lohn. Wer kann merken, wie oft er fehlet? Verzeihe mir die verborgenen Sünden! Bewahre auch deinen Knecht vor den Stolzen, dass sie nicht über mich herrschen; so werde ich ohne Tadel sein und rein bleiben von großer Missetat. Lass dir wohlgefallen die Rede meines Mundes / und das Gespräch meines Herzens vor dir, HERR, mein Fels und mein Erlöser." (Psalm 19) Gott hat sich den Menschen auf dreifache Weise geoffenbart durch: Seine eine ewige Kraft und Göttlichkeit in der Schöpfung. Wir erkennen in seiner Schöpfung Gottes Macht. "Der Himmel ist durch das Wort des HERRN gemacht und all sein Herr durch den Hauch seines Mundes. Er hält die Wasser des Meeres zusammen wie in einem Schlauch und sammelt in Kammern die Fluten. Alle Welt fürchte den HERRN und vor ihm scheue sich alles, was auf dem Erdboden wohnet. Denn wenn er spricht, so geschieht es; wenn er gebietet, so steht es da." (Psalm 33: 6-10) "Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben." (Römer 1: 19, 20) In der Herrlichkeit der Schöpfung erkennen wir seine Weisheit. "Er aber hat die Erde durch seine Kraft gemacht und den Erdkreis bereitet durch seine Weisheit und den Himmel ausgebreitet durch seinen Verstand." (Jer. 10:12). Und durch die Auflösung der Erde und des Himmels seine Gerechtigkeit (sein gerechtes Gericht). "Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden ihr Urteil finden." (2.Petrus 3:10). In der Neuschöpfung wird seine Herrlichkeit vollends ausgestrahlt (Off. 21:1-5). Es ist jeden Tag eine stille Verkündigung seiner Herrlichkeit immer beim Wechsel von Tag zu Nacht, wenn er uns die Herrlichkeit der Sternenwelt enthüllt, ist dies, wie eine gute Predigt (Psalm 19: 2-6). Ein wunderschönes Beispiel ist uns auch im Psalm 19 gegeben, nämlich, das der Sonne. "Er hat der Sonne ein Zelt am Himmel gemacht; sie geht aus, wie ein Bräutigam aus seiner Kammer und freut sich, wie ein Held, zu laufen ihre Bahn. Sie geht auf an einem Ende des Himmels und läuft um bis wieder an sein Ende, und nichts bleibt ihrer Glut verborgen." (Psalm 19: 5-8) König David hat einfach mal die Sonne und ihren Lauf beobachtet und so die Herrlichkeit der Schöpfung Gottes geschaut, das sollten wir auch mal tun und uns einfach mal ein bisschen Zeit nehmen, um die Schöpfung Gottes zu betrachten. Die Sonne deutet auch auf Christus, denn die Sonne spendet was? Licht, Wärme und Fruchtbarkeit. Wie Christus, er ist das Licht der Welt. "Da redete Jesus abermals und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben." (Joh. 8:12). Das Licht leuchtet, Jesus leuchtet dem Sünder und zeigt ihm so, dass er verloren ist. Aber er ist auch Wärme, er ist Liebe, er lädt den Sünder ein zum ihm zu kommen. "... und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen." (Joh. 6:37). Und er gibt Fruchtbarkeit, jeder bringt Frucht, der durch ihn erlöst ist. "Und einiges fiel auf gutes Land, ging auf und wuchs und brachte Frucht und einiges trug dreißigfach und einiges sechzigfach und einiges hundertfach. (Mark. 4:8) Es wird nicht gesagt, dass einiges gar nichts trägt. Gott offenbart(e) sich aber nicht nur in seiner Schöpfung, sondern auch in seinem Wort und Gesetz. Sein Wort und Gesetz: Es ist vollkommen: "Das Gesetz des HERRN ist vollkommen und erquickt die Seele." (Psalm 19: 8a), es ist zuverlässig: "Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge, noch ein Menschenkind, dass ihm etwas gereue. Sollt er etwas sagen und nicht tun? Sollte er er etwas reden und nicht halten?" (4.Mose 23:19), es ist lauter: "Alle Worte Gottes sind durchläutert; er ist ein Schild denen, die auf ihn trauen." (Sprüche 30:5) und wahr. Gottes Wort wirkt auf sibenfache Weise: Es erquickt die Seele (Psalm 19: 8a), d.h. es bringt vom Tode zum Leben, es macht weise (Palm 19:8; Psalm 119:98), es macht erfreut das Herz (Psalm 119:14; 1.Joh 1:4), es erleuchtet die Augen (Psalm 119:105; Psalm 19:9), es besteht in Ewigkeit (Matt. 24:35; Psalm 19:10), es belehrt (Apg. 2:42; Röm 6:17), es belohnt mit Leben (Joh. 5:24) und Freiheit (Joh 8:32, 36). Gott offenbart(e) sein eigenstes Wesen in seinem geliebten Sohn. Sowohl die Schöpfung, als auch das Wort Gottes und das Gesetz führen zu ihm, zum Sohn Gottes. "Herr, mein Fels und Erlöser." (Psalm 19:15) Wenn er noch nicht ihr Fels und ihr Erlöser ist, sollten sie zu ihm kommen im Gebet und ihm ihre Sünden bekennen und ihn als Herrn und Erlöser annehmen!

  

 

Brunnen ohne Wasser „Diese Leute sind Brunnen ohne Wasser…” (2. Petrus 2:17a). Wir haben auf unserem Grundstück einen Brunnen, der von aussen so wie die meisten Brunnen heutzutage aussieht. Unser Brunnen ist 150 Meter tief, aber von aussen sieht man nur ein Rohr, das aus dem Boden ragt. Seine Aufgabe ist es, wie die meisten landwirtschaftlichen Brunnen, Wasser aus einem unterirdischen Reservoir zu ziehen und in unser Haus zu bringen. Viele von Ihnen, die diesen Kommentar lesen, haben vielleicht ein ganz ähnliches Rohr auf ihrem Grundstück. Sie sehen von aussen alle gleich aus, aber die Frage ist: Sind sie es auch? Bei unserem Brunnen gibt es sehr tief unten, wo das Transportrohr und die Pumpe sind, ein Problem. Aber nur meine Frau, meine Tochter und ich können das Problem sehen. Manchmal sehen wir, dass das Wasser aus der Leitung milchig ist, und manchmal ist es rötlich braun. Aussenstehende, die vorbeifahren, können nur den Brunnen und das Pumpenhaus sehen, aber nur wenn sie in unserem Haus wohnen würden, würden sie die hässliche Wahrheit über unser Trink- und Badewasser entdecken. Aber das Wichtigste an unserem Brunnen ist, dass er massenhaft Wasser hat. In dem oben genannten Vers spricht der Apostel Petrus ein Problem an, das immer häufiger auftritt, je mehr wir in den Letzten Tagen dieser Erde fortschreiten. Das Problem sind falsche Lehrer, die er „Brunnen ohne Wasser” nennt. Nun, es gibt solche Brunnen und es gibt andere Brunnen, und als Gläubiger muss man entscheiden, von welchem Brunnen man abhängig ist. Wenn Sie nicht den Mangel an Wasser in einem Brunnen bemerken, könnten Sie überredet werden, sich auf einen Brunnen zu verlassen, der völlig leer ist. Falsche Lehrer sehen vielleicht so aus und klingen sogar wie Lehrer, die die Wahrheit verkünden, aber innerlich sind sie nur trockene Brunnen. Wasser ist eine Metapher für den Heiligen Geist, und davon spricht Petrus. Falsche Lehrer haben den Heiligen Geist Gottes nicht, sie werden vom Feind Gottes geleitet und sind deshalb, wie der Apostel Petrus sehr treffend sagt, „Brunnen ohne Wasser”. Ein mit dem Heiligen Geist erfüllter Lehrer wird keine Falschheiten lehren. Falsche Lehrer verkündigen in ihrer Lehre vielleicht einen Teil Wahrheit, aber sie sind alle in Täuschungen verstrickt; sie sind leere Gefässe. „Und aus Habsucht werden sie euch mit betrügerischen Worten ausbeuten…” (2. Petrus 2:3). Diese Leute, die eine Beziehung zu unserem Herrn Jesus vorgeben, aber kein Wasser in ihrem Brunnen haben, sind immer nur in einem solchen Dienst, in dem sie einen materiellen Gewinn machen können. Ich weiss, ich habe dieses Thema schon angesprochen, und ich werde es wahrscheinlich wieder tun, aber diese falschen Lehrer sind heute unter uns, und zwar in grosser Zahl, was nur den Ernst der Stunde belegt. Es gibt zurzeit falsche Lehrer, die fürchterliche Irrlehren verbreiten, und Gläubige müssen das erkennen. Ihre Lügen werden durch die Kenntnis der Schrift entlarvt; so kann die ganze Gemeinde ihre Lügen erkennen, statt ihnen aufzusitzen und in die Irre geleitet zu werden. Dieses bestimmte Kapitel im zweiten Petrusbrief spricht nicht von der Möglichkeit, dass falsche Lehrer und falsche Propheten zu uns kommen könnten. Im Gegenteil, Petrus spricht von einer Tatsache, dass sie jetzt unter uns sind. Und sie sind in unseren christlichen Kirchen und richten dort ihr Unheil an. Deshalb sind Christen nicht mehr so sehr im „Vorsicht”-Modus, weil wir derzeitig im „Schadensbegrenzung”-Modus sind, und wenn wir dieses Übel nicht unter Kontrolle bekommen, werden wir sehr bald in dem „Renn-um-dein-Leben”-Modus sein. „Es gab aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die heimlich verderbliche Sekten einführen…“ (2. Petrus 2:1). Diese Lügner lehren nicht heimlich, aber ihre Pläne sind verhüllt. Während den letzten 2’000 Jahren wurden Männer und Frauen von diesen Irrlehrern beschwindelt und getäuscht. Falsche Lehrer kommen und gehen, aber wir werden nie ganz ohne sie sein. Viele sind hier, um ihr Leben lang irdische Belohnungen zu ernten, und ihr Gewissen ist durch ihre gewinnorientierte Haltung ganz ausgedorrt. Nur das Äussere eines Wasserbrunnens anzusehen genügt nicht, um etwas über seine Kapazität, Effizienz und den Wassergehalt zu erfahren. Wenn Sie ein erfrischendes Getränk suchen, werden Sie es nicht aus einem trockenen Brunnen bekommen. „Brunnen ohne Wasser“ (falsche Lehrer) gibt es reichlich, vielleicht steht einer von ihnen jeden Sonntag in Ihrer Kirche, und ich verspreche Ihnen, dass diese falschen Lehrer sehr gut darin sind, Ihren Geist auszulöschen. Aber nur ein mit dem Heiligen Geist erfüllter Bibellehrer kann Ihren geistlichen Durst nach der Wahrheit löschen. Ein grosses, rotes Alarmzeichen sollte bei echten Nachfolgern Jesu Christi aufleuchten, sobald jemand behauptet, Jesus sei irgendetwas anderes als das, was Er selbst von sich sagt. Leider werden viele Menschen verführt, so dass sie Lügen über Jesus glauben, obwohl sie behaupten, Ihm nachzufolgen. Die Bibel gibt uns die Wahrheit. Alles was wir tun müssen, ist, der Bibel mehr zu glauben als Männern und Frauen, die fortgesetzt Lügen lehren. Der einzige Grund, warum die Menschen einer Person folgen, die eine Lüge lehrt, ist, dass sie ihre Bibel vernachlässigen oder nicht annehmen. Zum Beispiel verneinen viele dieser “Brunnen ohne Wasser”, dass Jesus Gott ist. Ich habe viele getroffen, die sich gläubig nennen und unverhohlen leugnen, dass Jesus Christus der Allmächtige Gott ist. Das ist eine schwere Irrlehre, und doch folgen die Menschen den „Brunnen ohne Wasser” blind, ohne zu prüfen, ob der Heilige Geist in ihnen wohnt. „Jemand, der anscheinend gottesfürchtig ist und mit Jesus Christus wandelt, kann doch zerstörerische Irrlehren bringen. Oft geschieht der schlimmste Schaden durch einen guten Mann, der Lügen lehrt. Seine Lügen werden wegen seines guten Charakters leichter akzeptiert.” – David Guzik Unsere Augen werden bezüglich dieser falschen Lehrer noch weiter geöffnet, denn Petrus erklärt über diese „Brunnen ohne Wasser” auch noch: „…indem sie sogar den Herrn, der sie erkauft hat, verleugnen…” (2. Petrus 2:1). In all ihren Absichten und Zielen sehen sie aus wie rechtmässige und wahrheitsgetreue Bibellehrer, die errettet sind und mit dem Herrn wandeln, aber sie verleugnen „sogar den Herrn, der sie erkauft hat”. Ich bin in der Vergangenheit gerügt worden, weil ich in meiner Pflicht als Wächter auf der Mauer nachlässig sei und die Namen all dieser falschen Lichter nicht ans Licht bringe, sodass die Nicht-Informierten wissen könnten, wer sie sind. Darüber staune ich einfach nur. Wie kann ich jeden falschen Lehrer da draussen nennen? Ausserdem hat jeder wiedergeborene Gläubige neben dem fleissigen Bibelstudium auch den Heiligen Geist. Also hilft uns der Heilige Geist zu erkennen, was die wahre und richtige Lehre ist und was nicht. Ich habe von vielen Personen gehört, die in die Kategorie „Falsche Lehrer” oder “Falsche Propheten” fallen könnten, und doch sehe ich keine Notwendigkeit, ihnen und ihren Lehren nachzuforschen. Gott wird durch Seinen Heiligen Geist jedem, der nach der Wahrheit sucht, die Irrlehren offenbaren. Der Sinn dieses Artikels und vieler anderer Artikel, die ich zu schreiben gedenke, ist es, das Erkennen von Wahrhaftigkeit all denen zu überlassen, in denen der Heilige Geist wohnt. Diese Artikel sind als Warnung gedacht, auch für die Ungläubigen, die sie vielleicht lesen, damit Sie prüfen, was wahr ist und ob im Brunnen Ihres Lieblingspredigers Wasser gibt. Sogar Nichtgläubige werden die Wahrheit finden, wenn sie eifrig danach suchen. Wir können eine Zunahme an Irrlehren erwarten, und es wird uns gesagt, dass sogar viele Menschen, die die Gelegenheit hatten, die Wahrheit des Evangeliums zu hören, und auch viele bekennende Christen, diesen Irrlehren folgen, und das zu ihrer eigenen Zerstörung. „Und viele werden ihren verderblichen Wegen nachfolgen…“ (2.Petrus 2:2). Sie werden alle zur Hölle verdammt sein, weil sie es vorgezogen haben, einem falschen Lehrer zu glauben, der den heiligen Namen Gottes lästert und entehrt. „Diese aber waren edler gesinnt als die in Thessalonich und nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf; und sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhalte.“ (Apg. 17:11). Wir sollten alle so sein wie jene Beröaner, die Paulus und Silas nicht einfach glaubten, sondern selbst in der Schrift lasen, um zu sehen, ob das, was man sie gelehrt hat, Wahrheit oder Lüge ist. Petrus fährt in seinem zweiten Brief fort und spricht zu uns von der Härte des Gerichts, das auf die falschen Lehrer kommen wird. „…aber das Gericht über sie ist längst vorbereitet, und ihr Verderben schlummert nicht.“ (2. Petrus 2:3). Für Sie und mich sieht es vielleicht so aus, als würde es ihnen wohlergehen und als würden sie unvorstellbar reich. Wir staunen vielleicht darüber, wie sie ihre Bankkonten mit Schätzen füllen, und Gott lässt sie zwar hier auf der Erde Schätze für sich selbst sammeln, aber wenn sie in dieser Weise fortfahren, zementieren sie damit nur ihre Verdammnis in der Ewigkeit. Sie sollten diese Leute und ihren Wohlstand nicht beneiden, denn ihr Ende ist ewige Verdammnis. Denken Sie daran, was uns Petrus sagt: „Diese Leute sind Brunnen ohne Wasser…” (2. Petrus 2:17a). Der Heilige Geist ist im Leben dieser Irrlehrer nicht gegenwärtig. Indem sie die Massen betrügen, lästern sie Gott, weil sie nicht auf Seinen Heiligen Geist hören. Indem sie nicht auf Seinen Heiligen Geist hören und Sein Wort verfälschen, haben sie sich selbst verdammt. Diese Verdammnis schwillt wie in einem Crescendo an und wird zu einem fürchterlichen Finale führen. Und während sie immer wohlhabender werden, werden sie eines Tages ihren endgültigen Lohn empfangen, aber dieser wird nicht so sein, wie sie es erwartet haben. Das ist eine Warnung, dass Sie sicherstellen, dass der Heilige Geist in Ihnen wohnt und dass Sie Seiner Führung folgen. Dann werden Sie nicht den falschen Lehren der zur Hölle verdammten Lügner glauben, die nichts anderes wollen, als auf Ihre Kosten reich zu werden. Wasserbrunnen sehen alle ganz ähnlich aus, aber einige sind leer, ohne Wasser (Heiliger Geist). Es bleibt die Frage: Was für „Wasser” ist in Ihrem Brunnen? Gott segne Sie alle, Ron Graham

Religion oder Evangelium

Liebe Leserin, lieber Leser, in dieser Schrift geht es mir um den Unterschied zwischen Religion und Evangelium. Ich möchte zunächst mit einem einfachen Beispiel beginnen. Vor längerer Zeit habe ich gelesen, dass junge Mütter beim Einkaufen sehr genau auf die Preise achten. Sie sind gewissenhafter als Väter und finden bald heraus, wo man günstig und doch gut einkaufen kann. Erstaunlich ist allerdings, dass die jungen Mütter fast nur die teuerste Säuglingsnahrung kaufen. Sie suchen dafür nicht das billigste Geschäft und nicht die billigste Sorte aus. Man ist der Sache nachgegangen und hat bald herausgefunden, woran das liegt. Junge Mütter wissen, dass sie ihr Kind eigentlich stillen sollten. Weil sie das aber nicht wollen (einige können es auch nicht), wollen sie ihrem Kind wenigstens das Zweitbeste geben. Darum suchen sie die teuerste Säuglingsnahrung aus. Wenn sie es nicht tun würden, hätten sie ein schlechtes Gewissen. Das ist interessant. Über den Grund dieses Verhaltens wollen wir heute etwas im Zusammenhang mit unserem Thema „Religion oder Evangelium“ nachdenken. Gottes Anknüpfungspunkt Wir haben alle einen Mahner in der Brust, der uns sagt, was gut und böse ist. Da ist zum Beispiel ein Kettenraucher. Wenn du mit ihm sprichst und ihm sagst: „Es ist nicht gut, dass du sechzig Zigaretten am Tag rauchst,“ mag es sein, dass er dir sagt: „Mit meinem Geld mache ich, was ich will. Rauchfleisch hält besser. Ich kenne jemanden, der lässt die Pfeife nicht ausgehen und ist fünfundneunzig Jahre alt.“ So oder ähnlich könnte die Antwort klingen. Jedoch weiß er im Innersten ganz genau, dass du Recht hast. Wenn du mit einem Trinker sprichst und zu ihm sagst: „Es ist nicht gut, was du machst.“ Dann mag er sagen: „Mir macht es Spaß. Mit meinem Geld mache ich, was ich will, da lasse ich mir nicht hineinreden.“ Aber im Grunde weiß auch er genau, dass du Recht hast. Wenn du mit einem Ehebrecher sprichst, mag er sich rechtfertigen und so tun, als lebe er richtig, dennoch weiß er ganz genau, dass er ein Betrüger ist. Auch sein Gewissen sagt ihm: „Es ist nicht Recht, was du tust.“ Die Bibel lehrt uns, dass wir seit dem Sündenfall alle von Gott getrennt sind. Auf der einen Seite steht der heilige Gott und auf der anderen Seite der sündige Mensch. Wir lesen in der Bibel (Jesaja 59,1-2), dass die Sünde eine Scheidewand zwischen uns und unserem Gott ist. Diese Trennung ist total. Der Sündenfall mit seinen Folgen betrifft alle Menschen, jeden Einzelnen, ohne Ausnahme. Im Römerbrief, Kapitel 7, Vers 18 steht, dass in uns Menschen nichts Gutes ist. Manche meinen, der Mensch hätte einen guten Kern. Das ist aber eine ganz große Lüge. Diese Leute kennen sich selbst nicht. Die Bibel lehrt, dass in uns überhaupt nichts Gutes ist. Aber obwohl wir vom Sündenfall her von Gott getrennt sind, hat Gott doch einen Anknüpfungspunkt im Menschen. Dieser Anknüpfungspunkt ist sein Gewissen. Du kannst darüber etwas im Römerbrief, Kapitel 2, Vers 14- 15, lesen. Auch an anderen Stellen sagt uns die Bibel, dass wir ein Gewissen haben. Unser Gewissen ist nicht die Stimme Gottes. Es gibt Leute die sagen: „Ich lebe nach meinem Gewissen und höre auf meine innere Stimme.“ Aber unser Gewissen ist nicht die Stimme Gottes. Allerdings ist es so angelegt, dass es auf die Stimme Gottes reagieren kann. Jemand hat einmal gesagt: „Unser Gewissen ist das Echo der Stimme Gottes.“ Das ist sehr gut gesagt. Unser Gewissen reagiert, wenn wir etwas Unrechtes tun. Wir alle haben es schon tausendfach erlebt. Doch unser Gewissen reagiert sehr unterschiedlich. Es gibt Menschen, deren Gewissen verhärtet ist. Dr. Gerhard Bergmann sagte einmal: „Bei manchen Menschen ist das Gewissen mit einer geistigen Hornhaut überzogen.“ Solche Menschen nehmen nicht war, dass sie lügen. Sie merken nicht mehr, wenn sie die Ehe brechen. Im Allgemeinen realisieren sie nicht mehr, dass sie Böses tun. Ihr Gewissen ist abgestumpft, es ist verhärtet. Das ist ein furchtbarer Zustand. Man kann so lange sein Gewissen unterdrücken und totknüppeln, bis es nicht mehr reagiert. Doch es gibt auch ein anderes Extrem, nämlich dass jemand ein überempfindliches Gewissen hat. Es gibt Menschen, die mögen kaum über die Straße gehen, sie mögen nicht nach links und rechts sehen, denn sie haben immer ein schlechtes Gewissen. Oft entsteht dies durch eine falsche religiöse Beeinflussung. Das ist eine ganz große Not. Aber es gibt auch das normal funktionierende Gewissen. Das habe ich bereits erwähnt, wie zum Beispiel bei jener Mutter, die die teuerste Säuglingsnahrung für ihr Kind kauft, weil sie sonst ein schlechtes Gewissen hätte. Oder wie bei jenem Mann, der sich abends im Bett hin und her wälzt und nicht einschlafen kann. Er hat etwas Schlimmes getan und sein Gewissen plagt ihn. Oder, wie bei einem anderen, der todkrank ist und jetzt auf dem Krankenlager liegt. Obwohl er schon jahrelang nicht mehr im Gottesdienst war, plagt ihn plötzlich sein Gewissen und er kann nicht zur Ruhe kommen. Mit einem Mal bittet er um den Besuch eines Seelsorgers. Sein Gewissen funktioniert noch. Er weiß: Ich bin schuldig. Was alle Völker wissen Wir sind alle sündig und darum sind wir alle schuldig vor Gott. Selbst dann, wenn es uns niemand sagen würde, wüssten wir es doch: Wir brauchen Erlösung! Irgendwie spüren wir das. Und nicht nur wir, denen man es gesagt hat, sondern auch alle anderen wissen und spüren es ebenso. Alle Völker wissen, dass sie schuldig sind und Erlösung brauchen. Das ist eine ganz interessante Sache. Du kannst den entferntesten Stamm irgendwo auf einer Insel besuchen. Die Leute dort haben vielleicht nicht einmal Kleider auf dem Leibe, keine Wohnungen, und sie haben vieles nicht, was für uns selbstverständlich ist. Aber sie sind garantiert auf der Suche nach Erlösung und haben eine Religion. Es gibt viele verschiedene Religionen. Aber wenn du einmal darüber nachdenkst und dir die Frage stellst: „Ja, wie kommt es überhaupt dazu?“, merkst du: Auch Menschen, die keine Verbindung mit entfernt lebenden Völkern haben, haben Religion! Und warum haben sie Religion? Sie haben Religion, weil sie wissen, dass sie schuldig sind, und weil sie das Bedürfnis nach Erlösung so sehr verspüren. Mit Hilfe der Religion versuchen sie, mit einer höheren Macht, an die sie glauben, ins Reine zu kommen. Sie wollen ihr Gewissen beruhigen. Wozu ist Religion da? Das Wort „Religion“ – eigentlich ein wunderschönes Wort – kommt aus dem Lateinischen. „Re“ steht für „zurück“ und „legion“ erinnert an „Verbindung“. Es geht also um eine Rückverbindung. Der Mensch sucht eine Rückverbindung zu Gott. Darum ist Religion eigentlich ein schönes Wort. Aber das, was der Mensch dann macht – das, was wir als Religion bezeichnen –, das wollen wir einmal untersuchen. Ich frage erst einmal: Woher kommt eigentlich die Religion, und wozu ist die Religion da? Es gibt Menschen, die meinen, dass die Religion von Gott kommt. Wenn sie das Wort Religion hören, denken sie: „Das ist etwas Göttliches, etwas Gottgewolltes.“ Mit ein paar ganz einfachen Beispielen möchte ich jetzt etwas erklären. Hier habe ich einen kleinen Druckbleistift. Darin befindet sich eine ganz feine Mine, die braucht man nie anzuspitzen. Dieser Bleistift, ein Radiergummi und etwas Papier sind meine wichtigsten Werkzeuge. Ich habe das Radiergummi gleich auf dem anderen Ende des Bleistifts. Wenn ich etwas falsch geschrieben habe, drehe ich das Ding nur um und schon kann ich radieren. Eine wunderbare Sache, oder? Was  meinst du, ist dieser Bleistift einmal vom Himmel gefallen, oder wo kommt er her? Nein, er ist in Japan erfunden und in Japan hergestellt worden. Die Europäer haben ihn importiert und ich habe ihn im Supermarkt gekauft. Dieser Druckbleistift ist eine menschliche Erfindung. Das Radiergummi ist ebenfalls eine menschliche Erfindung. Ich habe außerdem eine kleine, scharfe Nagelschere. Nun, ich weiß, man kann sich die Nägel auch abkauen oder abfeilen. Meine Nagelschere ist auch nicht vom Himmel gefallen, sondern Menschen haben sie erfunden. Ich habe gelesen, dass der Mann, der die Haarnadel mit den Wellen darin erfunden hat, steinreich geworden ist. Vorher gab es nur gerade Haarnadeln und diese fielen leicht aus den Haaren heraus. Eines Tages kam jemand auf die Idee, dass man sie auch wellenförmig machen kann, denn so bleiben sie besser drin. Darauf bekam er ein Patent und verdiente damit viel Geld. Das alles sind Erfindungen von Menschen. Menschen hatten ein Problem und suchten nach einer Lösung. Menschen haben nachgedacht und haben dann Entdeckungen gemacht. Die Dinge, die ich gerade aufgezählt habe, sind menschliche Erfindungen. Sie sind Mittel für einen bestimmten Zweck. Religionen sind Erfi ndungen Genauso ist es bei den vielen verschiedenen Religionen. Religionen sind auch Erfindungen der Menschen. Die Religionen sind nicht vom Himmel gekommen, sondern Menschen haben sich Religionen ausgedacht. Dieser Bleistift ist zum Schreiben, das Radiergummi ist zum Radieren und die Schere ist zum Schneiden da. Aber wozu ist die Religion da? Die Religion ist ein menschliches Mittel, um das Gewissen zu beruhigen. Ich möchte das jetzt noch etwas anders erklären, damit es jeder verstehen kann. Auch die Heiden, die irgendwo im Busch leben und noch nie etwas von Gott oder der Bibel gehört haben, sind Sünder. Sie wissen, dass sie Sünder sind. Im Römerbrief (Kapitel 2) kannst du nachlesen, dass ihr Gewissen es ihnen bezeugt. Sie spüren, dass sie vor Gott schuldig, dass sie Sünder sind. Sie spüren, dass etwas geschehen muss. Und bei dem Versuch, mit Gott ins Reine zu kommen, kommt es zu allen möglichen Entgleisungen. Religion ist eigene Anstrengung Es gibt Heiden, die beten einen Gott an, den sie selbst aus Holz gemacht haben. Schließlich glauben sie sogar fest daran, dass dieser Gott ihnen helfen kann. Sie bringen große Opfer, sie schlachten sogar ihre Kinder und opfern sie dem Gott, den sie selbst gemacht haben. Wir lesen von Völkern, die stundenlange Gebetsübungen verrichten, weil sie damit ihr schlechtes Gewissen beruhigen wollen. Viele Hindus pilgern hunderte von Kilometern bis zum Ganges, um dort ihr Reinigungsbad zu nehmen oder am Ganges zu sterben. Warum tun sie das? Sie könnten genauso gut zu Hause sterben. Sie tun es, weil sie sonst ein schlechtes Gewissen hätten. Sie verrichten diese Dinge, um ihr Gewissen zu beruhigen. Heidenfrauen werfen ihre Kinder bei ihren heidnischen Festen vor die Götzenwagen. Wenn dann die Räder über die Babys rollen und das Blut spritzt und die Kinder zermalmt werden, geraten sie in Ekstase. Das ist für sie der Höhepunkt ihres Lebens. Sie haben das Liebste, was sie haben, den Göttern geopfert. Jetzt müssen die Götter doch zufrieden sein. Das sind schreckliche Praktiken. Aber so haben sie es von ihren Vorfahren gelernt. Und jetzt führen sie es so fort. Wenn sie es nicht tun würden, hätten sie ein schlechtes Gewissen. 10 Ein Missionar, der unter Eingeborenen gearbeitet hatte, kam in ein Dorf in dem gefeiert wurde. Die Leute tanzten und sangen. Er kam näher heran, um zu sehen, was dort eigentlich geschah. Und dann sah er, dass gerade ein Kind geopfert wurde. Eine Plage war ausgebrochen. Die Leute gingen zum Medizinmann und fragten: „Was sollen wir tun? Die Götter sind gegen uns.“ Daraufhin hatte der Medizinmann die Götter gefragt, was die Menschen tun sollten. Die Antwort, die kam, war aber nicht von Gott, sondern eher vom Teufel. Der Medizinmann ordnete an, dass das zuletzt geborene Kind geopfert werden sollte. Das wurde schnell herausgefunden und die Eltern brachten das zuletzt geborene Kind. Dann wurde dieses Kind ganz langsam mit feinem Sand erstickt. Während das Kind so qualvoll starb, jubelte das Dorf. Der Zorn der Götter ist gestillt und abgewandt. Das sind unheimliche Vorgänge. Wenn man so etwas liest, wird man dankbar, dass man in einem Land aufwachsen durfte, wo es solche furchtbaren Dinge nicht mehr gibt. Warum gibt es sie nicht mehr? Vor vielen Jahrhunderten kam das Evangelium hierher! Überall dort, wo das Evangelium hinkam, wurden diese grausamen Dinge ausgeräumt. In der Bibel wird uns gesagt, dass wir unsere Kinder nicht opfern müssen, denn Gott hat seinen Sohn zu unserm Heil geopfert! Die gefährlichste Religion Doch nun noch einmal zurück zur Religion. Religion ist ein Mittel, um das Gewissen zu beruhigen. Religion ist manchmal ein ganz grausames Mittel. Wenn du jetzt fragst: „Welche Religion?“ Dann muss ich dir sagen: „Jede Religion.“ Jede Religion ist ein Mittel, um das Gewissen zu beruhigen. Auch die allerbeste Religion ist nur ein Mittel, das Gewissen zu beruhigen und darum im Endeffekt nichts wert. Jede Religion stellt in Wirklichkeit eine Gefahr dar. Karl Marx hatte gesagt: „Religion ist das Opium des Volkes.“ Wie viele Leute haben sich über diese Aussage aufgeregt? In Wirklichkeit stimmt sie. Was ist denn Opium? Es ist ein Rauschmittel, ein Betäubungsmittel, ein Beruhigungsmittel, ein Mittel, dass über den wirklichen Zustand hinwegtäuscht. Ich will jetzt etwas sehr Wichtiges mit einem ganz einfachen Beispiel erklären. Jemand hat Zahnschmerzen. Er hat einen sehr kranken Zahn. Schon vor Monaten hätte er zum Zahnarzt gehen müssen. Jetzt aber kommen die Zahnschmerzen mit Macht. Er will gerade in die Ferien fahren und besorgt sich ein starkes, schmerzstillendes Mittel und das schluckt er viermal am Tag. Was passiert? Die Schmerzen verschwinden. Es geht ihm gut. Er kann wieder beißen und fühlt sich wohl. Der Zahn aber ist noch genauso krank wie vorher. Am eigentlichen Problem hat sich überhaupt nichts geändert. Bitte denke jetzt einmal gut mit! Genauso ist das mit der Religion. Ich bin ein verlorener Sünder. Die Sünde trennt mich von Gott. Manchmal tue ich Dinge, von denen mein Gewissen mir sagt, dass sie falsch sind. Die Sünde ist nämlich schlimmer als ein Magengeschwür, viel, viel schlimmer. Sünde kann ebenfalls Qualen, nämlich große Gewissensqualen, verursachen. Doch dann holt man seine Religion zur Hilfe. Irgendeine Reli12 gion hat ja jeder. Man fängt an, sie zu praktizieren und die Religion fängt an zu wirken: Das schlechte Gewissen geht weg, aber die Sünde bleibt. Das ist genauso, wie wenn ich einen kranken Zahn mit einem Betäubungsmittel behandle. Die Zahnschmerzen gehen zwar weg, aber der kranke Zahn bleibt. So machen es Millionen von Menschen mit den verschiedensten Religionen. Das schlechte Gewissen ist zwar weg, aber die Sünde und der verlorene Zustand bleiben. Daran hat sich überhaupt nichts geändert. Und jetzt komme ich zu einem Punkt, bei dem mir einige vielleicht fast böse sein werden, aber was ich jetzt sage ist wahr: Die christliche Religion – die sogenannte christliche Religion – ist die gefährlichste aller Religionen. Sie ist darum so gefährlich, weil sie so gut wirkt, weil sie so gut beruhigt. Viele Menschen meinen: „Ich habe das Beste, was es gibt: die christliche Religion.“ Dann beginnen sie, sie zu praktizieren und das beruhigt so schön. Aber an der Sünde, an dem verlorenen Zustand des Menschen ändert sich überhaupt nichts. Man benutzt die christliche Religion wie eine Beruhigungspille. Was ist christliche Religion? Das Kind ist erst ein paar Tage alt, dann wird es getauft. Die Eltern sind beruhigt. Für sie ist alles in Ordnung: Das Baby ist kein Heide mehr, sondern ein Christ. Das Kind kann noch nicht einmal richtig denken, dann wird es gefirmt bzw. konfirmiert. Warum wird das gemacht? Wo steht das in der Bibel? Sage jetzt nicht, ich hätte über die Kirche geschimpft. Ich will nur erklären, wie gefährlich es ist, wenn man nur die äußeren Formen hat. Als ich mich mit zwanzig Jahren bekehrte und anfing meine Bibel zu lesen, habe ich darin meine geliebte Konfirmation gesucht und nicht gefunden, bis ich schließlich erkennen musste, dass sie eine Erfindung der protestantischen Kirche ist. Sie wurde irgendwann einmal erfunden und eingeführt. Die Konfirmation ist etwas, das Menschen im Laufe der Zeit erfunden haben. Nirgendwo in der Bibel steht so etwas. Genauso ist es mit der christlichen Trauung. Du bist in dem Augenblick verheiratet, wo du vor der zuständigen Behörde, der du unterstellt bist, dein „Ja“ gibst. Christen haben darüber hinaus das Bedürfnis, um den Segen Gottes zu bitten. Wenn wir das in der Gemeinde tun können, dann ist uns wohl dabei. Und das ist auch richtig so. Welcher echte Christ hat nicht diesen Wunsch? Aber wer meint, weil ich getauft, gefirmt oder konfirmiert bin, christlich getraut wurde und schließlich noch christlich beerdigt werde, muss es am Ende doch gut werden, lebt in einem ganz gefährlichen Irrtum. All das mag uns ein wenig beruhigen, aber gerettet werden wir dadurch nicht. Wenn wir diese Dinge einmal richtig untersuchen, müssen wir ehrlicherweise feststellen, dass die meisten von ihnen in der Bibel überhaupt nicht erwähnt werden. Es sind gut gemeinte christliche, religiöse Handlungen. Aber mit der Rettung meiner Seele haben sie überhaupt nichts zu tun. Das, was mich rettet ist etwas ganz anderes. Doch damit haben sich die meisten Menschen noch nie beschäftigt. Sie lassen sich einfach durch die christliche Religion beruhigen. Die Früchte der christlichen Religion Deutschland nennt man ein „christliches Land“, dabei ist das eine ganz große Lüge. Deutschland ist kein christliches Land. Die meisten Deutschen besuchen nie einen Gottesdienst. Sieh dir die Früchte der christlichen Religion an! Die sogenannten christlichen Völker haben die meisten Ehescheidungen. Jemand kommt aus der Türkei nach Hannover und sagt nach kurzer Zeit: „Die Christen haben mich enttäuscht!“ Und wie sieht es in anderen Ländern, die sich christlich nennen, aus? Ich war irgendwo bei einem Friseur. Es ist schon lange her. Während unserer Unterhaltung hat der Mann schreckliche Ausdrücke gebraucht – es war einfach schlimm. Ich wusste: Dieser Mann heißt Herr Schön. Als dann die „Behandlung“ zu Ende war und ich bezahlte, habe ich ihm noch gesagt: „Herr Schön, wir haben zurzeit eine Evangelisation in der Stadt. Ich habe jetzt anderthalb Stunden hier bei Ihnen gesessen. Ungefähr so lange dauert unsere Versammlung auch. Nur ist sie etwas billiger, wenn Sie wollen, ganz umsonst. Ich lade Sie ein. Kommen Sie doch heute Abend einmal zu uns.“ Ich habe freundlich mit ihm geredet, ihn herzlich eingeladen und ihm einen Einladungszettel gegeben. Dann fing der Mann an, über die Kirche, die Frommen, Gott und alles Christliche zu schimpfen. Schließlich habe ich gesagt: „Herr Schön, Sie haben einen schönen Namen, aber Sie reden so wüst. Es wäre mir lieber, sie würden Herr Wüst heißen und etwas schöner reden.“ Noch ein paar Worte, und dann bin ich traurig gegangen. Als ich draußen stand, wurde mir diese ganze Geschichte zu einer richtigen Predigt. Man kann sogar Herr Edel heißen und dennoch ein Lump sein. Man kann sehr gut eine christliche Religion haben. In den Papieren kann stehen: „evangelisch“, aber mit dem Evangelium hat man überhaupt nichts im Sinn. Man kann sagen: „Wir sind doch alle Christen!“, aber man ist weit von Jesus Christus und seinen Ordnungen entfernt. Man dient dem Teufel, aber nicht Jesus. Ich bitte dich, liebe Leserin, lieber Leser, sei an diesem Punkt doch einmal ganz ehrlich. Was nützt eine Maske? Gott ist doch nicht so, dass er nur das Äußere sieht. Gott sieht das Herz an. Gott wird einmal nicht unsere Fassade beurteilen, sondern das, was wir wirklich waren. Vielleicht bist du getauft, aber du hast kein Leben aus Gott. In der Bibel steht: „Sie haben den Namen als lebten sie und sind doch tot.“ Du bist religiös. Das spreche ich dir überhaupt nicht ab. Du legst großen Wert darauf, dass deine Kinder getauft werden. Hoffentlich lassen sie sich dann auch christlich trauen, was denken sonst die Verwandten. Und hoffentlich lassen sie dann ihre Kinder auch wieder taufen. Dann geht die Leier wieder von vorne los. Und irgendwann werden sie dann auch noch christlich beerdigt. Dann wird der Konfirmationsspruch vorgelesen. Na, wenn jemand so einen schönen Konfirmationsspruch hat, dann muss er bestimmt einen Ehrenplatz im Himmel bekommen, oder? Was sind das bloß für törichte Ideen! Viele sind religiös, aber nicht bekehrt, nicht wiedergeboren. Sie haben sich niemals für Jesus Christus entschieden und haben auch keine Heilsgewissheit. Das ist eine himmelschreiende Not. Jetzt möchte ich mit ganz großer Offenheit ein paar Dinge sagen. Ich sage es aus Liebe, das darfst du mir abnehmen, weil ich dir helfen möchte. Drei Dinge, mit denen Religion zu tun hat Religion hat fast immer mit drei Dingen zu tun. Achte einmal darauf: Mit toten Gegenständen, mit Vorschriften, die nirgendwo in der Bibel zu finden sind und mit Menschen, zum Teil mit toten Menschen. Ein paar Beispiele dazu: 1. Mit toten Gegenständen. Ich kann mich noch gut daran erinnern. Wenn es wieder Weihnachten wurde, saßen wir im Lichterglanz und haben gesungen: „0h Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie treu sind deine Blätter! 0h Tannenbaum, oh Tannenbaum, du kannst mir sehr gefallen...“ Dann hieß es: „So, dann wollen wir mal sehen, was der Weihnachtsmann gebracht hat!“ Das war das größte christliche Fest im Jahr. Oh, es gibt Leute, die tragen ein Kreuz an einer Kette. Wunderschön! Ich mag das, aber wenn das alles ist, dann sind sie arm dran. Es gibt Leute, die legen sogar ein Kreuz unter das Kopfkissen und denken, dass sie sicher selig werden, falls sie in dieser Nacht sterben sollten; es liegt ja ein Kreuz unter ihrem Kopfkissen. Das ist ein ganz übler Aberglaube. Es gibt Leute, die reisen an eine bestimmte Stätte und küssen ein Kreuz, weil es ein besonders heiliges Stück Holz sein soll. Was ist das alles für ein Unsinn! Aber das ist Religion. Religion hat mit toten Gegenständen zu tun, mit Büchern, Urkunden und mit allerlei Klimbim. 2. Das andere, das ich erwähnte, sind Vorschriften, die nirgends in der Bibel zu finden sind. Es gibt Menschen, die essen am Freitag kein Fleisch. Sie meinen, sie tun Gott damit einen Gefallen. Sie hätten ein schlechtes Gewissen, wenn sie Fleisch essen würden. Sag mal, wie kommen die Leute nur auf so eine Idee? Ich finde es gut, mal einen Tag oder auch länger fleischlos zu leben. Es wäre noch besser, man würde ab und zu mal einen Tag fasten. Heute wissen wir von der Medizin her, dass Fasten sehr gut ist. Aber wenn wir versuchen, diese Sache religiös zu begründen und meinen, wir täten Gott damit einen Dienst, dann liegen wir ganz schief. Mit solchen Vorschriften hat der lebendige Gott überhaupt nichts zu tun. 3. Als nächstes erwähnte ich, dass es sich bei Religion oft um Menschen handelt, nicht um Jesus Christus, sondern um Menschen und oft um tote Menschen. Jemand sagt: „Mein Onkel war Pfarrer, mein Schwager ist Pfarrer. Na also, das muss Gott doch anrechnen – oder?“ Was sind das bloß für kurzschlüssige Überlegungen. Das alles ist überhaupt nichts wert, wenn es um unsere Errettung geht. Aber das ist Religion! Religion, tote Religion ist ein Mittel zum Zweck, ein Mittel, mit dem man sein Gewissen beruhigen kann. Doch schließlich stirbt man ohne Bekehrung, ohne Wiedergeburt, ohne Heilsgewissheit, ohne jemals mit Jesus Christus ins Reine gekommen zu sein. Was ist Evangelium? Jetzt komme ich zum zweiten Teil. Jetzt wird es ganz wichtig. Was ist denn nun Evangelium? Ich will ja den Unterschied zwischen Religion und Evangelium deutlich machen. Was ist denn Evangelium? Aus dem Johannesevangelium Kapitel 3 möchte ich dazu die Verse 1 bis 10 zitieren. Dort heißt es: „Es war aber einer unter den Pharisäern mit Namen Nikodemus, ein Mitglied des Hohen Rats bei den Juden. Der kam in der Nacht zu Jesus und sagte zu ihm: Meister, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, der von Gott gekommen ist; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, wenn nicht Gott mit ihm ist. Jesus antwortete ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen. Nikodemus sagte zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er denn wieder in den Leib seiner Mutter kommen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht durch Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht darüber, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von neuem geboren werden. Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist. Nikodemus fragte ihn: Wie kann dies geschehen? Jesus antwortete ihm: Du bist ein Lehrer in Israel und weißt das nicht?“ Wir haben gelesen, wie Jesus hier mit einem Religionslehrer spricht, mit Nikodemus. Jesus sagt ihm: „Wenn du nicht von neuem geboren wirst, wenn du nicht von oben geboren wirst, dann kannst du das Reich Gottes überhaupt nicht sehen.“ Dieser Nikodemus hatte die beste Religion, die es damals gab. Er hat viele gute Werke getan. Und jetzt sagt Jesus zu diesem religiösen, guten Menschen: „Das ist alles nichts. Wer ins Reich Gottes kommen will, der muss von oben geboren werden.“ Das Geschenk Gottes Ich habe hier eine Aussage von Leo Janz, die möchte ich einmal zitieren: „Meine Freunde, es gibt Tausende von Religionen, aber nur ein Evangelium. Religionen sind von Menschen erdacht, das Evangelium jedoch ist die Offenbarung göttlicher Gedanken. Die Religion wurde von Menschen gemacht, das Evangelium jedoch ist ein Geschenk Gottes. Religion ist die Meinung der Menschen, das Evangelium ist die Mitteilung Gottes. Religion ist im Allgemeinen die Geschichte sündiger Menschen, die etwas für den heiligen Gott tun wollen. Das Evangelium dagegen erzählt uns, was der heilige Gott für uns getan hat. Religion ist eine Suche nach Gott. Das Evangelium dagegen ist die frohe Botschaft, dass Jesus auf der Suche nach Menschen ist. Des Menschensohn [Jesus] ist gekommen zu suchen und zu retten, was verloren ist.“ Und hier noch einen ganz wichtigen Satz von Leo Janz: „Die beste Religion betont die Notwendigkeit einer äußeren Umgestaltung. Das Evangelium jedoch beginnt mit einer inneren Umgestaltung.“ Genau das möchte Gott dir schenken: eine innere Umgestaltung, ein neues Leben, die Wiedergeburt. Noch einmal möchte ich auf die äußeren Dinge zurückkommen. Ich denke, dann haben wir es richtig verstanden und niemand wird mir etwas übel nehmen, eben weil wir es verstanden haben. Religion hat es mit äußeren Dingen zu tun. Ich sage nicht, dass diese äußeren Dinge böse sein müssen. Ich sage nicht, dass diese äußeren Dinge vom Teufel sind, sondern es sind menschliche Dinge, menschliche Leistungen. Weil sie von Menschen sind, reichen sie nicht aus. Sie retten nicht. Wir sagen zum Beispiel unserem kleinen Sohn, wenn er das Beten lernen soll: „So, jetzt wollen wir schön die Hände falten und beten.“ Warum sagen wir das? Damit er nicht beim Beten an der Tischdecke herumspielt. Dann sagen wir dem Kleinen noch: „Jetzt wollen wir schön die Augen schließen und beten.“ Ich schließe beim Beten fast immer die Augen. Aber ich bete auch manchmal beim Autofahren, da muss man die Augen natürlich offen haben. Doch sonst, wenn ich allein bin oder in der Gebetsstunde, dann mache ich die Augen immer zu. Warum sagen wir unseren Kindern, jetzt wollen wir die Augen schließen, die Hände falten und beten? Es steht nirgends in der Bibel, dass man das tun soll. Trotzdem sagen wir es unseren Kindern, damit sie nicht neugierig herumgucken und vielleicht die Nudeln im Teller zählen oder sonst etwas tun. Aber nicht das Äußere, das Augenschließen, das Händefalten, ist entscheidend, sondern das Gebet, das aus dem Herzen kommt. So könnten wir noch viele andere Dinge aufzählen, um zu zeigen, was Religion ist. Auch unsere christlichen Feste wurden im Laufe der Jahrhunderte von den Menschen erfunden. Man hat sie einmal so eingerichtet, und jetzt feiern wir sie seit Jahrhunderten. Aber in Wirklichkeit steht nichts davon in der Bibel. Sagt nicht, ich hätte gegen diese Dinge geschimpft. Ich möchte nur aufzeigen, dass diese äußeren Dinge nicht ausreichen, um gerettet zu werden. Diese Dinge, auch wenn sie christlich sind, können im allerbesten Fall nur „Verpackung“ sein. Doch nicht die Verpackung ist das Entscheidende, sondern der Inhalt. Und den Inhalt haben Millionen von Menschen nicht. Sie haben nur die Religion, die Verpackung. 21 Eine innere Umgestaltung ist nötig Jesus sagte zu Nikodemus: „Du musst wiedergeboren werden.“ Leo Janz sagte: „Das Evangelium beginnt mit einer inneren Umgestaltung.“ Diese innere Umgestaltung nennt die Bibel „Wiedergeburt“. Ich möchte einmal fragen: Hast du das erlebt? Sag, kannst du von einer Phase in deinem Leben erzählen, wo Gott dir die inneren Augen öffnen konnte. Wo du deinen verlorenen Zustand erkannt hast und dann damit zu Jesus gekommen bist, um Buße zu tun, dich zu bekehren und um Jesus als deinen Heiland und Erretter aufzunehmen? Sag, bist du wiedergeboren? Sag, hast du Heilsgewissheit? Hast du das Zeugnis des Geistes, dass du ein Kind Gottes geworden bist? Wohnt Jesus in deinem Herzen? Kannst du wie Paulus sagen: „Christus in mir, die Hoffnung der Herrlichkeit.“? Wenn du das nicht sagen kannst, dann hast du diesen Schritt über die Grenze noch nie getan. Die Bibel spricht von einer Wiedergeburt. Jesus sagt: „Du musst vom Geist geboren werden. Du musst wiedergeboren werden.“ Das heißt doch, du musst noch einmal, also ein zweites Mal geboren werden. Durch die erste Geburt wird man ein Menschenkind. Durch die zweite Geburt wird man ein Gotteskind. Durch die erste Geburt wird man ein Menschenkind, weil man von einem Menschen gezeugt wurde. Durch die zweite Geburt wird jemand ein Gotteskind, weil er von Gott durch den Heiligen Geist gezeugt wurde. Die erste Geburt kommt aufgrund einer Willensentscheidung zustande. So ist es auch bei der Wiedergeburt. Sie kommt aufgrund deiner persönlichen Entscheidung zustande (vgl. Johannes 1,12-13). In der Bibel steht in Johannes Kapitel 1 Vers 11: „Er [Jesus] kam in sein Eigentum; doch die Seinen nahmen ihn nicht auf.“ Das ist eine der traurigsten Bibelstellen überhaupt. Jesus kommt in diese Welt, er will Menschen retten, und die Menschen nehmen ihn nicht auf. Sie nehmen das Brot aus seiner Hand, sie wollen die positiven Auswirkungen seines Kommens, doch ihn selbst nehmen sie nicht auf. Die Menschen nehmen die sozialen Auswirkungen, die das Christentum gebracht hat, an. Wir leben gern in einem christlichen Land, weil da weitgehend noch Ruhe und Ordnung herrschen. Wir haben es dem Evangelium zu verdanken, dass es uns heute so gut geht. Das soziale Evangelium, die gute äußere Form, das möchte man. Aber das, worum es eigentlich geht – die Errettung des Menschen, die Wiedergeburt, das neue Leben und dessen Konsequenzen – das möchte man nicht. Im nächsten Vers (Vers 12) heißt es dann: „Wie viele ihn [Jesus] aber aufnahmen, denen gab er Macht, durch den Glauben an seinen Namen Gottes Kinder zu werden.“ In dem Augenblick, wo du Jesus Christus im Glauben als deinen Heiland und Erretter aufnimmst, wirst du wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung. Die natürliche Geburt kommt durch eine natürliche Zeugung zustande, durch den Samen eines Mannes. Es kommt zu einer Befruchtung, zu einer Schwangerschaft und zur Geburt, ein neues Leben entsteht. Die Wiedergeburt kommt durch den Samen Gottes zustande. Der Same Gottes ist das Wort Gottes. Jesus sagt: „Der Same ist das Wort.“ Und in Johannes Kapitel 1 Vers 14 steht: „Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns.“ Jesus ist das menschgewordene Wort, der Same. Wer Jesus im Glauben aufnimmt, der nimmt den Samen auf, der das neue Leben wirkt. In dem Augenblick, wo du Jesus Christus im Glauben als deinen Heiland und Erretter annimmst, wirst du von neuem geboren, wiedergeboren. Das hat überhaupt nichts mit Kirchenmitgliedschaft, Gemeindemitglied schaft oder mit irgendwelchen religiösen Leistungen zu tun. In der Stunde, in der du dein altes, sündiges, schuldbeladenes Leben unters Kreuz bringst und dich von Herzen bekehrst und Jesus Christus um Vergebung bittest, wird deine ganze sündige Vergangenheit ausgelöscht. Dann nimmst du den Herrn Jesus Christus im Glauben als deinen Heiland und Erretter auf und du wirst wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung. Die natürliche Geburt hast du erlebt, das ist klar, sonst wärst du jetzt nicht hier. Liebe Leserin, lieber Leser, hast du auch die Wiedergeburt erlebt? Worum es eigentlich geht Bitte mach dir nichts vor. Nicht die Mitgliedschaft in einer Kirche ist das Entscheidende. Wenn du gerettet werden willst, musst du eine Bekehrung und eine Wiedergeburt erleben. Das gilt für alle Menschen, ganz gleich bei welcher Organisation ihr Name eingeschrieben steht. Mitgliederverzeichnisse interessieren Gott überhaupt nicht. Ob dein Name im Buch des Lebens steht, darum geht es. Wenn ein Kind geboren wird, dann wird es beim Standesamt eingetragen, es wird registriert, es bekommt Bürgerrecht hier auf der Erde. Wir nehmen Notiz von diesem neuen Erdenbürger. Wenn ein Mensch sich bekehrt und wiedergeboren wird, dann wird sein Name ins Buch des Lebens, das Lebensbuch des Lammes, eingeschrieben. Er bekommt Bürgerrecht im Himmel. Er wird registriert, er ist Erbe Gottes und Miterbe Jesu Christi. Ich möchte dich gerade einmal fragen: Steht dein Name wohl im Lebensbuch? Er wird erst dann dort stehen, wenn du bekehrt und wiedergeboren bist, wenn du Jesus als deinen Heiland und Erretter angenommen hast, aber nur dann. Ich sage dir jetzt nicht, dass du irgendeinem Verein beitreten musst. Nein, du musst dich für Jesus entscheiden und ihn als deinen Heiland und Erretter aufnehmen, wenn du gerettet werden willst. Der Apostel Paulus war sicher einer der religiösesten Menschen, die es je gab. Wie hat er geeifert für seine Religion! Was hat er für Opfer gebracht! Wie viele Stunden mag Paulus gebetet haben! Ich bin davon überzeugt: Paulus war ein Mann, der das Gesetz nicht nur studiert hatte. Er war auch bemüht, danach zu leben. Er war ein regelmäßiger Gottesdienstbesucher und hat andere angehalten, es ebenso zu machen. Doch das war alles umsonst, weil er Jesus nicht anerkannte, weil er das Evangelium und die Notwendigkeit der Bekehrung und der Wiedergeburt nicht sah. Paulus war sogar gegen die Bekehrten und so etwas gibt es auch heute noch. Man kann Theologie studieren und gegen die Bekehrung sein. So war es bei Paulus. Aber eines Tages gingen ihm die Augen auf. Später schrieb er (Philipper 3,4-9): 25 „Wenn es aufs Fleisch ankäme, auf fleischliche Vorzüge [religiöse Leistungen], dann könnte ich wohl auch mitsprechen. Meint jemand, sich auf irgendwelche religiösen Vorrechte stützen zu können, so könnte ich es erst recht. Ich bin vorschriftsmäßig am achten Tage beschnitten worden, ich stamme aus dem Volk Israel, ich gehöre zum Stamm Benjamin, ich bin von reinem hebräischem Blut. Was meine Stellung zum göttlichen Gesetz betrifft, so bin ich ein Pharisäer. Und ich war dabei so eifrig, dass ich sogar die Gemeinde des Herrn verfolgte.“ In Vers 7 sagt Paulus: „Aber was mir damals Gewinn schien, das habe ich, als ich Christus kennenlernte, für Schaden gerechnet. Ja, ich achte es auch jetzt noch für Schaden, im Vergleich mit der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu meines Herrn. Um seinetwillen habe ich das alles eingebüßt. Und ich erachte es für Dreck, damit ich Christus gewinne und allezeit in ihm erfunden werde. So habe ich anstatt meiner eigenen Gesetzesgerechtigkeit die Glaubensgerechtigkeit Christi, die Gerechtigkeit, die Gott durch den Glauben darreicht.“ Oh, wenn es auf Religion ankäme, dann könnte heute manch einer die Hand heben und sagen: „Ich habe mich angestrengt. Ich war so und so viele Jahre Mess diener. Ich habe immer das Geld in der Kirche eingesammelt und nach dem Gottesdienst gezählt, eine halbe Stunde hat das manchmal gedauert. Was habe ich nicht alles gemacht, im Kindergottesdienst mitgeholfen und im Kirchenchor gesungen.“ Jemand sagt: „Ich spiele schon fünfzehn Jahre die Orgel.“ Oh, wenn es auf Religion ankäme, was wäre dann nicht alles zu nennen. Paulus sagt dazu: „Das ist alles nichts.“ Wenn du Christus gefunden hast, dann bist du im Reinen mit Gott, aber nur dann! Was für eine Gnade, wenn ein Mensch endlich einmal begreift, dass die Verpackung nicht ausreicht. Und wäre sie noch so schön, deine Religion rettet dich nicht. Du musst dich bekehren. Du musst Jesus im Glauben als deinen persönlichen Erretter aufnehmen. Dann wirst du „wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung“ (1. Petrus 1,3), kraft der Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Deine drei Möglichkeiten Wie oft hat dein Gewissen dich verklagt! Wie willst du darauf reagieren? Du hast drei Möglichkeiten. 1. Du kannst weitersündigen und dein Gewissen wird mit der Zeit so abgestumpft, dass es nicht mehr reagiert. Das ist etwas Furchtbares. Ja, es gibt Menschen, die merken nicht mehr, wenn sie lügen. Es gibt Menschen, die leben im Ehebruch und merken es nicht mehr. Andere fluchen und merken das nicht. Sie haben ihr Gewissen so lange mit Füßen getreten, dass es nicht mehr reagiert. Das ist unheimlich, ja, wirklich unheimlich! Die Entscheidung liegt bei dir. 2. Du kannst es auch so machen: Du kannst dein Gewissen beruhigen und dich von einer religiösen Aktion in die andere stürzen und tausend gute und religiöse Dinge tun. Aber in Wirklichkeit bist du ein betrogener Mensch, denn dir fehlt Jesus Christus. Deine Religion rettet dich nicht! 3. Du kannst auch den dritten Weg wählen. Und dazu lade ich dich heute ein. Dein Gewissen zeigt dir, wer du bist. Der Geist Gottes kommt dir zu Hilfe und öffnet dir die inneren Augen. Dann fragst du wie Paulus damals: „Herr, was soll ich tun?“ Jesus gab ihm daraufhin eine klare Antwort. Auch dich lädt Jesus heute mit ganz viel Liebe ein, zu ihm zu kommen. Du sollst heute nicht irgendeinen Kraftakt vollbringen, sondern du kannst heute zu Jesus kommen und zwar so, wie du bist. Vielleicht hast du schon immer geglaubt, dass es ihn gibt; aber heute sollst du etwas tun, was du noch nie getan hast. Du kannst jetzt deine Hände falten und im persönlichen Gebet zu Jesus sagen: „Herr Jesus, ich komme zu dir.“ Du brauchst nicht viele Worte sprechen. Du darfst ehrlich kommen, wie du bist, und kannst ungefähr so beten: „Herr Jesus, hier bin ich. Meine Sünden tun mir leid. Meine Kindheit, meine Jugend, meine ganze Vergangenheit bringe ich dir. Herr Jesus, vergib mir. Herr Jesus, wasche mich in deinem Blut. Herr Jesus, rette mich. In der Bibel steht, wer dich aufnimmt, der wird ein Gotteskind. Das glaube ich jetzt. Ich habe schon sehr viel von dir gehört. Aber heute entscheide ich mich für dich. Herr Jesus, ich nehme dich jetzt als meinen Heiland und Erretter auf. Herr Jesus, komm du in mein Herz, komm jetzt in mein Leben; ich will dein sein, und du sollst mein sein für Zeit und Ewigkeit. Von jetzt an will ich dir gehören. Ich will meinen Weg mit dir gehen. Ich will dein Jünger sein. Und ich danke dir, dass du mein Gebet erhört hast. Amen.“ Wenn du so betest und ihm dein altes, sündiges Leben hinlegst und Jesus im Gebet als deinen Erretter annimmst, wird der Friede Gottes in dein Leben kommen. Du wirst wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung. Du wirst ein Kind Gottes. Dein Leben wird neu. Das garantiere ich dir. Es wird wirklich geschehen, wenn du so zu Jesus kommst. Gott kann nicht lügen. Wenn du kommst, wird er dir entgegenkommen. Wenn du deine Schuld im Gebet zu Jesus bringst, wird er sie dir abnehmen. Wenn du ihn im Glauben aufnimmst, wirst du wiedergeboren. Das steht in der Bibel und die Bibel ist wahr. Gott lügt nicht. Er wird seine Verheißung erfüllen. Heute wird dein Leben total neu werden. Liebe Leserin, lieber Leser, hast du dieses Gebet jetzt für dich persönlich mitgebetet? Wenn nicht, dann lies es doch noch einmal in aller Ruhe durch und dann bete es als DEIN Gebet. Jesus wird es ganz sicher erhören. Er wartet schon lange auf dich. Er wird seine Verheißungen ganz sicher erfüllen. Wenn du diese große Lebensentscheidung gerade jetzt getroffen und somit Jesus in dein Leben aufgenommen hast, dann darfst du wissen, dass du jetzt bekehrt und wiedergeboren bist. Du bist ein Kind Gottes geworden. In Zukunft solltest du im Gebet Jesus immer wieder für dieses Geschenk danken. Ich möchte dir gern noch einige ganz wichtige Ratschläge für dein neues Leben mitgeben: 1. Nimm dir jeden Tag Zeit, um in der Bibel zu lesen. Auf diese Weise wirst du Gottes Willen immer besser kennenlernen. 2. Nimm dir jeden Tag etwas Zeit für das Gebet! 3. Nimm sofort Kontakt mit anderen Christen auf, die die gleiche Erfahrung wie du gemacht haben und besuche regelmäßig eine bibeltreue Gemeinde. Für deinen weiteren Weg mit Jesus wünsche ich dir von Herzen Gottes reichen Segen! Wilhelm Pahls (Quelle: "Religion oder Evangelium" Traktat von Wilhelm Pahls)

Der gute Hirte Jesus Christus

"Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe." (Joh. 10:11)

Jesus Christus ist der gute Hirte und der gute Hirte sucht seine Schafe. Dies hat Jesus auch mit dem Gleichnis vom verlorenen Schaf gemeint, dort heißt es: "Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach: Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schaf hat und, wenn er eins von ihnen verliert, nicht die neunundneunzig in der Wüste lässt und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? Und wenn er es gefunden hat, so legt er sich es auf die Schultern voller Freude." (Luk 15:3-5) Und warum sucht er sie? Weil sie verlorenen gegangen sind, sie sind umherirrend. Jedes Schaf ist verirrt gewesen und viele sind es immer noch, weil sie gesündigt haben. Der Psalmist sagt nicht umsonst in Psalm 119:176: "Ich bin wie ein verirrtes und verlorenes Schaf." Es heißt nicht umsonst in Jesaja 53:6: "Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der Herr warf all unsere Sünden auf ihn." Jeder Mensch geht ohne Bekehrung, ohne Glauben an Jesus Christus den Sohn Gottes, den guten Hirten in die Irre auf dem breiten Weg zur ewigen Verdammnis. In Jesaja 53:6 ist auch die Rede davon, dass alle Sünden auf Jesus geworfen wurden, er hat mit seinem Leben für seine Schafe gelassen, so wie es heißt in Joh 10:11: "Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe." Jeder ging in die Irre, alle Schafe sind von Grund auf auf dem falschen Weg, nur durch eine Umkehr auf den schmalen Weg zum ewigen Leben der Christus selbst ist, kann man errettet werden. "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Joh 14:6) "Geht hinein durch die enge Pforte. Denn der die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen. Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt und wenige sind es, die ihn finden!" (Matt. 7:13-15) "Denn auch wir waren früher unverständig, ungehorsam, gingen in die Irre, waren mancherlei Begierden und Gelüsten dienstbar und lebten in Bosheit und Neid, waren verhasst und hassten uns untereinander." (Titus 3:3) In Titus 3:3 wird erwähnt, dass sie unverständig waren und in die Irre gingen, aber danach nicht mehr, als sie zum Glauben an Jesus Christus fanden. Die verirrten und verlorenen Schafe sind in ständiger Gefahr durch den Sturm, der ein Bild für das Gericht Gottes über die unbußfertigen Sünder ist. "Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Wesen und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten." (Römer 1:18) Noch sind wir in der Gnadenzeit und jeder Mensch hat noch die Chance vor dem kommenden Gericht Gottes zu Jesus Christus zu kommen, ihn anzunehmen und dadurch dem kommenden Gericht zu entgehen. Aber auch diese Gnadenzeit hat ein Ende und die Zeichen deuten darauf, dass dieses Ende der Gnadenzeit nahe ist. Aber der Sturm ist nicht die einzige Gefahr, sondern die Gefahr geht auch aus von dem Löwen, den Satan, der raubt und verschlingt. "Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel geht umher, wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge." (1.Petrus 5:8) Der Satan greift nicht nur Christen an und probiert sie zu verführen, nein er reißt auch die Sünder immerweiter in die Sünde rein und immer weiter in den Unglauben oder falschen Glauben. Da kommen wir auch zur nächsten Gefahrenquelle für verirrte und momentan noch verlorene Schafe und zwar die reißenden Wölfe. Mit den Wölfen sind die falschen Propheten gemeint, diese greifen auch nicht nur die Gemeinde an, sondern angeln sich auch die verirrten und momentan verlorenen Schafe. Es gab und gibt so viele Religionsstifter: Mohammed, Konfuzius usw., die schon viele Menschen zum falschen Glauben gebracht haben. "Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied reißende Wölfe zu euch kommen, die die Herde nicht verschonen." (Apg. 20:29)  Aber Rettung ist möglich für die momentan noch verlorenen und verirrten Schafe, denn der gute Hirte Jesus Christus hat sein Leben für seine Herde und nicht nur für seine Herde, sondern für alle Schafe gegeben, sie müssen nur zu ihm kommen und an ihn glauben. Der nächste Vers ist ein wirklich schöner Vers: "Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie ich der Vater kennt und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe." (Joh. 10:14-16) In diesem Vers wird uns gesagt, dass Jesus Christus die kennt, die ihm angehören und sie, die ihm angehören kennen ihn. Seine Herde (Schafe) beweisen ihre Zugehörigkeit zum Herrn durch das Hören, erkennen und befolgen seiner Stimme. Sie bekennen Jesus Christus als ihren Herrn, sie glauben seinen Worten und folgen ihm nach. Sie unterscheiden auch zwischen seiner Stimme und der Stimme Fremder, denen sie nicht folgen würden. "Und wenn er alle seine Schafe hinausgelassen hat, geht er vor ihnen her und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen vor ihm; denn sie kennen die Stimme der Fremden." (Joh. 10:4-6) Der gute Hirte Jesus Christus und seine Schafe (Herde) sind durch sein Opfer am Kreuz von Golgatha, seine Auferstehung und Himmelfahrt in Liebe verbunden. Seine Schafe werden ihn auch von Angesicht zu Angesicht sehen werden und seine Herrlichkeit schauen. Der gute Hirte Jesus Christus hütet seine Schafe, er bewahrt sie in Ewigkeit, aufgrund ihres Glaubens an ihn (Joh, 1:12; 7:38, 5:24), ihrer Stellung in ihm (1.Kor. 1:30; Eph. 1:4-8; Kol. 2:9-11) und seines immerwährenden Eintretens für sie (Röm 8:31-39; Hebr. 7:25). Der gute Hirt Jesus Christus weidet seine Schafe: Er sorgt für ihre irdischen Bedürfnisse (Matth 6:11; Luk 22:35) und für ihre geistig Bedürfnisse, er schenkt ihnen Vergebung, Gnade und Führung. Der gute Hirte Jesus Christus eint seine Schafe, er macht sie schon hier eins und er wird sie in Herrlichkeit bei sich vereinen (Phil 1:27; 2: 1-3; Joh. 20-24) "Denn er ist unser Gott und wir sind das Volk seiner Weide und Schafe seiner Hand." (Psalm 95:7) "Der Herr ist mein Hirte!"(Psalm 23:1a) Ich hoffe Sie können auch voll Glaubens rufen: "Der Herr ist mein Hirte!" (Psalm 23:1a) Wenn nicht, sollten sie sich bekehren und an Jesus Christus glauben. Maranatha!

Sündenvergebung: Freude und Antrieb

"Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedeckt ist."

(Psalm 32:1) Es ist ein Grund zur Freude, dass Jesus Christus zur Vergebung auch ihrer Sünden starb. Es war ein riesiger Akt der Gnade und Liebe, dass Gott seinen eingeborenen Sohn gab zur Erlösung für alle, die ihn annehmen. Wie kann ein bekehrter Christ, der von seinen Sünden rein gewaschen ist traurig sein? Wenn es einem bekehrten Christen schlecht geht, weshalb auch immer, dann muss er sich klar machen, dass ihm seine Sünden vergeben wurden, dass er vor der ewigen Verdammnis errettet wurde, dass auf ihn sein Herr Jesus Christus und die Herrlichkeit wartet. Es darf auf keinem Fall passieren, dass man dieses riesige Gandengeschenk nüchtern betrachtet. Es muss einem mit riesiger Freude erfüllen, wenn man zu Jesus Christus gehört, wenn einem die Sünden vergeben sind. Es ist ein ganz großer Fehler, wenn man dieses riesige Gnadengeschenk nüchtern betrachtet. Es heißt in Römer 7:24-25a: "Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem todverfallenen Leibe? Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn!" Der Dank und die Liebe zu Jesus Christus sollte jeden bekehrten Christen erfüllen und in jeder schwierigen Lebensphase erfreuen und trösten. Was ist schon dieses Leben hier auf Erden? Es ist so kurz und nichtig, was sollte es uns, die wird an Jesus Christus glauben und durch sein Blut gerechtfertigt sind, bekümmern und beschweren. Es gibt wichtigeres als die irdischen Dinge. Es sollte uns im Herzen erfreuen, dass unser Sünden bedeckt sind. Aber wir sollten nicht nur in dieser Freude verharren, sondern auch anderen, die frohe Botschaft vermitteln. Lassen wir uns doch antreiben durch diese Liebe, durch die Liebe Christi zu uns, die er am Kreuz in der Auferstehung und Himmelfahrt gezeigt hat. "Halleluja! Lobet den HERRN! Denn unsern Gott loben, das ist ein köstlich Ding, ihn loben ist lieblich und schön." (Psalm 147:1)

 

Gottes großartige Verheißungen an die Gemeinde seines Sohnes Jesus Christus

In der Bibel werden viele Stellen erwähnt, die eine Verheißung beinhalten oder eine sind.

"Wer ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist." (Off. 2:7)

"Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem soll kein Leid geschehen von dem zweiten Tode." (Off. 2:11)

"Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich geben von dem verborgenen Manna und will ihm geben einen weißen Stein; und auf dem Stein ist ein neuer Name geschrieben, den niemand kennt als der, der ihn empfängt." (Off. 2:17)

"Und wer überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, dem will ich Macht geben über die Heiden, und er soll sie weiden mit eisernem Stabe, und wie die Gefäße eines Töpfers soll er sie zerschmeißen, wie auch ich Macht empfangen habe von meinem Vater; und ich will ihm geben den Morgenstern. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!" (Off. 2:26-29)

"Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!" (Off. 3:5-7)

"Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen des neuen Jerusalem, der Stadt meines Gottes, die vom Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!" (Off. 3:12-14)

"Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!" (Off. 3: 21-22)

"Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Wer überwindet, der wird es alles ererben, und ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein." (Off. 21: 3-8)

"Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. Wer ist es aber, der die Welt überwindet, wenn nicht der, der glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist?" (1. Joh 5:4-6)

"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." (Johannesevangelium 3:16)

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen." (Johannesevangelium 5:24)

"Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das aufbewahrt wird im Himmel für euch, die ihr aus Gottes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zur Seligkeit, die bereit ist, dass sie offenbar werde zu der letzten Zeit." (1.Petrus 1:3-6) Danken Sie Gott und seinem Sohn Jesus Christus meinen Meister!

  

Spötter

"Es ist wie Mord in meinen Gebeinen, wenn mich meine Feinde schmähen und täglich zu mir sagen: Wo ist nun dein Gott?" (Psalm 42:11) Dies erleben wir auch in heutiger Zeit, in der Endzeit, dass viele gottlose Menschen uns fragen, wo unser Gott sei. Sie meinen diese Frage gar nicht ernst, sondern wollen damit behaupten, dass es Gott gar nicht gäbe. Es ist so, dass dieser Spott immer mehr zunimmt. Die gottlosen Menschen spotten über das Wort vom Kreuz (Die Botschaft vom Kreuz), womit sie 1.Korinther 1:18-19: "Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es eine Gotteskraft." bestätigen. Sie spotten über die Wiederkunft Christi und die kommende Entrückung, womit sie 2.Petrus 3:3-5: "Ihr sollt vor allem wissen, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihren Begierden nachgehen und sagen: Wo bleibt die Verheißung seines Kommens? Denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles, wie von Anfang der Schöpfung gewesen ist." bestätigen. Sie spotten auch über Gott und sagen, dass es ihn gibt, aber sie irren und werden schon sehen, was sie davon haben, denn "Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten." (Galater 6:7) Dieser Spott sollte an uns abprallen, denn wir kennen ja die Wahrheit, "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannesevangelium 14:6). Den gottlosen Menschen ist nichts mehr heilig, sie verachten Gott, seine Gebote, sein Gnadenangebot und seinen Sohn. Das Gericht über diese gottlose Welt wird bald kommen. Der Hass auf dieser Welt breitet sich aus, es ist nicht nur ein Hass gegen Menschen, sondern ein Hass gegen Gott. Die gottlosen Menschen wollen nichts mehr wissen von Gott. Sie flüchten sich zu ihren Götzen, nehmen sich falsche Lehrer und Propheten und gehen ihren Begierden nach. Neben der wahren Gemeinde, die alle bekehrten Christen, die an Jesus Christus, sein Opfer, Auferstehung und seine Himmelfahrt glauben beinhaltete gibt es auch immer mehr Gemeinden, die in dem Sendschreiben an die Gemeinde an Laodizea beschrieben werden. Wir leben in den letzten Abschnitt der Gnadenzeit und es wird nicht mehr lange dauern bis zur Entrückung, deshalb lasst uns die Spötter zurechtweisen und wenn sie nicht umkehren wollen, so lasst sie, denn sie sind ja dann gewarnt. Wir dürfen jetzt nicht nachlassen, denn es gibt noch viele Menschen auf den breiten Weg zur ewigen Verdammnis.

Maranatha!

 

Nicht die Umfrage vergessen!

 

Namenschristen

"Es werden nicht all, die zu mir sagen: Herr, Herr! in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meins Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!" (Matt. 7:21-23) Diese Textstelle beschreibt klar die Namenschristen. Die Namenschristen sagen Jesus sei ihr Herr, sie sagen sie seinen Christen und tun auch gute Werke im Namen des Herrn Jesus, doch werden sie doch vom Herrn Jesus abgelehnt, warum? Weil sie in Wirklichkeit nur den Anschein eines Christen hatten, sie waren nicht echt, sie hatten nie eine Bekehrung, sie haben nie erkannt ohne Rettung verloren zu sein, sie haben nie ihre Sünden bekannt, sie haben nie Jesus wirklich aufgenommen. Es gibt heute auch viele Namenschristen, die schön jeden Sonntag in die Kirche gehen (aber meisten gar nicht aufnehmen, was dort gesagt wird), die vielleicht auch mal spenden, aber das errettet niemanden. In den Textstellen davor wird gesagt, wie man falsche Propheten erkennt, nämlich an ihren Früchten. Namenschristen erkennt man hingegen schwer an ihren Früchten, da sie sich bemühen gute Werke zu tun, um ihre äußere Frömmigkeit und ihren äußeren Schein zu wahren, so wie die Schriftgelehrten es damals taten. Die Namenschristen sind kernfaule Bäume, ihr Äußeres sieht normal aus, aber ihr Inneres ist schlecht und verfault. In der obigen Textstelle heißt es: "...sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel." und damit sind eben nicht gute Werke gemeint, obwohl sie auch den Willen Gottes entsprechen, denn "Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserem Heiland, welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen." (1.Tim 2:3-4). Aber durch gute Werke allein wird niemand errettet, denn "Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich niemand rühme." (Eph 2:8-10). Wenn nicht gute Werke der Willen Gottes sind, denn man tun soll um errettet und selig zu werden, was dann? "Da fragten sie ihn: Was sollen wir tun, dass wir Gottes Werke (Gottes Willen) wirken? Jesus antwortet: Das ist Gottes Werk (Gottes Wille), dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat." (Joh. 6:28-30) An Jesus Christus und daran, dass er von Gott gesandt ist zu glauben ist Gottes Wille (Werk). Die Namenschristen erfüllen diese Vorraussetzung nicht, denn sie glauben nicht, dass sie wirklich Errettung brauchen und sie glauben dadurch auch nicht (an) Jesus. Die Namenschristen glauben einfach nicht! Sie haben den Namen, dass sie leben, aber sie sind tot. (siehe Off. 3:1) Sie haben den Namen, dass sie leben, denn sie nennen sich Christen, sind aber tot und zwar geistlich tot, sie haben nämlich nur den Namen, aber nicht den Glauben an Jesus.

Bei den Namenschristen steht Jesus nicht bei ihnen, sondern vor der Tür, auch für sie gilt die Aussage des Herrn Jesus: "Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten." (Off. 3:20) Überprüfen auch Sie, ob Sie wirklich an Jesus Christus glauben und an sein vollbrachtes Erlösungswerk, dessen jeder Mensch benötigt, denn jeder hat gesündigt. Wenn Sie wirklich von Herzen an den Herrn Jesus Christus glauben, dann freue ich mich für Sie. "Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter." (Mark 3:35) Falls Sie noch gar nicht an Jesus und sein vollbrachtes Erlösungswerk glauben, dann kann ich ihnen nur raten dies zu tun, denn es kann jeden Augenblick zu spät sein. "Aber ohne Glauben ist es, unmöglich, Gott zu gefallen." (Hebr. 11:6a) Maranatha!

 

Nicht die Umfrage vergessen.

Ungerechtigkeit in der Endzeit: Das Untergehen der Liebe

"Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wir, wird die Liebe in vielen erkalten" (Matt. 24:12) Wir spüren dieses Erkalten der Liebe auch schon heute in den meiste Menschen. Mit diesem Erkalten der Liebe ist aber nicht nur das Erkalten der Liebe der Menschen zueinander gemeint, sondern auch die Liebe der Menschen zu Gott und seinem Christus. In der oben stehenden Textstelle wird auch erwähnt, warum die Liebe in vielen schon erkaltet ist und noch werden wird, nämlich aufgrund der überhand nehmenden Ungerechtigkeit. Die Liebe in vielen Menschen erkaltet, weil sie von anderen Menschen ungerecht behandelt werden. Die Liebe zu Gott erkaltet in den meisten Menschen, weil Sie denken, dass er Sie ungerecht behandelt, wenn es einem Menschen mal besser geht als ihnen, oder Sie gerade Probleme haben. Mit dem Überhandnehmen der Ungerechtigkeit ist aber auch das Verachten Gottes durch die Menschen gemeint, denn wie kann jemand gerecht sein, wenn er Gott verachtet? Also ist mit dem Anstieg der Ungerechtigkeit auch ein Verachten Gottes von den Menschen gemeint. Viele Menschen heute sind entweder so genannte Atheisten, oder laufen einem toten Götzen nach, anstatt dem lebendigem Gott, den Vater von Jesus Christus zu dienen. Viele Menschen beachten Gott heutzutage nicht mehr und sündigen immer weiter. Noch sind die wahren Christen auf der Erde und es ist schon jetzt ein Anstieg der Ungerechtigkeit zu sehen, wie wird es dann erst sein wenn die Entrückung stattgefunden hat? Mich bestürzt es zu triefst, wenn ich sehe wie die Errettung von den Sünden von so vielen Menschen abgelehnt wird. Es macht mich und nicht nur mich, sondern auch viele andere so traurig, dass die Menschen immer gottloser werden. Wir können nicht wirklich viel dran ändern, denn es ist so vorhergesagt und es wird so auch kommen und ist schon jetzt zum Teil so. Das Wichtigste, was wir jetzt noch tun können ist, so vielen Menschen, wie möglich die frohe Botschaft zu überbringen. Die wahren Christen sind noch einigermaßen ein Puffer für die Gottlosigkeit, aber auch die Christen werden immer mehr von den Irrlehrern im Schafspelz infiltriert. "Du kannst dir nicht vorstellen, geliebte Mutter, was der Mensch dem Menschen anzutun vermag." Zitat aus einem Brief eines jungen französischen Malers (dann Soldat im 1.Weltkrieg) an seine Mutter am 22.02.1915 kurz vor seinem Tod. Die Menschen sind böse von Grund auf und je mehr, die Ungerechtigkeit und die Verachtung des lebendigen Gottes durch den Menschen zu nimmt, desto böser und liebloser werden die nicht mit Gott versöhnten Menschen. Wir wissen, dass dieses Erkalten der Liebe noch mehr zu nehmen wird nach der Entrückung, so dass der Zorn Gottes auch auf die sündige Menschheit nach der Entrückung treffen wird. Da wir das wissen sollte es unser Anliegen sein, den Menschen, die sich noch auf dem breiten Weg zur Verdammnis befinden die frohe Botschaft zu verkünden und sie zum Heils bringenden Glauben an Jesus Christus zu führen. Alle wahren Christen können beruhigt sein, denn die Entrückung naht, aber deswegen dürfen wir geistig nicht schlafen. Wir müssen wachsam sein und den noch verlorenen Menschen die frohe Botschaft überbringen! "Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu ein lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten." (1.Petrus 1:3-4) Maranatha!

 

Aussaat des Evangeliums

"Wer seinen Acker bebaut, wird Brot die Fülle haben; wer aber nichtigen Dingen nachgeht, ist ein Tor." (Sprüche 12:11) Wie viele weltliche, unbedeutende, nichtige Dinge können uns von der Verbreitung des Evangeliums abhalten? Heißt es nicht, wer kärglich sät wird auch kärglich ernten. (siehe hierzu: 2.Korinther 9:6)? Warum säen wir denn nicht sofort, solange noch Zeit ist? Liegen uns die noch verlorenen Menschen etwa nicht am Herzen? Lieben wir sie nicht? Sind wir geistig schon eingeschlafen? Ist es nicht manchmal so, dass man das Ziel aus den Augen verliert? Wenn wir säen ernten wir auch. Wir werden nicht vergeblich säen, wir werden Lohn für unsere Arbeit, auch für unser Aussäen des wahren Evangeliums empfangen. "Irret euch nicht! Gott läst sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist des ewigen Leben ernten. Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wen wir nicht nachlassen. Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an den Glaubens Genossen." (Galater 6:7-10) Aber der schönste Lohn wird doch sein, später die Menschen zu sehen, die wir zum Glauben geführt haben, es wird so herrlich sein, mit den Menschen, die man zum Glauben an Jesus Christus geführt hat, diesen zu loben und zu verehren. Viel Zeit bleibt uns nicht mehr, darum fangt gleich an! Einige gute Schriftenmissionen findet ihr in der Linkliste. Fangt noch heute an Menschen zum rettenden Glauben an Jesus Christus zu führen! Lobet Gott, den Vater von Jesus Christus meinen Meister!

 

Säen und Ernten

In diesem Artikel will ich anhand von einigen Stellen aus Prediger 11:1-6 zeigen, wie man das Evangelium richtig aussät. "Lass dein Brot über das Wasser fahren, denn du wirst es finden nach langer Zeit." (Vers 1) Egal, was man sät, ob geistliches oder materielles Gut, man wird es wieder finden, wenn auch erst nach langer Zeit oder in der Ewigkeit. "Verteil es unter sieben oder unter acht; denn du weißt nicht, was für Unglück auf Erden kommen wird." (Vers 2) Sei nicht sparsam mit dem Verteilen, verteile es stattdessen unter so viele, wie möglich. Im Gegensatz zum damaligen Prediger wissen wir, was für ein Gericht auf die Erde und die bis dahin Unbekehrten zu kommt. Wir wissen auch, dass das ewige Los des Menschen hier auf Erden entschieden wird. "An dem Ort, wohin der Baum fällt bleibt er liegen" (Vers 3). Also lasst uns so vielen Menschen, wie möglich die frohe Botschaft überbringen. "Wer auf den Wind achtet der sät nicht und wer die Wolke sieht, der erntet nicht." (Vers 4) Würde der Bauer sich durch das oft trübe und stürmischen Wetter im Herbst beeinflussen lassen würde weder säen noch ernten. Wir sollten uns auch nicht von äußeren Schwierigkeiten von der Verbreitung des Evangeliums abhalten lassen. "Gleichwie du nicht weißt, welchen Weg der Wind nimmt und wie die Gebeine im Mutterleibe bereitet werden, so kannst du auch Gottes Tun nicht wissen, der alles bewirkt." (Vers 5) Gott wirkt im Verborgenen beim Aussäen des Evangeliums. Wir sollen das Unsere tun im Glauben und das andere Gott überlassen, auch wenn vorerst keine Ergebnisse wahrgenommen werden können. "Am Morgen säe deine Samen und lass deine Hand bis zum Abend nicht ruhen; denn du weißt nicht welches geraten wird, ob dies oder das oder ob beides miteinander gut gerät." (Vers 6) Am morgen in der Jugend soll man anfangen das Evangelium auszusäen und am Abend im Alter soll man nicht aufhören damit, man soll solange säen bis die Nacht hereinbricht. "Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es noch Tag ist; es kommt die Nacht , da niemand wirken kann." (Joh 9:4) Dieser Vers (Vers 6) enthält aber noch eine andere Aussage un zwar, dass der Sämann immer von Gott abhängig bleibt. Der Sämann weiß nicht, was geraten (gedeihen) wird, ob dieses oder jenes, aber eines wird auf jeden Fall gedeihen. Es wird nicht erwähnt, dass keines gediehen könnte. "Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und streuen ihren Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben." (Psalm 126: 5-6) Lobet Gott den Vater von Jesus Christus meinen Meister!

 

Hochmut

"Wer zugrunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall."

(Sprüche 16:18) Der Hochmut ist eine schlimme Sache, er ist der Ursprung der Sünde: Das Begehren des Menschen der Größte zu sein. Schon der Satan wollte der Größte sein und so kam es zu seinem Fall und zum Fall der ganzen Menschheit. Wie oft stellt der Mensch sein eigenes Ich, seinen eigenen Willen Gottes Willen entgegen. "Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach." (Lukas 8:34) Was heißt sich selbst zu verleugnen? Es heißt sein eigenes Ich, seinen Willen, dem Willen Gottes zu unterstellen. Aber Hochmut ist nicht nur ein Durchsetzten des eigenen Willens, sondern auch ein Erhöhen des eigenen Ichs über andere Menschen. "Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht." (Matt. 23:12) Ein selbst erhöhen über Andere ist Hochmut. Wie oft kommt der Hochmut auch über uns? Wie oft erheben wir uns, auch über Glaubensgeschwister? Der Hochmut ist eine schlimme Krankheit, die sich in der heutigen Menschheit weit ausgebreitet hat, eben auch durch die ansteigende Sünde in der Welt. Die gottlosen Menschen streben nach mehr Reichtum, mehr Ansehen im Beruf und in der Öffentlichkeit. Die Menschen wollen sich selbst ausleben, ihren Willen ausleben, anstatt dem Willen Gottes zu folgen. Wie oft werden Menschen heute in der immer gottloser werdenden Gesellschaft ausgegrenzt und schlecht gemacht. Lasst uns nicht so sein! Lasst uns demütig sein und freundlich gegenüber jedermann, demütigen wir uns unter die gewaltige Hand Gottes und folgen seinem Willen. "Alle miteinander haltet fest an der Demut, denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit." (1.Petrus 5-7) Lasst uns nicht herabsehen auf andere Leute, sondern lasst uns ihnen demütig die frohe Botschaft verbreiten. Jesus Christus ging auch zu den Zöllnern, obwohl das Volk und die Schriftgelehrten sie verachteten. Er tolerierte nicht die Sünden der Zöllner, sondern er half ihnen Buße zu tun und sah nicht auf sie herab. Der Hochmut ist ein Erkalten der Liebe, wie kann man jemanden lieben und auf ihn herabsehen? Hochmut ist ein Herabsehen ein Erniedrigen der Anderen und ein Erhöhen des eigenen Ichs. Dazu ein Beispiel: Ein Arbeitgeber zum Beispiel ist nicht automatisch hochmütig, nur weil Leute unter sich hat und ihnen Arbeit zu teilt, sondern er ist nur hochmutig, wenn er sich so verhält, wenn er auf seine Angestellten herunterschaut, sie erniedrig durch Worte und eventuell Taten. Der ansteigende Hochmut in der heutigen Zeit ist wieder ein Anzeichen für die baldige Entrückung. Die Menschen fürchten sich kaum noch vor Gott, was auch eine Form des Hochmutes ist, sie machen ihr eigenes Ich zu ihrem Gott. Lasst uns nicht hochmütig werden, lasst uns nicht auf noch nicht bekehrte Menschen herabsehen, sondern ihn lieber die frohe Botschaft bringen und ihnen dies auch durch ein rechtes Leben bezeugen. Lasst uns nicht auf schwächere Geschwister herabsehen, sondern ihnen lieber helfen und sie stärken. "Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst, und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem anderen dient." (Phil. 2:3-5) Lobet Gott den Vater von Jesus Christus meinen Meister! "Alles, was Odem hat, lobe den HERRN! Halleluja! (Psalm 150:6) Ich möchte an dieser Stelle auch noch die Leser ansprechen, die diesen Artikel lesen und sich noch nicht für den Heils bringenden Glauben an Jesus Christus den Sohn Gottes meinen Meister gefunden haben. Vielleicht überlegen Sie noch, ob Sie es wirklich tun sollen und sich wirklich bekehren sollen. Ich sage ihnen tun Sie es und verschieben Sie es nicht auf morgen, denn Sie wissen nicht, ob Sie die Augen morgen noch öffnen werden. Kommen Sie auf den schmalen Pfad zum ewigen Leben und kommen Sie weg vom breiten Weg in die Verdammnis! "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannesevangelium 14:6)

 

Der kommende Krieg im Nahen Osten und die Folgen

Ich will in diesem Artikel die Zeichen nennen, die auf einen baldigen Krieg im Nahen Osten hindeuten und die möglichen Folgen des Krieges nennen. Nun zunächst müssen wir feststellen, dass der Iran an einer Atombombe baut und das der Iran diese benutzen will um Amerika und Israel zu vernichten. Achmadinedschad hat mehrfach betont, dass er Israel auslöschen will. Er hat auch erzählt, dass es sein Auftrag ist, Israel und Amerika zu vernichten, denn er muss den Weg für den Mahdi (der verborgene 12.Imam) ebenen, denn dieser soll bald kommen. Es heißt zwar jetzt, dass der Iran wieder die Gespräche mit dem Westen aufnehmen will, aber ich denke, dass das nur ein Herauszögern ist, ein Zeitschinden, um die Atombombe fertig zustellen. Die Fertigstellung einer Atombombe des Irans, kann nicht durch Gespräche vereitelt werden, sondern nur durch einen Militäreinsatz. Wir müssen jetzt ganz besonders wachen, denn wir werden jetzt sehr schnell sehr viele Bibelprophezeiungen in Erfüllung gehen sehen. Ich denke, dass der Psalm 83-Kreig wahrscheinlich in diesem Frühjahr stattfindet, da der Iran sonst bald eine Atombombe fertig stellen würde, was eine immense Gefahr für Israel und die USA bedeuten würde. Die Folgen dieses Krieges wären: Der gewaltige Anstieg des Ölpreises, der Zusammenbruch der weltweiten Wirtschaft infolge dessen, der Anstieg der Lebensmittelpreise, infolge dessen Bürgerkriege um Nahrungsmittel, eventuell starke Naturschäden u. Gesundheitsschäden durch vielleicht eingesetzte Atomwaffen, sowie chemischer Waffen. Dies ist nur ein wahrscheinliches Szenario mit möglichen Folgen des Krieges, der demnächst kommen wird, für die Erfüllung von Psalm 83 und zur Vorbereitung für den Hesekiel 38,39-Krieg. Infolge des Psalm 83-Krieges würden wahrscheinlich auch gleich die ersten drei Siegelgerichte ausgelöst. Durch den Krieg würde wahrscheinlich der Ölpreis gewaltig ansteigen, die jetzt schon sehr schwache Wirtschaft völlig untergehen, die Lebensmittelpreise steigen und so Bürgerkriege ausbrechen. In der Zeit nach dem Psalm 83-Krieg und seine wahrscheinlichen Folgen wäre die Zeit für einen kommenden großen Herrscher, der den Menschen große Dinge verspricht und sein widerliches System aufrichtet (Antichrist) ideal. So wird das erste Siegelgericht (das Kommen des Antichristen) also wahrscheinlich durch den kommenden Psalm 83-Krieg vorbereitet. Das zweite Siegelgericht (Mord und Totschlag überall auf der Erde) entsteht wahrscheinlich durch die zerstörte Wirtschaft und der dadurch ansteigenden Lebensmittelpreise, die eine Folge des Psalm 83-Kreiges sein könnten, genauso, wie das dritte Siegelgericht (enorme Erhöhung der Lebensmittelpreise) wahrscheinlich durch die Folgen des Psalm 83-Krieges erfüllt werden wird. Dennoch ist das nicht zu 100% sicher. Es kann auch sein, dass wir diesen Krieg nicht mehr miterleben, vielleicht erleben wir ihn mit, vielleicht auch nur zum Teil. Es sei auch noch gesagt, dass wir wachen sollten mit Bibellesen und Gebet, sowie mit Nächstenliebe und lasst uns nicht vergessen die frohe Botschaft zu verbreiten, denn wir wollen doch Menschen zum rettenden Glauben an Jesus Christus den Sohn Gottes meinen Meister führen. Lasst uns aber auch für Israel beten und spenden. Aber wir bekehrten Christen müssen uns nicht fürchten, denn der Sieger wird Israel heißen! Gott schützt sein Volk! "Denn der HERR hat Wohlgefallen an seinem Volk, er hilft den Elenden herrlich." (Psalm 149,4)

Stillung des Seesturms

„Und es begab sich an einem der Tage, dass er in ein Boot stieg mit seinen Jüngern; und er sprach zu ihnen: Lasst uns über den See fahren. Und sie stießen vom Land ab. Und als sie fuhren, schlief er ein. Und es kam ein Wirbelwind über den See und die Wellen überfielen sie, und sie waren in großer Gefahr. Da traten sie zu ihm und weckten ihn auf und sprachen: Meister, Meister, wir kommen um! Da stand er auf und bedrohte den Wind und die Wogen des Wassers, und sie legten sich und es entstand eine Stille. Er sprach aber zu ihnen: Wo ist euer Glaube? Sie aber fürchteten sich und verwunderten sich und sprachen zueinander: Wer ist dieser? Auch dem Wind und den Wasser gebietet er und sie sind ihm gehorsam." (Lukas 8:22-25) Aus dieser Textstelle können wir entnehmen, wie wir uns in Notsituationen verhalten sollten. Die Jünger fuhren erstmal ganz normal und ruhig mit Jesus, bis dieser einschlief, nachdem er einschlief kam ein Sturm auf und das Boot drohte zu kentern. Die Jünger taten vermutlich ihr Bestes um dies zu verhindern, schaften es aber nicht. Verängstigt und mit großer Sorge wandten sich die Jünger an Jesu, dieser reagierte ruhig und stillte den Sturm. Jeder wahre Christ hat Jesus Christus im Geiste bei sich (Matt. 28:20). Doch er handelt nicht in immer so bemerkbar bei uns, so wie damals bei den Jüngern, er schlief, er handelte erstmal nicht, aber er war da. Wie ist es bei und wenn in unserem Leben mal ein Sturm aufkommt und Jesus nicht gleich handelt? Geraten wir in Panik und vertrauen wir nicht mehr auf dem Herrn? Die Jünger hatten Jesu zwar bei sich wurden aber doch verängstigt und panisch, weil er nicht gleich reagierte. Die Jünger hätten gar keine Angst haben müssen, denn Jesus Christus, der Sohn Gottes war ja bei ihnen. Der, dem alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben ist (Matt.28:18) war bei ihnen. Es konnte also eigentlich nichts Schlimmes passieren, was der Herr Jesus nicht wollte. Wir sollten nicht wie die Jünger in der o.g. Textstelle regieren in den stürmischen Zeiten in unserem Leben, auch wenn Jesus Christus nicht gleich handelt ist er doch dar. Wenn so eine stürmische Situation eintreten sollte in der Jesus nicht gleich handelt, sollten wir nicht auf hören auf ihn zu vertrauen, er liebt uns doch. Jesus Christus hat schließlich auch seinen Jüngern geholfen. Er hilft uns auch, warum hat er ihnen geholfen, weil sie zu ihm kamen. Wir können auch zu ihm kommen im Gebet. Bevor das Boot kenterte hat Jesus doch gehandelt. Bevor unser Lebensboot kentert hilft er uns auch. Wenn er eine lange Zeit nicht handelt, so ist er doch da, er hört unser rufen und er erwartet, dass wir ihm vertrauen und an ihn glauben, egal in welcher Not wir sind. Wir müssen auch in der Not fest im Glauben sein. „Der ist nicht stark, der in der Not nicht fest ist." (Sprüche 24:10)

Die Verleugnung des Petrus

„Spricht Simon Petrus zu ihm: Herr, wo gehst du hin? Jesus antwortete ihm: Wo ich hingehe, kannst du mir diesmal nicht folgen; aber du wirst mir später folgen. Petrus spricht zu ihm: Herr, warum kann ich dir diesmal nicht folgen? Ich will mein Leben für dich lassen. Jesus antwortete ihm: Du willst dein Leben für mich lassen? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Der Hahn wird nicht krähen, bis du mich dreimal verleugnet hast." (Johannesevangelium 13:36-38) „Simon Petrus aber folgte Jesus nach und ein anderer Jünger. Dieser Jünger war dem Hohenpriester bekannt und ging mit Jesus hinein in den Palast des Hohenpriesters. Petrus aber stand draußen vor der Tür. Da kam der andere Jünger, der dem Hohenpriester bekannt war, heraus und redete mit der Türhüterin und führte Petrus hinein. Da sprach die Magd, die Türhüterin, zu Petrus: Bist du nicht auch einer von den Jüngern dieses Menschen? Er sprach: Ich bin’s nicht. Es standen aber die Knechte und Diener und hatten ein Kohlenfeuer gemacht, denn es war kalt und sie wärmten sich. Aber auch Petrus stand bei ihnen und wärmte sich. (…) Simon Petrus aber stand da und wärmte sich. Da sprachen sie zu ihm: Bist du nicht einer seiner Jünger? Er leugnete und sprach: Ich bin’s nicht. Spricht einer von den Knechten des Hohenpriesters, ein Verwandter dessen, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte: Sah ich dich nicht im Garten bei ihm? Da leugnete Petrus abermals, und alsbald krähte der Hahn." (Johannesevangelium 18:12-28, 26-27) Aus der Verleugnung des Petrus können wir viel lernen. Wir können lernen, wie wir es verhindern können zu fallen (der Sünde nachzugeben). Was waren denn die Fehler von Petrus? Er hat auf sich selbst vertraut, anstatt auf den Herrn Jesus zu vertrauen, er hat sich selbst überschätzt, er ist geflohen mit den anderen als Jesus festgenommen wurde (Matth. 26:56), er folgte Jesus heimlich zum Hohepriester (Matth.26:58). Was heißt das für uns? Was können wir besser machen? Wir können die Fehler von Petrus für uns nutzen um es besser zu machen: Wenn Anfechtung und Versuchung kommt (wenn der Satan uns versucht), dann sollten wir nicht auf uns vertrauen und sagen, dass wir das allein schaffen. Nein! Wir sollten im Gebet zu Jesus kommen und ihn bitten, dass er uns stärkt, denn der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach (Markus 14:38). Wir sollten auf Jesus Stärke vertrauen und nicht auf unsere Stärke, denn wir sind schwach, aber Jesus ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben (Matth 28:18). Wir sollten uns nicht überschätzen und uns der Sünde ausliefern, denn auch der stärkste Gottesmann kann mal fallen, auch Petrus fiel damals. Wir sollten egal in welcher Not wir sind nicht von Jesus weichen (fliehen), denn er stärkt uns. Wir sollten ihn nicht heimlich folgen, wir sollten unser Christsein mit anderen teilen und die frohe Botschaft verbreiten. Wie ging es denn mit Petrus weiter? „Und sobald er das gesagt hatte, krähte ein Hahn. In diesem Augenblick drehte der Herr sich um und sah Petrus an. Da erinnerte dieser sich an die Worte des Herrn: »Bevor morgen früh der Hahn kräht, wirst du mich drei Mal verleugnen.« Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich." (Lukasevangelium 22: 61-62) Petrus bereute und weinte bitterlich, was für eine Reue! Wenn wir gefallen sind sollten wir uns auch so reuen. Vergleichen wir Petrus nach seiner Verleugnung (Verrat) mit Judas Ischariot, während Petrus bereute, weinte und dann weitermachte im Dienste des Herrn, Judas bereute seine Tat auch, aber er machte nicht weiter, sondern brachte sich um. Wenn wir fallen müssen wir weitermachen und dürfen nicht aufgeben und aufhören zu kämpfen mit Jesu Hilfe und Kraft. Gelobt sei Gott, der Vater von Jesus Christus meinen Meister! „Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!" (Off. 22:21

Allezeit beten

"Sollte Gott nicht auch Recht schaffen seinen Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen und sollte er es bei ihnen lange hinziehen? Ich sage euch: Er wird ihnen Recht schaffen in Kürze." (Lukas 18:7-8) Am Anfang des 18.Kapitels heißt es: "Er sagte ihnen aber ein Gleichnis darüber, dass sie allezeit beten und nicht nachlassen sollten." (Lukas 18:1) Wir sollen allezeit beten, denn Gott wird uns Recht schaffen. Wir sollten allezeit beten und nicht nachlassen, egal in welcher Not wir sind, egal welche Probleme wir haben, beten könne wir immer. Es ist sehr wichtig, dass wir beten, nicht umsonst schrieb der Apostel Paulus in 1.Thessalonicher 5:16-18: "Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen, denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch." Oder in Kolosser 4:2: "Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagungen!" Beten ist so wichtig, dass wir es nicht vernachlässigen sollten. Am besten man betet zum Beginn des Tages nach dem Aufstehen und am Ende des Tages vor dem Zubettgehen. Aber generell gilt beten kann man zu jeder Zeit. Egal, was für ein Unrecht uns angetan wird, können wir doch beten und vertrauen, dass uns Gott Recht schafft. Aber vergesst nicht denen, die euch Unrecht antun zu vergeben. Lobet Gott den Vater von Jesus Christus meinen Meister!

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